Es ist Krieg in Europa!

Am 24.02.2022 begann Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, russische Truppen versuchen seither das Land zu besetzen und schon jetzt sind tausende Opfer zu beklagen. Zudem sind mittlerweile über zwei Millionen Menschen (Stand: 09.03.22) — überwiegend Kinder und Frauen — in Richtung Westen geflohen; täglich werden es mehr. Dieser Angriff auf den souveränen Staat Ukraine ist unrechtmäßig und widerspricht dem Völkerrecht.

Wir sorgen uns um die Menschen, die Demokratie in der Ukraine und die Freiheit. Deshalb möchten wir als Schulgemeinschaft ein gemeinsames Zeichen für die Ukraine und die Menschlichkeit setzen.

Am Montag, dem 07. März 2022 fand aus diesem Grund in der 7. Stunde ein Gedankenaustausch in der Turnhalle statt, zu dem alle interessierten und engagierten Schüler:innen und Lehrer:innen eingeladen waren. Dieser war von einer großen Ideenvielfalt und hohem Engagement geprägt. Mit Unterstützung der Q2 startete ein Team, das wöchentlich durch den Waffelverkauf Spenden für die vielen Geflüchteten sammeln möchte. In der ersten Woche gab es politische Waffeln in blau/gelben Farben. Wer im Begegnungscafé seinen Betrag aufrundet, unterstützt die Spendenaktion ebenfalls und erhält zum Dank #No War-Sticker, die der Politikkurs der Q2 gestaltete. Zur direkten Unterstützung der Menschen in der Kriegsregion packen einige Klassen Lebensmittelpakete, die von der „Aktion Tschernobyl-Hilfe e.V.“ direkt in die Ukraine gebracht werden. Am Sonntag, den 13.3., fand um 17.00 Uhr in der Philippus-Kirche in Isernhagen-Süd ein Konzert der Kammermusik-AG statt. Der Erlös der Einnahmen kommt ebenfalls den Flüchtlingen zugute. Im Gang zum Weststern der Herschelschule hängte die 10c selbstentworfene Friedensplakate als Zeichen der Solidarität aus. Diese wurden im Rahmen der Greenpeace-Aktion „Act for Peace“ gestaltet. Auch der 5. Jahrgang nahm an diesem Projekt teil und erstellte Bilder von Händen/ Handabdrücken. Aus den Fotos aller Handabdrücke wird Greenpeace eine Friedenstaube zusammenstellen, die am 17.3. als Friedenszeichen in den Himmel aufsteigen wird. Im Eingangsbereich der Schule informieren verschiedene Stellwände sowie eine digitale Präsentation des Politikkurses der Q2 zum Krieg und geben Auskunft über weitere Unterstützungsmöglichkeiten. Zudem haben auf einer Stellwand Schüler:innen die Möglichkeit, ihre Gedanken und Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Das Mitteilungsbedürfnis ist groß.

Viele weitere Aktionen sind in Planung. Wir danken allen Schüler:innen und dem Kollegium für ihren so engagierten Einsatz und ihrer klaren Haltung für den Frieden sehr.

Im Folgenden findet ihr/finden Sie Links, falls Sie die Menschen in der Ukraine mit Geldspenden unterstützen möchten.

Text: Imke Potyka/ Julia Mischke

Stell dir vor…

… es ist Donnerstagvormittag, 11.00 Uhr, und die Schule schweigt.

Schweigen für die zahlreichen Flüchtlinge, die in den vergangenen Wochen ihr Heimatland verlassen mussten.

Schweigen für die Familien, die seit dem 24.02.2022 auseinandergerissen wurden.

Schweigen für die Opfer und Verstorbenen, die durch die Angriffe ums Leben kamen.

Schweigen für alle, die unter Krieg leiden.

Schweigen.

Caspars erster Schultag

Nachdem unser Schulhund Caspar seine Stammklasse, die 6A, bereits im Oktober 2021 im Zuge der Projektwoche kennenlernen durfte, nahm er nun am 24.02.2022 das erste Mal am Deutschunterricht teil.

Zur Begrüßung jaulten die Klasse und Caspar zusammen, denn Hunde stammen von den Wölfen ab und gerade Straßenhunde wie Caspar sind in ihrem Verhalten den Wölfen ähnlicher als Hunde, die von Beginn an bei Menschen aufgewachsen sind. Im Anschluss daran sollte Caspar den Unterricht erst einmal aus seiner Box heraus beobachten, damit er sich langsam an die Schülerinnen und Schüler gewöhnt. Zum Abschluss spielten wir mit Caspar noch ein Suchspiel. Allerdings war die Umgebung noch so neu für ihn, dass er nur mit Hilfe der Schülerinnen und Schüler alle Leckerlis finden konnte.

Die meisten Schülerinnen und Schüler hatten Spaß und waren motiviert. Einige zeigten sich vorsichtig im Umgang mit Caspar.

Caspar wird den Deutschunterricht nun regelmäßig begleiten. Nach seiner bestandenen Prüfung im neuen Schuljahr kommt er andere Klassen gerne besuchen.

Text: Elifnaz (6A), Fatma (6A), Sherin (6A) und Lisa (6A)

Sehr geehrte Eltern, liebe Viertklässler!

Wir freuen uns, dass Sie sich für die Herschelschule interessieren! Für euch, liebe Viertklässler, ist dies sicher eine sehr aufregende Zeit: Bald werdet ihr eure Grundschulzeit beenden und eine weiterführende Schule besuchen!

