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Besuch vom beliebtesten Kinderbuchautor und Illustrator : Ingo Siegner

Am Mittwoch, dem 28. Mai 2025, war unsere Schule ganz aus dem Häuschen – und das zu Recht! Denn niemand Geringeres als Ingo Siegner, der berühmte hannoversche Kinderbuchautor und Erfinder des kleinen Drachen Kokosnuss, kam persönlich mit dem Fahrrad vorbei. Und er hatte nicht nur gute Laune, sondern auch eine Tasche voll Geschichten, Stifte und spannender Erlebnisse dabei. 

Schon als er den Raum betrat, wurde es mucksmäuschenstill. Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses zu Hannover saßen im Kreis, die Augen groß vor Neugier, denn schließlich kennt fast jeder seine Bücher. 

Mit viel Witz und Begeisterung erzählte Ingo Siegner aus seinem Leben: Von seiner Kindheit  in Großburgwedel, seiner Schulzeit, seinen ersten Zeichnungen – und wie er irgendwann beschloss, aus der Freude Bücher zu machen.  Für seine Geschwister und Freunde hatte er früher schon Geschichten erfunden – und irgendwann dachte er sich: Warum nicht aufschreiben? 

Wir erfuhren zum Beispiel, dass er nach dem Abitur im sozialen Bereich arbeitete, dann eine Ausbildung bei der Sparkasse machte, ein Jahr als Au-Pair in Paris verbrachte und schließlich Französisch und Geschichte studierte. Nach ein paar Jahren  bei einem Reiseveranstalter war dann klar: Das Zeichen und Geschichten-Erzählen ist seine wahre Superkraft! 

Wie entsteht eigentlich ein Kokosnuss-Buch? Auch das verriet er uns: Etwa drei Monate dauert es, bis ein neues Abenteuer fertig ist. Die besten Ideen bekommt er auf Reisen – und die lustigsten Einfälle meistens ganz spontan. 

Zwischendurch griff Ingo Siegner immer wieder zu seinen Stiften und zauberte am Flipchart eine Figur nach der anderen. Erst ein Ritter aus „Asterix und Obelix“, dann den allerersten Drachen Kokosnuss, wie er 2002 ausgesehen hat. Ein echter Höhepunkt!  

Doch das war noch nicht alles : Herr Siegner plauderte auch über seine anderen Figuren – zum Beispiel die Erdmännchen aus dem Zoo Hannover Gustav, Rocky und Pauline oder die Rattenfreunde Eliot und Isabella. Ein Moment, den Ingo Siegner nie vergessen wird: Als er 2021 vom Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stefan Weil den Niedersächsischer Verdienstorden – für sein Engagement in der Sprach- und Leseförderung verliehen bekam. 

Zum Schluss nahm sich der Kinderbuchautor noch viel Zeit für uns: Er signierte Bücher und zeichnete fliegende Drachen. Von Herzen möchten wir uns bei Herrn Siegner für den spannenden, fantasievollen und erlebnisreichen Nachmittag bedanken! 

                                                                                               Text: Marie Hamard  

Was haben die Schülerinnen und Schüler beim Besuch von  Ingo Siegner erlebt  -und wie haben sie ihn empfunden? Am besten lassen wir sie selbst zu Wort kommen. 

„Ich war ziemlich nervös, als ich Ingo Siegner vor dem Sekretariat begegnet bin. In meiner Kindheit habe ich so viele seiner Bücher gelesen und auf einmal stand er vor mir! Es ist eine Erinnerung, die ich so schnell nicht vergessen werde. Er ist sehr sympathisch und wirkte interessiert, während er unsere Fragen beantwortete. Ich war sehr erstaunt, als er den Drachen Kokosnuss so schnell und mühelos zeichnete. Es gab vieles, das ich so nicht erwartet hätte, wie z. B. als er uns erzählte, dass er in seinen 30gern mit dem Beruf angefangen hat. Es war wirklich ein toller Nachmittag und ich bin froh, ihm begegnet zu sein.“                                                 

                                                                                                                  Rashid (8A) 

