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Besonderer Besuch eines ehemaligen Herschelschülers und berühmten Hannoveraners

Im Rahmen unseres Wahlpflichtkurses „Wie gut kennt ihr Hannover wirklich?“ ist es unser Ziel in diesem 2. Halbjahr berühmte Hannoveraner zu interviewen. Als Frau Hamard uns fragte, wen wir gerne einladen möchten, fiel mir sofort Adis Ahmetovic ein. Anschließend setzte ich mich direkt daran, eine E-Mail an ihn zu schreiben. Bereits nach einem Tag erhielt ich eine Zusage und der Termin stand fest. 

Am Mittwoch, dem 5. März 2025 in der 8. und 9. St., hatten wir die besondere Gelegenheit, den Bundestagsabgeordneten Adis Ahmetovic an seiner ehemaligen Schule hier bei uns begrüßen zu dürfen. Sein Besuch war nicht nur spannend, sondern auch sehr inspirierend.  

Der Auftakt des Besuchs bildete unser Interview mit ihm. Die Atmosphäre war professionell und entspannt zugleich. Besonders beeindruckend für uns war, wie souverän und durchdacht Herr Ahmetovic auf unsere Fragen antwortete – fast so, als hätte er sich bereits Tage zuvor intensiv mit ihnen beschäftigt. Seine Worte wirkten motivierend und zeigten, wie wichtig ihm Hannover, die Zukunft der jungen Menschen und der Austausch mit ihnen ist.  

Adis Ahmetovic Podcast

Im Anschluss stellen wir ihm unsere Hannover-Spiele vor, die ihn sichtlich begeisterten. Großes Interesse zeigte er an unseren Ideen und Projekten und nahm sich die Zeit, sie sich genau anzusehen.  

Zum Abschluss gab es noch die Möglichkeit für gemeinsame Fotos- eine tolle Erinnerung an diesen besonderen Besuch. 

Es bedeutet mir sehr viel, mich für meinen Kurs und unsere Herschelschule zu engagieren. Doch all das konnte ich nur dank Frau Hamard tun, die uns als Schüler ihres Kurses vertraut und uns viele Freiheiten gelassen hat. Dafür bin ich sehr dankbar. 

Der Nachmittag mit Adis Ahmetovic war für uns alle eine wertvolle Erfahrung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird! 

                                                                                                       Yigit Cankaya (9B) 

Eindrücke vom „Tag der offenen Tür“

Popcornduft, wirre Instrumentenklänge und Kinder, die mithilfe eines Flaschenzuges in die Höhe gezogen wurden. Dies und noch viel mehr erwartete Familien, die am Donnerstag, 13.03.2025, die Herschelschule zum „Tag der offenen Tür“ besuchte.

Wer am Donnerstagnachmittag die Herschelschule betrat, wurde sofort von freundlichen Schüler:innen des 10. und 11. Jahrgangs willkommen geheißen und über den „Tag der offenen Tür“ informiert. So fiel es leicht, sich in der Schule zu orientieren und die zahlreichen Angebote aller Fachbereiche wahrzunehmen. So hatten die kleinen und auch großen Besucher:innen die Gelegenheit Experimente durchzuführen, in der Schulbibliothek zu stöbern und die im Wahlpflichtfach eigens angefertigten Spiele zur Stadt Hannover auszuprobieren.

Das Elterncafé wurde durch die Bewirtung der von Schüler:innen der Q2 angebotenen Getränke und Speisen zu einem zentralen Ort. Wie gut, dass sich in diesem Bereich die drei Fremdsprachen präsentiert haben, wo man neben essen und trinken dann auch noch fun facts über die Kultur der jeweiligen Länder erfahren konnte und viele Viertklässler:innen gemalt und gebastelt haben.

Trotz Üstra-Streiks kamen viele Neugierige und nahmen das Angebot wahr, von der Schulleitung eine exklusive Schulführung zu bekommen. Fragen zum kommenden fünften Jahrgang, der neben vier Regelklassen auch eine Integrationsklasse führen wird, konnten auf diese Weise im Gespräch beantwortet werden.

Immer wieder schön zu sehen ist, dass es auch ehemalige Herschels an diesem Tag zurück zur Schule treibt. Neugierig wurde so Neues mit Bekanntem abgeglichen.

