Im Rahmen des WPK Hannover hatte ich die Möglichkeit, den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay, an unserer Herschelschule willkommen zu heißen. Als Schülersprecher habe ich durch mein politisches Engagement den Kontakt zu ihm hergestellt und seinen Besuch an unserer Schule organisiert.
In der Aula fand vor dem gesamten 10. Jahrgang sowie mehreren Klassen der Jahrgänge 8 und 9 ein Interview auf der Bühne statt, das wir gemeinsam im Rahmen des WPK Hannover durchgeführt haben. Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, einen Oberbürgermeister persönlich kennenzulernen und einen direkten Eindruck von politischer Arbeit zu bekommen.
Der Besuch von Belit Onay war für unsere Schule etwas Besonderes und eine spannende Abwechslung vom Schulalltag. Er zeigte, wie wichtig politisches Interesse, Mitbestimmung und der Austausch zwischen Jugendlichen und Politik sind.
Beim regionsweiten Fußballturnier des Niedersächsischen Fußballverbandes trat die Herschelschule mit einem Mixed Team der Jahrgänge 10-12 an und sammelte viel Erfahrung. Im ersten Spiel gegen das Gymnasium Limmer verpasste die Mannschaft nur knapp mit 1:2 die ersten Punkte, das Aufeinandertreffen mit der IGS Linden endete 1:1. In weiteren Partien gegen Bückeburg und Grossburgwedel wurde stark gekämpft, letztendlich mussten sie sich aber den körperlich überlegenen Teams geschlagen geben. Sportlehrer Herr Wellermann zeigte sich zufrieden mit der Leistung des Teams, „was sich leider noch nicht in diesem Jahr in der Tabelle widerspiegelte. Aber der größte Teil des Teams hat noch zwei bis drei Jahre“. Kampfgeist bewies die Mannschaft von Trainerteam Enis und Karim (beide Jahrgang 11) im letzten Aufeinandertreffen des Tages mit dem Gastgeber Goetheschule. Vor voller Tribüne schossen die Fußballer mit 6:1 den Gegner regelrecht ab. So zeigte sich auch das Team schlussendlich zufrieden, meinte Torwart Ahad.
„Ein großer Dank gilt auch Herrn Wellermann. Danke, dass Sie die Schule fürs Turnier angemeldet haben und diese Teilnahme ermöglicht haben.“
Am Dienstag, dem 27.01.2026, wurden in der Aula 51 Schüler:innen der Jahrgangsstufen 10 bis 12 in einem festlichen Rahmen mit ihren DELF-Zertifikaten der Niveaustufen A2 und B1 ausgezeichnet. Die Zertifikate wurden von Frau Dr. Fellmann (tätig in den Bereichen Schulentwicklung, Mehrsprachigkeit und Interkultur sowie internationale Austauschprogramme) und Frau Censier aus Berlin (Referatsleiterin für Bildungs- und Sprachkooperation bei der Kulturabteilung der französischen Botschaft und Institut français Deutschland) feierlich überreicht.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Schulleiterin Frau Kamlah, die den Schüler:innen wünschte, dass die französische Sprache für sie nicht nur ein schulisches Lernfach bleibe, sondern sie auch künftig begleite – etwa durch Reisen nach Frankreich und viele Gelegenheiten, Französisch aktiv zu sprechen.
In ihrer anschließenden Rede betonte Frau Hamard, wie bedeutend Sprache als wichtigstes Verständigungsmittel zwischen Kulturen sei. Jede neu erlernte Sprache ermögliche es, über sich hinauszuwachsen, neue Perspektiven zu gewinnen und über Grenzen hinweg Verbindungen zu schaffen.
Frau Dr. Fellmann hob in ihrem Beitrag hervor, dass das Sprechen von Fremdsprachen einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung leiste. Besonders erfreulich sei diese Entwicklung mit Blick auf die letzten vier Jahre an der Herschelschule: Als Pilotprojekt für das Land Niedersachsen im Schuljahr 2021/22 von Frau Dr. Fellmann ins Leben gerufen, ist die Zahl der Teilnehmenden an der Herschelschule von zunächst 39 auf inzwischen 53 Teilnahmen deutlich gestiegen.