„Ich finde, dass es ein sehr schönes Erlebnis war und ich werde es auch nicht vergessen, da die Bücherreihe Der kleine Drache Koskosnuss von Ingo Siegner meine Kindheit prägt. Mein jüngeres Ich hat die Bücher geliebt, tut es immer noch! Ich lese die Bücher meinen jüngeren Cousins vor. Zurück zum Treffen: Der Schriftsteller wirkte sehr sympathisch und man hat gemerkt, dass er gerne erzählt. Es hat Spaß gemacht, ihm zuzuhören, denn es war sehr interessant und man hat einen guten Einblick in sein Leben bekommen. Als ich da saß, fühlte es sich so unrealistisch an – man brauchte etwas Zeit, um zu realisieren, dass er der Autor von Der Kleine Drache Kokosnuss im selben Raum sitzt! Er war wirklich sehr freundlich und ansprechbar.“                                                                                              

                                                                                                                   Hawraa (8B) 

„Ich fand den Besuch toll. Er hat sehr leidenschaftlich von seinem Leben erzählt. Es hat uns allen Spaß gemacht, ihm zuzuhören. Ich persönlich fand die Entwicklung des Drachen Kokosnuss interessant. Erstaunlich war, wie gut er spontan den kleinen Kokosnuss oder sogar eine Szene aufzeichnen konnte.“                      Anonym 

„Für mich war der Besuch von Ingo Siegner sehr besonders, da seine Bücher – vor allem Der kleine Drache Koskosnuss – einige meiner Lieblingsbücher in der Kindheit waren. Ebenfalls war der Besuch anders, da seine Antworten sehr lang waren und er eine Menge über sein Leben erzählte – es kam mir vor, als würde er nur erzählen und wir hören zu statt wie ein Interview. Hierbei muss ich meinen Kurs loben, da er super aufmerksam war und ihm zugehört hat, da dieses auch für uns etwas Neues war. Er zeichnete seine Figuren und zeigte, wie ein paar Figuren zustande kamen. Nicht nur allgemein sein Besuch, sondern auch sein Werdegang, der voller Höhen und Tiefen war, hat mich besonders inspiriert. Deshalb möchte ich mich im Namen des WPK’s Hannover bei ihm bedanken.“                                                                

                                                                                                                       Yigit (9B)    

Unser eigenes Sant-Jordí-Fest an der Schule

In unserem Spanischkurs im 9. Jahrgang beschlossen wir, das katalanische Fest Sant Jordí gemeinsam mit euch an unserer Schule zu feiern. Die Idee war, Rosen und Bücher zu verkaufen, um Geld für Kinder in Not zu sammeln – ganz nach dem Vorbild der Tradition in Katalonien, bei der sich Menschen am 23. April gegenseitig Blumen und Bücher schenken. Vier Wochen lang haben wir mit viel Einsatz Spenden für Rosen gesammelt und zahlreiche Bücher von euch entgegengenommen – vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben! 

Am 23.04.2025 war es dann endlich so weit: Unser erstes Sant-Jordí-Fest fand statt. Trotz einiger schwieriger Herausforderungen und viel Organisation im Vorfeld hat sich der Aufwand gelohnt: wir hatten wir ein wundervolles Fest. Es war ein Tag voller Freude, Gemeinschaft und Engagement. Insgesamt konnten wir eine Spendensumme von etwa 200 Euro erzielen, die wir an die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) übergeben haben, um damit krebskranken Kindern ein wenig Freude in den Alltag zu zaubern. Kurs sind wir sehr stolz auf das, was wir gemeinsam geschafft haben. Es war unser erstes Projekt dieser Art – und wir haben es mit Teamgeist und Begeisterung erfolgreich auf die Beine gestellt. 

Ein ganz besonderer Dank gilt Frau Muñoz, die uns von Anfang an begleitet, motiviert und unterstützt hat. Ohne sie wäre dieses Fest nicht möglich gewesen – sie hat den Anstoß gegeben und immer an uns geglaubt.

¡Adiós y muchas gracias por esta fiesta tan genial!

Ein Bild, das Text, Papier, Papierprodukt, Handschrift enthält.  KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.
Ein Bild, das Text, Buch, Kinderkunst, Papierprodukt enthält.  KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.

Spannende Duelle beim Basketballturnier der 9. und 10. Klassen auf dem Schulhof

Am 27. Mai 2025 verwandelte sich der Schulhof der Herschelschule in ein sportliches Zentrum: Das diesjährige Basketballturnier der 9. und 10. Klassen fand erstmals unter freiem Himmel statt – ein besonderes Highlight für Spieler:innen und Zuschauer:innen gleichermaßen.