Ein großes Dankeschön an alle helfenden Hände. Viele Schüler:innen aller Jahrgänge haben den Nachmittag vorbereitet und durchgeführt. Danke, dass ihr dabei wart. Durch euch wurde der Nachmittag zu einem vollen Erfolg!

Besuch von den „Improkokken“ — Zwischen Fiktion und Realität

Auch in diesem Schuljahr ist es dem Team der Herschelschule gelungen, im Rahmen des Präventionsangebots das Netzwerk Suizidprävention vom Diakonischen Werk Hannover für die Aufführung eines Theaterstücks an der Herschelschule zu gewinnen. 

So konnte die Theatergruppe Improkokken am 04.03.2025 mit ihrer Aufführung unter dem Motto „Zwischen Höhenflug und Absturz“ jugendgerecht, mittels szenischer Darstellung, lebendig, berührend und positiv motivierend an das doch ernste und bedrückende Thema heranführen. Das Lebensgefühl Jugendlicher, das mit seinen Höhen und Tiefen, seinen krisenauslösenden Konflikten und dem ständigen Suchen nach seiner Identität sehr komplex ist und den Alltag bestimmt, wurde in den verschiedenen kurzen Theaterstücken sehr gut aufgegriffen und umgesetzt.

Die Schüler:innen des 9. Jahrgangs konnten aktiv mitwirken, indem sie mit eigenen Ideen die gespielten Szenen veränderten, was ihnen sichtlich Freude bereitete, aber auch zum Nachdenken anregte und ihnen so Impulse für Krisenbewältigung anbot.

Zeitgleich nahm von jedem Klassenleitungsteam ein Mitglied an einem Lehrerworkshop zu dieser Thematik teil. 

Das Netzwerk Svizidprävention verfolgt das Ziel, auf die Probleme suizidaler und depressiver junger Menschen hinzuweisen, über Signale, Ursachen und Hilfsangebote zu informieren und damit zur Prävention beizutragen.

Wir danken den Veranstaltern für die wertvolle Arbeit und die Erfahrung, die sowohl die Schüler:innen als auch die Lehrkräfte machen konnten. Ein besonderes Dankeschön gilt unseren Sozialpädagoginnen Corinna Krämer und Volha Subbotin, die an diesem Tag besonders im Einsatz waren.

Einladung zum Tag der offenen Tür

Wir sowie unsere Schülerinnen und Schüler möchten Ihnen und Ihren Kindern einen Einblick in unsere Schule und Arbeit geben.

Die Schulleitungsmitglieder werden individuelle Führungen anbieten, Frau Kamlah wird in einer zentralen Veranstaltungen wichtige Informationen um 17 Uhr in der Mensa zum Übergang auf das Gymnasium und die Besonderheiten der Herschelschule geben und die Fachgruppen bereiten spannende, vergnügliche und informative Angebote vor.


Wir freuen uns, Sie am 13. März um 16 Uhr bei uns willkommen heißen zu dürfen!

Herschelschule in Hannover als fobizz Schule 2024/25 für besonderes Engagement in digitaler Bildung ausgezeichnet

Im Schuljahr 2024/25 setzen sich Schulen verstärkt mit digitaler Bildung und Medienkompetenz auseinander. Die Herschelschule in Hannover wurde für ihr besonderes Engagement in diesen Bereichen mit dem Titel ‚fobizz Schule 2024/25‘ ausgezeichnet. Dieser Titel wird an Schulen verliehen, die durch ein aktives Kollegium und innovative Initiativen zur Förderung digitaler Kompetenzen herausstechen.

Die digitale Transformation in Schulen, insbesondere im Bereich Künstlicher Intelligenz, hat im vergangenen Jahr erheblich an Dynamik gewonnen. Durch gezielte Initiativen hat die Herschelschule erfolgreich digitale Medien in die Weiterbildung der Lehrkräfte und in den Unterricht integriert. Dieses Engagement ist in Zeiten des schnellen Wandels wichtig, um Schülerinnen und Schüler auf die Zukunft vorzubereiten. 

Was macht die Schule ganz konkret? Die Lehrerinnen und Lehrer der Herschelschule profitieren von einer umfassenden Palette an Online-Angeboten von fobizz, die ihnen ermöglichen, ihre digitalen Fähigkeiten kontinuierlich zu erweitern. Dies umfasst nicht nur moderne Lehrmethoden, sondern auch die Nutzung datenschutzkonformer KI-Tools, die einen zeitgemäßen Unterricht fördern.