Zum Abschluss richtete Frau Hamard anerkennende Worte an die Schüler:innen:
„Eure Ergebnisse zeugen von eurer Ernsthaftigkeit und eurem großen Engagement. Ihr alle habt außerordentlich gute Leistungen erbracht. Dank eures Einsatzes und eurer hohen Motivation ist dieses Pilotprojekt heute ein voller Erfolg.“
Hannover, 19.01.2026. AI Literacy und Medienkompetenz sind im Schuljahr 2025/26 zentrale Bausteine schulischen Lernens. Die Herschelschule in Hannover wurde erneut für ihr besonderes Engagement in diesem Bereich als „fobizz Schule 2025/26“ ausgezeichnet. Der Titel würdigt Schulen, in denen sich das Schulteam kontinuierlich mit digitalem Lehren und Lernen auseinandersetzt und neue Impulse im Schulalltag verankert.
Insbesondere der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien und Künstlicher Intelligenz hat im vergangenen Schuljahr stark an Bedeutung gewonnen. Die Herschelschule hat diese Entwicklung aktiv aufgegriffen und digitale sowie KI-gestützte Ansätze gezielt in die Fortbildung der Lehrkräfte und den Unterricht integriert. Ziel ist es, Lernprozesse zeitgemäss zu gestalten und Schülerinnen und Schüler kompetent auf eine zunehmend von KI und Digitalisierung geprägte Welt vorzubereiten.
Konkret profitieren die Lehrpersonen der Herschelschule von einem breiten Angebot an Online-Fortbildungen und praxiserprobten, datenschutzkonformen Tools der Plattform fobizz. Diese unterstützen bei Unterrichtsvorbereitung, Differenzierung und der Entwicklung moderner Lehr- und Lernformate, flexibel und alltagstauglich.
Mit der Auszeichnung als fobizz Schule 2025/26 wird das kontinuierliche Engagement der Schulleitung und des Schulteams sichtbar, digitale Bildung strategisch weiterzuentwickeln und die Schule zukunftsfähig zu gestalten.
Über fobizzFobizz I 101skills GmbH ist die führende deutschsprachige Plattform für Weiterbildungen und Anbieter von KI & Tools für Lehrkräfte und Schulen. Dabei hat fobizz es sich zur Aufgabe gemacht, die Digitalisierung des Unterrichts voranzutreiben und Lehrpersonen in die Lage zu versetzen, ihren Lernenden Kenntnisse in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Medien und IT einfach und praxisnah zu vermitteln. Fobizz sieht sich in der Rolle des täglichen Begleiters von Lehrkräften, um sie in ihrem Unterrichtsalltag zu entlasten. Seit der Gründung im Jahr 2018 hat das fobizz Team um Dr. Diana Knodel bereits über 9.000 Schulen und über 650.000 Lehrpersonen im deutschsprachigen Raum zu aktuellen digitalen Themen und Künstlicher Intelligenz weitergebildet.
Am 15.01.2026 fand in der 3. und 4. Stunde der Schulentscheid von „Jugend debattiert“ im 8. Jahrgang statt. Vier sprachlich gewandte und mutige Schülerinnen und Schüler traten in zwei Teams gegeneinander an und diskutierten engagiert die Frage: „Sollte die Teilnahme an Vereinen als Schulnote zählen dürfen?“
Die Aufregung bei den Debattierenden war deutlich spürbar. Schließlich sprachen sie nicht nur vor den Klassen 8B, 8C und 8M, sondern stellten sich auch einer Jury. Diese bestand aus der Schulleiterin Frau Kamlah, Herrn Bruns sowie Larissa und Leon aus dem Deutsch-Leistungskurs der Q2. Bewertet wurden dabei Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.
Besonders lobte die Jury die konzentrierte, respektvolle Atmosphäre – sowohl bei den Debattierenden als auch im Publikum – sowie die sehr gute Vorbereitung der Teilnehmenden. Das anspruchsvolle Thema verlangte eine intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Standpunkten, genau das macht den Wettbewerb „Jugend debattiert“ aus und sorgt für nachhaltige Lernerfahrungen. „Der Wettbewerb Jugend debattiert ist unbezahlbar. So vieles wird geschult und gestärkt: Ausdrucksfähigkeit, Selbstbewusstsein, das Verständnis für andere Positionen und das sichere Auftreten vor Publikum“, fasste Frau Kamlah nach der Debatte zusammen. All dies bewiesen die vier Teilnehmenden eindrucksvoll auf der Bühne.