Der bewölkte, aber trockene Dienstag bot ideale Bedingungen, um das Turnier auf dem Schulhof durchzuführen. Zwischen Körben, Dribblings und spannenden Spielzügen herrschte eine mitreißende Atmosphäre, die nicht zuletzt durch die zahlreichen Zuschauer:innen aus den anderen Jahrgangsstufen getragen wurde. Vor allem in den Pausen füllte sich der Hof mit begeisterten Klassen, die die Spielenden lautstark unterstützten.

Dank gilt der Klasse 11D, die die Sportlehrkräfte bei der Durchführung des Turniers unterstützte. Auch das Team der Sanitäter-AG war vor Ort und sorgte für Sicherheit und erste Hilfe, blieb jedoch zum Glück größtenteils im Hintergrund.

Die Spiele waren geprägt von sportlichem Ehrgeiz, Fairness und Teamgeist. Am Ende konnte sich  im 10. Jahrgang die Klasse 10B als Sieger durchsetzen – herzlichen Glückwunsch!

Das Turnier war nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern zeigte auch, wie Schulgemeinschaft und Engagement ein Projekt zu etwas Besonderem machen können. Eine Wiederholung im nächsten Jahr? Sehr willkommen!

Bonjour Paris! — Die Q1 unterwegs in Frankreichs Hauptstadt

In der Woche nach den Osterferien waren Schüler:innen des Französischkurses in Paris und haben neben viel Spaß und gemeinsamen Spielen viele Sehenswürdigkeiten vor Ort kennengelernt.

An jeder Ecke ist etwas Besonderes in Paris zu entdecken, sei es ein unerwarteter Blick auf den Eiffelturm oder der Louvre, vor dem man plötzlich steht.

Aber auch Versailles besuchten die Reisenden und waren überrascht, wie groß die Gärten und Parks waren. So viel Natur wurde in einer nicht Großstadt erwartet. Auch zwischen den alten Mauern und goldenen Toren gibt es viel zu entdecken. 

Ein paar bunte Macarons als Stärkung zwischendurch — manchmal sind es genau diese kleinen Momente, die am längsten in Erinnerung bleiben.

Die „Assemblée Nationale“ (die Nationalversammlung – das Parlament), war eine unbeschreibliche Erfahrung. Anders als der Bundestag, welcher sehr langweilig aussieht, war die Assemblée Nationale wie ein Museum, mit vielen Gemälden bezüglich der französischen Grundwerte Liberté, Égalité und Fraternité (Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit). Das Gebäude ist wie ein Schloss, schließlich war es auch mal ein Palast. Auch eine beeindruckende Bibliothek mit Gemälden an der Decke und versteckten Geheimgängen, wie in „Harry Potter“. Wir wurden von einer Delegation des französischen Abgeordneten Frédéric Petit, welcher uns letztes Jahr in der Herschelschule besucht hatte, herzlich empfangen und herumgeführt. Die vielen Anekdoten, die sie uns erzählt haben, waren interessant und lustig. Die Lage, neben dem Eiffelturm und an der Seine, hat zudem eine unbeschreibliche Weitererkundung der schönen Gegend erlaubt. Der Besuch in die Assemblée Nationale ist also nicht nur wichtig, weil es die Geschichte und Relevanz der Demokratie in Europa beschreibt und weil die Französische Revolution diese erst ermöglicht hat, sondern weil das Gebäude so besonders ist, das nur für sich selbst sprechen kann.

Auch wenn die Reise nun schon über eine Woche her ist: Die Schüler:innen schwärmen immer noch von Paris. Vermutlich wird es nicht ihre letzte Reise in die Hauptstadt Frankreichs gewesen sein.

Text: Frau Hamard und Frau Nikolic

Musikalischer Rückenwind für die Herschelschule: LBS und Förderverein machen „Big Band Arbeitsphase“ möglich!

Liebe Eltern,


wir freuen uns, Ihnen eine tolle Nachricht für den Musikzweig unserer Herschelschule zu überbringen! Dank der großzügigen Unterstützung der *LBS Nord West* können wir die beliebte „Big Band Arbeitsphase“ wieder aufleben lassen. Die LBS fördert dieses wichtige Projekt mit einem Gewinn von *1.000 Euro*!

Die „Big Band Arbeitsphase“ hat bereits vor der Pandemie in Kooperation mit einem Instrumentallehrer der Musikschule Hannover und der „Fetten Hupe Hannover“ erfolgreich stattgefunden und soll nun wieder fester Bestandteil unseres musikalischen Angebots werden. Dieser dreitägige Intensivkurs bietet unseren Schülerinnen und Schülern eine einzigartige Möglichkeit, ihre instrumentalen Fähigkeiten in einem anspruchsvollen musikalischen Umfeld zu erweitern.