Daher wird die Herschelschule für ihr Engagement in der digitalen Bildung von fobizz ausgezeichnet. Diese Auszeichnung verdeutlicht den Einsatz der Schule und des Kollegiums, die Herausforderungen der digitalen Zukunft aktiv anzugehen und ihre Schülerschaft optimal auf die Anforderungen der modernen Welt vorzubereiten.

Über fobizz
fobizz I 101skills GmbH ist die führende deutschsprachige Plattform für Weiterbildungen und Anbieter von digitalen und KI Tools für Lehrkräfte und Schulen. Dabei hat fobizz es sich zur Aufgabe gemacht, die Digitalisierung des Unterrichts voranzutreiben und Lehrkräfte in die Lage zu versetzen, ihren Schüler:innen Kenntnisse in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Medien und IT einfach und praxisnah zu vermitteln. fobizz sieht sich in der Rolle des täglichen Begleiters von Lehrkräften, um sie in ihrem Unterrichtsalltag zu entlasten. Seit der Gründung im Jahr 2018 hat das fobizz Team um Dr. Diana Knodel bereits über 7.500 Schulen und über 550.000 Lehrkräfte im deutschsprachigen Raum zu aktuellen digitalen Themen und Künstlicher Intelligenz weitergebildet.

Großartige Aktion am deutsch-französischen Tag

Am 20. Januar wurde ein besonderer Gast aus Berlin bei uns erwartet: nämlich die französische Comic-Autorin Nathalie Frank, welche einen Matinee-Comicworkshop durchführte. Somit setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Französischgrund- und Leistungskurse mit ihrer Zukunftsvisionen auseinander.

Pas à pas wurden Schülerinnen und Schülern die Kunst des Comiczeichens und Geschichtenerzählens unter der Fragestellung „Wie geht es dir?“ mit Blick auf die Zukunft nähergebracht. Nathalie Frank leitete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer abwechselnd durch Zeichen-, Schreib- und Beobachtungsübungen (in französischer und deutscher Sprache) an, so dass am Ende jede/r ein Comic seines Gegenübers erstellen konnte. Die Ergebnisse können sich auf alle Fälle sehen lassen. Un moment inoubliable!

Text: Frau Hamard

Weil die Kreativität des Menschen größer als sein Wortschatz ist – Workshop der Französischkurse mit der Comic-Künstlerin Nathalie Frank

In einer Zeit, in der die Welt zunehmend trist aussehen mag, schöpft doch eins Hoffnung: der Austausch mit Mitmenschen über ihre Sorgen und Nöte. 

Nathalie Frank, die und u. a. als Comic-Autorin und Kulturreporterin für das Arte Journal arbeitet, hat uns am 20. Januar eine etwas andere Plattform der Kommunikation aufgezeigt – das Zeichnen. 

Dort, wo die Worte des Menschen zur Verbalisierung seines Gemütszustands nicht ausreichen, setzt die Kreativität und sein Schöpfergeist ein, den – so zeigte sich im Workshop –  jeder besitzt.

So stellte uns Nathalie Frank vor wirkliche Herausforderungen: das Anfertigen eines Selbstportraits mit geschlossenen Augen, das Zeichnen seines Gegenübers in 1 Minute, 30 Sekunden, schließlich 15 Sekunden.

Die Ängste, aber auch Hoffnungen, in die Zukunft wurden nicht nur ausgesprochen, sondern unter der Fragestellung „Wie geht es dir?“ tatsächlich zu Papier gebracht, sodass das Resultat, eine Art Collage, einen neuen Raum zum Ausdruck und zur Wahrnehmung des Gemüts seiner Mitmenschen darstellt.

Die Ergebnisse sind dabei so kreativ wie individuell geworden und beweisen einmal mehr, dass Kommunikation weit über Worte hinausgehen kann.

Eine Gemeinsamkeit lässt sich indes unter allen Collagen konstatieren: 

Die Unsicherheit vor der Zukunft als Resultat der Bedrohung durch Kriege, den Klimawandel und den zunehmenden rauen Ton in der politischen Landschaft begleitet uns alle. Es liegt infolgedessen auch an uns, die Weichen so zu stellen, dass wir diese Bilder auf den Collagen folgender Generationen nicht wiedersehen müssen.

