Am 15.01.2026 fand in der 3. und 4. Stunde der Schulentscheid von „Jugend debattiert“ im 8. Jahrgang statt. Vier sprachlich gewandte und mutige Schülerinnen und Schüler traten in zwei Teams gegeneinander an und diskutierten engagiert die Frage: „Sollte die Teilnahme an Vereinen als Schulnote zählen dürfen?“
Die Aufregung bei den Debattierenden war deutlich spürbar. Schließlich sprachen sie nicht nur vor den Klassen 8B, 8C und 8M, sondern stellten sich auch einer Jury. Diese bestand aus der Schulleiterin Frau Kamlah, Herrn Bruns sowie Larissa und Leon aus dem Deutsch-Leistungskurs der Q2. Bewertet wurden dabei Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.
Besonders lobte die Jury die konzentrierte, respektvolle Atmosphäre – sowohl bei den Debattierenden als auch im Publikum – sowie die sehr gute Vorbereitung der Teilnehmenden. Das anspruchsvolle Thema verlangte eine intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Standpunkten, genau das macht den Wettbewerb „Jugend debattiert“ aus und sorgt für nachhaltige Lernerfahrungen. „Der Wettbewerb Jugend debattiert ist unbezahlbar. So vieles wird geschult und gestärkt: Ausdrucksfähigkeit, Selbstbewusstsein, das Verständnis für andere Positionen und das sichere Auftreten vor Publikum“, fasste Frau Kamlah nach der Debatte zusammen. All dies bewiesen die vier Teilnehmenden eindrucksvoll auf der Bühne.
Die Entscheidung über die Platzierungen fiel der Jury nicht leicht und erforderte eine längere Beratung. Schließlich belegte Tim den 1. Platz, gefolgt von Lina auf dem 2. Platz, Georg auf dem 3. Platz und Maksim auf dem 4. Platz.
Herzlichen Glückwunsch! Ihr könnt sehr stolz auf euch sein.
Wie kam es dazu, dass du deine Klasse vertreten durftest?
Lina: Wir haben in der Klasse in Vierergruppen kleine Debatten durchgeführt und ich wurde von der Klasse als beste gewählt.
Tim: So lief es in meiner Klasse auch ab.
Maksim: In unserer Klasse wollte eigentlich niemand debattieren, aber Georg schon. Deswegen habe ich mich auch getraut.
Georg: Viele sagten, ich sei der beste in der Klasse und deswegen bin ich angetreten.
Wie ging es dir am Wettbewerbstag? Was ist anders im Gegensatz zur Klassendebatte?
Tim: Mir ging es gut, aber ein bisschen nervös war ich schon.
Lina: Ich war sehr aufgeregt und konnte die Nacht davor nicht schlafen.
Maksim: Ich war am Wettbewerbstag ziemlich angespannt: ich hatte Bauchkribbeln. Das hatte ich in der Klassendebatte aber auch schon.
Georg: Mir ging es ähnlich. Es war natürlich ein viel größeres Publikum als in der Klasse. Dadurch hatte ich mehr Stress.
Wie schwer ist es dir gefallen, die zugewiesene Position zu vertreten?
Lina: Ich habe mich zwar mehr auf die Pro-Position vorbereitet, aber ich denke, am Ende habe ich die Kontra-Position auch gut vertreten.
Tim: Ich fand dies nicht so schwer, da ich zu Hause geübt hatte.
Maksim: Ich vertrat die Pro-Position. Das war für mich leichter, weil ich mich zu Hause ein bisschen mehr für diese Position vorbereitet habe.
Georg: Für mich war es eigentlich leicht, aber die Argumente der Gegenposition waren unerwartet.
Gewinnst du in deinem privaten Umfeld auch oft Diskussionen?
Maksim: Ja.
Georg: Definitv!
Lina: Meine Familie sagt oft, dass ich immer aufhören soll, so oft zu diskutieren. Also ja.
Tim: Gegen meine Freunde gewinne ich schon meistens.
Hast du einen Tipp für die nächsten 8. Klassen, wie man sich in Diskussionen am geschicktesten verhält?
Lina: Die Aufregung war am schlimmsten. Versucht, sie euch irgendwie abzugewöhnen.
Maksim: Habt viel Selbstbewusstsein und vergesst nicht euer Mikrophon zu benutzen! Und arbeitet im Vorfeld viele Argumente aus.
Georg: Ich schließe mich dem Gesagten an. Vergesst nicht, euer Mikrofon zu halten!