Das Programm umfasst:

– *Tag 1:* Eine Einführung in die Welt der Big-Band-Literatur und gemeinsame Probenarbeit mit erfahrenen Lehrkräften.
– *Tag 2:* Intensives Üben in Satzproben unter Anleitung von professionellen Musikern der „Fetten Hupe“ – eine einmalige Chance, von echten Profis zu lernen!
– *Tag 3:* Eine Generalprobe, gefolgt von einem aufregenden Abschlusskonzert, bei dem die erarbeiteten Stücke präsentiert werden.

Dieses Projekt dient nicht nur der musikalischen Nachwuchsförderung und der Steigerung der Motivation zum Musizieren, sondern stärkt auch wichtige soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Zielstrebigkeit. Die Zusammenarbeit mit der renommierten „Fetten Hupe“ ermöglicht unseren Kindern einen wertvollen Einblick in die professionelle Musikwelt.

Für die Honorare der Instrumental-Lehrkräfte und die Durchführung der Satzproben benötigen wir insgesamt 1.500 Euro. Dank des großzügigen Gewinns der *LBS in Höhe von 1.000 Euro* ist ein Großteil der Kosten bereits gedeckt. Und an dieser Stelle kommt unser starker *Verein der Eltern und Freunde der Herschelschule Hannover e.V.* ins Spiel! Mit einem zusätzlichen Beitrag von *500 Euro* schließt der Förderverein die Finanzierungslücke und ermöglicht somit die Realisierung der „Big Band Arbeitsphase“.

Diese gemeinsame Kraftanstrengung von LBS und Förderverein unterstreicht einmal mehr, wie wichtig die Unterstützung von außen für die vielfältigen Angebote unserer Schule ist. Der Förderverein leistet seit vielen Jahren einen unschätzbaren Beitrag zur musikalischen Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen.

Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern durch dieses Projekt wieder ein besonderes musikalisches Erlebnis ermöglichen können und bedanken uns herzlich bei der LBS NordWest für ihre großzügige Spende sowie bei unserem engagierten Förderverein für die wertvolle Unterstützung!

Mit musikalischen Grüßen,

Der Verein der Eltern und Freunde der Herschelschule Hannover e. V. und Herrn Borges, welcher das Projekt an der Schule leiten wird.

Sven Giegold besucht die Herschelschule

Am 19. März 2025 durften wir, die Klassen 10b und 10c, den ehemaliger Herschelschüler und heutigen Politiker der Grünen, Sven Giegold, willkommen heißen. Mit über 40 Schülerinnen und Schülern im Stuhlkreis zu sitzen und die eigenen Fragen beantwortet zu bekommen, war eine schöne Abwechslung zum normalen Unterricht. Es war für uns sehr interessant seine Meinungen zu allen unseren Fragen zu hören. Besonders spannend war, dass er viel aus seinem Privatleben erzählt hat, was uns einander nähergebracht hat. Wir hatten das Gefühl mit ihm auf Augenhöhe zu sprechen, da er unsere Fragen ernst genommen und direkt beantwortet hat und auch offen für Kritik war. So sprach er davon, dass er der Herschelschule viel verdanke und dass es die Umwelt-AG von Frau Graubohm war, die ihn damals den Weg brachte, sich für die Umwelt einzusetzen. 

Neben politischen Themen, z. B. zu seiner Zeit als Europabgeordneter in Brüssel, erfuhren wir, dass er privat eigene Hühner hält und Vegetarier ist. Lustig war die Erzählung, dass er vor seinem Büro in Brüssel zwei große grüne Stoffbären aufgestellt hat, „Bärbel“ und „Bärnadette,“ an denen dann bald die Besuchergruppen im EU-Parlament vorbeigeführt wurden.  

Besonders beeindruckend waren seine Erinnerungen an seinen eigenen Abistreich 1989: Seine MitschülerInnen und er waren mit Spaten und Spitzhacke bewaffnet auf den Schulhof geklettert und hatten dort etliche Apfelbäume gepflanzt. Der damalige Schulleiter war nicht erfreut. – Mindestens zwei der Bäume gibt es noch heute. 

Insgesamt war es ein sehr spannender Besuch, der uns viele neue Einblicke gegeben hat. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Sven Giegold für seine Zeit und das offene Gespräch. 

(Nada Hamad 10b)