Text: Leon Grigorian, Q1

Handballturnier der 7. Klassen

Beim Handballturnier der 7. Klassen, am 30. Januar 2025, gab es wieder viele spannende Momente und actionreiche Tore zu sehen. „Am besten war der Moment, als wir gemeinsam zum Tor gerannt sind. Kurz davor hat dann meine Mitschülerin zu mir gepasst und ich habe das Tor mit einem Sprung versenkt!“

Die Torhüter:innen der Mädchen- und Jungenmannschaften hatten alle Hände und Füße voll zu tun. Man konnte die Emotionen am Quietschen der Schuhe hören und ja, auch riechen. 

Ein bisschen entspannen konnte man zwischen den Spielen im Chill-Out-Bereich nebenan (in der kleinen Halle) mit Kartenspielen. Oder man sicherte sich einen Platz am Rand, um die anderen Klassen anzufeuern. Am Ende schließlich siegte bei den Mädchen die 7M und bei den Jungen die 7A. Auf dem Schulhof wurde das Turnier dann auch ausgewertet: „Leute, immer nur Tore zu werfen bringt gar nichts! Ihr müsst an euer Team auch mal den Ball abgeben, damit es Spaß macht!“ Witzig war, dass einige Schüler dann draußen gleich weiter Basketball gespielt haben. 

Auch in der Verfügungsstunde war das „Passen“ das Thema Nummer 1, gleich gefolgt von der Anerkennung für den Schiedsrichter Niklas (Q1), der immer nah dran war. Ein Dank geht auch an die Helfer:innen aus der 10B und die Sanitäterinnen, die viel zu tun hatten, aber zum Glück nur kleinere Behandlungen, wie ein paar Finger zu schienen oder Kühlpacks für Knie und Handgelenke auszuteilen.

Text: Anika Perlich mit Eindrücken der 7B

Félicitations!

Am Mittwoch, 15.01.2025, haben 38 Schüler:innen ihre DELF-Zertifikate überreicht bekommen. Stolze 35 Herschels legten das Niveau A2 ab und drei besonders fleißige Schüler:innen erzielten das Sprachniveau B1 — freiwillig!

Text: Marie Hamard

Enorme Kreatitivität in den Wahlpflichmodulen

Die in diesem Schuljahr neu eingeführten Wahlpflichmodule, die die Schüler:innen der Jahrgangsstufe 8-10 selbst wählen und gestalten können, scheinen guten Anklang zu finden. Beispielhaft lässt sich das an den tollen Ergebnissen des Wahlpflichtfachs zu Hannover erkennen. Nachdem die Schüler:innen über bedeutende Orte der Stadt recherchiert und einen Vortrag über sie gehalten haben, haben sie ganz unterschiedliche Gesellschaftsspiele (vom Monopoly-Spiel Hannover Edition, wo die Herschelschule nicht fehlen sollte bis zum verrücktem Labyrinth — verloren in Hannover), selbst entwickelt.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen! Selbstverständlich wurden hierfür meist nachhaltige Materialien verwendet.

Wir sind auf weitere tolle Ergebnisse und die Erfahrungen der Schüler- und Lehrerschaft gespannt!

Text: Marie Hamard, Julia Mischke

Von Leseratten und Bücherwürmern

Genau vor einer Woche, am 04.12.2024, fand der alljährliche Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Acht zuvor in ihrem Klassen ausgewählte Jungen und Mädchen traten gegeneinander mit ihrem Lieblingstext an. 

Nachdem die Jury beraten hatte, kamen vier von ihnen in die zweite Runde, in der sie einen Fremdtext lesen sollten.  

Auch in diesem Jahr fiel es der Jury nicht leicht, die ersten drei Plätze zu vergeben. Letztendlich ging jede:r als Sieger:in aus dem Wettbewerb. Viel Erfahrungen über sich und das Lesen wurde gesammelt und der Spaß stand jeder Person ins Gesicht geschrieben.  

Für den Einsatz gab es dann auch für jeden eine kleine Süßigkeit. 

Danke an die Organisatorinnen und der engagierten Jury für den Vorlesewettbewerb 2024!