Die Entscheidung über die Platzierungen fiel der Jury nicht leicht und erforderte eine längere Beratung. Schließlich belegte Tim den 1. Platz, gefolgt von Lina auf dem 2. Platz, Georg auf dem 3. Platz und Maksim auf dem 4. Platz.
Herzlichen Glückwunsch! Ihr könnt sehr stolz auf euch sein.
Wie kam es dazu, dass du deine Klasse vertreten durftest?
Lina: Wir haben in der Klasse in Vierergruppen kleine Debatten durchgeführt und ich wurde von der Klasse als beste gewählt.
Tim: So lief es in meiner Klasse auch ab.
Maksim: In unserer Klasse wollte eigentlich niemand debattieren, aber Georg schon. Deswegen habe ich mich auch getraut.
Georg: Viele sagten, ich sei der beste in der Klasse und deswegen bin ich angetreten.
Wie ging es dir am Wettbewerbstag? Was ist anders im Gegensatz zur Klassendebatte?
Tim: Mir ging es gut, aber ein bisschen nervös war ich schon.
Lina: Ich war sehr aufgeregt und konnte die Nacht davor nicht schlafen.
Maksim: Ich war am Wettbewerbstag ziemlich angespannt: ich hatte Bauchkribbeln. Das hatte ich in der Klassendebatte aber auch schon.
Georg: Mir ging es ähnlich. Es war natürlich ein viel größeres Publikum als in der Klasse. Dadurch hatte ich mehr Stress.
Wie schwer ist es dir gefallen, die zugewiesene Position zu vertreten?
Lina: Ich habe mich zwar mehr auf die Pro-Position vorbereitet, aber ich denke, am Ende habe ich die Kontra-Position auch gut vertreten.
Tim: Ich fand dies nicht so schwer, da ich zu Hause geübt hatte.
Maksim: Ich vertrat die Pro-Position. Das war für mich leichter, weil ich mich zu Hause ein bisschen mehr für diese Position vorbereitet habe.
Georg: Für mich war es eigentlich leicht, aber die Argumente der Gegenposition waren unerwartet.
Gewinnst du in deinem privaten Umfeld auch oft Diskussionen?
Maksim: Ja.
Georg: Definitv!
Lina: Meine Familie sagt oft, dass ich immer aufhören soll, so oft zu diskutieren. Also ja.
Tim: Gegen meine Freunde gewinne ich schon meistens.
Hast du einen Tipp für die nächsten 8. Klassen, wie man sich in Diskussionen am geschicktesten verhält?
Lina: Die Aufregung war am schlimmsten. Versucht, sie euch irgendwie abzugewöhnen.
Maksim: Habt viel Selbstbewusstsein und vergesst nicht euer Mikrophon zu benutzen! Und arbeitet im Vorfeld viele Argumente aus.
Georg: Ich schließe mich dem Gesagten an. Vergesst nicht, euer Mikrofon zu halten!
Beim Schulkonzert der Herschelschule am 11.12.2025 sorgte die Big Band für einen echten Gänsehautmoment. Unter der Leitung von Hans Wendt und David Borges zeigte das Ensemble eindrucksvoll, was mit Begeisterung, Teamgeist und viel musikalischem Engagement möglich ist.
Das Besondere: Die Big Band stand erst zum zweiten Mal in dieser Besetzung auf der Bühne. Trotzdem klang sie bereits erstaunlich geschlossen und souverän. Die drei Stücke des Abends wurden in nur drei intensiven Probentagen erarbeitet – ingesamt ein Ergebnis, welches das starke Engagement der Schüler*innen der Band deutlich zeigt.
Mit ihrem kraftvollen Big-Band-Sound begeisterten die Musiker:innen das Publikum. Viele Schüler:innen trauten sich dabei sogar an Soloparts heran und sorgten so für ganz persönliche musikalische Highlights.
Ein großes Dankeschön geht an die Dozierenden der Fetten Hupe Hannover, die die Big Band mit viel Erfahrung, Motivation und toller Probenarbeit unterstützt haben. Ebenso danken wir der LAG School Bands, dem Niedersächsischen Kultusministerium sowie der Sparkasse Hannover für die finanzielle Unterstützung dieses Projekts.
Der Auftritt hat gezeigt: In dieser Big Band steckt eine Menge Potenzial – und wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Konzerte!
Die Weihnachtskonzerte der Herschelschule waren auch in diesem Jahr ein wunderbarer Höhepunkt der Adventszeit. An beiden Konzertabenden erwartete das Publikum ein randvolles Programm, das eindrucksvoll zeigte, wie vielfältig und lebendig das musikalische Leben an unserer Schule ist.
Von den Bläserklassen der Jahrgänge 5 bis 9, die mit viel Spielfreude und wachsendem Können begeisterten, über die mitreißende Marching Band, den stimmungsvollen Chor, fein ausgearbeitete Kammermusik bis hin zum klangvollen da capo orchestra spannten die Konzerte einen großen musikalischen Bogen. Jede Gruppe bereicherte den Abend mit ihrer eigenen Note und machte den Abend so ebenso abwechslungsreich wie kurzweilig.
Ein ganz besonderer Moment war – wie es an der Herschelschule schon Tradition ist – das gemeinsame Singen: Bei zwei Weihnachtsliedern wurde der Chor vom Musik-Leistungskurs begleitet, und auch das Publikum ließ sich nicht lange bitten. Für einen Augenblick wurde aus Konzert ein gemeinsames Erlebnis, das den Geist der Weihnachtszeit spürbar machte.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Technik-AG, die beide Abende souverän begleitete und mit stimmungsvollem Licht für eine besondere Atmosphäre sorgte. Ebenso danken wir dem Elternverein für die liebevolle kulinarische Bewirtung, die das Ankommen, Verweilen und Nachklingen der Konzerte so angenehm machte.
So bleiben zwei Abende in Erinnerung, die nicht nur musikalisch begeisterten, sondern vor allem zeigten, was die Herschelschule ausmacht: Engagement, Gemeinschaft und ganz viel Herz.
Im Rahmen unseres Wahlpflichtskurses „Hannover“, ist es unser Ziel, Hannover besser kennen zu lernen. Wir unternehmen gemeinsame Ausflüge und laden unterschiedliche Berühmtheiten aus Hannover zu uns an die Schule ein, um mit Ihnen ein Interview durchzuführen.
Am 19.11.2025 hatten wir die Gelegenheit, die Kinder- und Jugendbuchautorin Nina Weger zu interviewen. Sie berichtete uns ausführlich von ihrem Leben. Besonders von ihrer Schulzeit, ihrem Beruf und über unsere Stadt Hannover.
Nina war noch sehr klein, als sie nach Hannover gezogen ist. Sie lebte in Wettbergen und ging dort auch in die Schule. 1998 machte sie im Alter von 18 Jahren ihr Abitur. Sie ist eine sehr kreative und talentierte Person. Viele Jahre verbrachte sie im Zirkus, bemerkte aber sehr früh, dass es sie immer mehr in Richtung Schreiben zog. Dass ihre Entscheidung richtig war, belegt ihr jetziger Erfolg und Auszeichnungen, wie „Bester Autor des Lesens“. Nina folgte ihrem Herzen und ging ein Risiko ein, bei dem sie vollen Erfolg hatte. Das kann in jedem von uns nur mehr Mut und Selbstvertrauen wecken. Sie ist eine sehr aufgeschlossene und herzliche Person, die uns direkt in ihren Bann gezogen hat. Nina hat uns einen Einblick in ihr neues und spannendes Werk gewährt, auf das wir jetzt schon ungeduldig warten.
Unsere Stadt Hannover war in ihrer beruflichen Laufbahn nicht unbeteiligt. Die Eilenriede hilft ihr bis heute dabei, zur Ruhe zu kommen und inspiriert sie zu neuen Geschichten. Sie liebt Hannover nicht weniger als wir und verbringt viel Zeit an Orten wie: dem Rathaus und dem Sprengelmuseum. Die Stadt hält sie fest und sie hat nicht vor, sie zu verlassen.
Das Interview verlief hervorragend. Unser Kurs hatte echt viel Spaß daran, etwas über sie und ihr Leben zu erfahren. Und es wird etwas komplett Neues sein, ein Buch zu lesen von einer Person, die wir persönlich kennenlernen durften.
Die positive Ausstrahlung von Nina Weger machte das Interview so besonders und spannend, dass ich diesen Kurs nie vergessen werde. Ich danke der lieben Frau Hamard, dass sie uns diese Chance ermöglicht hat und hoffe auf weitere tolle Projekte in meiner Schullaufbahn.