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen und euch die Herschelschule vorstellen.

Aufgrund der derzeitigen Lage findet unser Tag der offenen Tür in diesem Jahr digital statt. Weiter unten findet sich ein Begrüßungsfilm, in welchem wir Ihnen und euch erste wichtige Informationen geben. Ein weiterer Film stellt unseren Musikzweig vor.

Am Mittwoch, den 23. Februar 2022 bieten wir von 16 bis 19 Uhr, die Möglichkeit, individuelle Beratungsgespräche an der Herschelschule zu führen.

Dazu müssen Sie sich über die E-mail-Adresse „anmeldung@herschelschule.de <mailto:anmeldung@herschelschule.de>“ anmelden. Es gilt die 3G-Regel.

Herzliche Grüße

Ute Kamlah

Fragen zur Anmeldung (FAQ)

Link zum virtuellen Informationsangebot

Wir lieben Vielfalt

Die Herschelschule spricht sich seit vielen Jahren ganz klar gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt gegen Schutzlose aus. Seit dem 02. Mai 2001 trägt sie als zweite Schule in Hannover den Titel „Schule ohne Rassismus — Schule mit Courage“ und führt regelmäßig gemeinsame Aktionen durch, die der Aufklärung und Stärkung der Toleranz dienen. In diesem Sinne wurden am 27. und 28.01.2022 in allen Jahrgängen Projekttage zum Thema „Schule der Vielfalt: für Respekt und Toleranz gegenüber sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität“ durchgeführt.

Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Und wie möchte ich von anderen gesehen werden? Diese und ähnliche Fragen stellen wir uns alle im Laufe unseres Lebens. Um diese Fragen für sich beantworten zu können, sind Kompetenzen wie Reflexion, Akzeptanz und Toleranz, Integration und Courage unbedingte Voraussetzung. Indem wir stets an uns selbst arbeiten, uns in unserem Denken und Verhalten beobachten und evtl. eingefahrene Verhaltensweisen ändern, setzen wir uns auch zu unseren Mitmenschen in Beziehung. Was gewinnen wir durch diesen oftmals langwierigen und anstrengenden Prozess? Wir lernen, sowohl sorgsam mit uns selbst als auch mit anderen umzugehen. Wir nehmen uns und unser Gegenüber in seiner Ganzheit an — egal welcher Herkunft, Religionszugehörigkeit oder Sexualität.

Ergebnisse einer schulinternen Evaluation zum Wohlbefinden der Schüler*innen, die im Herbst an der Herschelschule durchgeführt wurden, ergaben, dass sich viele Kinder und Jugendliche vermehrt mit ihrer sexuellen Identität beschäftigen und sich mehr Aufklärung, Austausch und Anerkennung wünschen. Dies nahmen sowohl Lehrkräfte als auch engagierte Schüler*innen zum Anlass, um zwei Projekttage zu planen. Ein halbes Jahr inklusive Fortbildungen benötigte die Planungsgruppe zur Vorbereitung. Je intensiver sich die Lehrkräfte und Schüler*innen in die Thematik einarbeiteten, desto bewusster wurden sie sich der Verantwortung. Dass es auch im Jahr 2022 noch viele Vorurteile, Ablehnungen bis hin zu Hass gibt, denen sich Menschen, die sich der LGBTQIA+-Bewegung zuordnen, täglich auseinandersetzen bzw. aushalten müssen, machte die Planungsgruppe sehr betroffen. Umso deutlicher wurde, wie feinfühlig dem Thema während der Projekttage begegnet werden musste. Gerade Jugendlichen, die auf der Suche nach sich selbst und oft noch unsicher bzgl. ihrer sexuellen Identität sind, muss im vertrauten Klassenverband ein geschützter Raum gegeben werden. Das setzte gleichzeitig eine Offenheit, Akzeptanz und Toleranz im gesamten Klassenverband aber auch Verschwiegenheit voraus. Eine Gratwanderung, die nicht immer leicht zu bewältigen war. Kontroverse Diskussionen wurden an den zwei Tagen viele geführt. Aber braucht es nicht diese, um neue und andere Ansichten zu erfahren? Um sich selbst in seinem Denken zu überprüfen und um sich (neu) zu positionieren?

Die Auseinandersetzung mit dem Projektthema ließ zumindest keinen unberührt: Sowohl den Pausengesprächen auf dem Schulhof als auch denen im Lehrerzimmer war zu entnehmen, dass der eigene Horizont erweitert oder gar geöffnet wurde. Dass das eigene Weltbild stets ausgebaut, überprüft und ggf. erneuert wird, wünschen wir uns. Denn:

Wir sind viele.

Wir sind bunt.

Wir sind vielfältig.

                                                                                                                      Text: Julia Mischke

                                    Fotos und Beiträge: Emel Mamak, Limar, Al Sultan, Sophie Leinpinsel, Marie Hamard, Jana Schulz, Anna Schaub, Matthias Mischke

Einen guten Start in das zweite Halbjahr 2021/2022!

Liebe Schülerinnen und Schüler, 

Auch zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres gibt es einige Dinge zu beachten, bevor Ihr die Schule betreten könnt: 

Ab Mittwoch, 02.02.2022 bleibt es bis zum 04. März bei der täglichen Testpflicht!

Neu ist, dass nach den Zeugnisferien auch geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler
der Testpflicht unterliegen. Davon ausgenommen sind lediglich Personen, die bereits eine
Auffrischungsimpfung („Booster“-Impfung) erhalten haben.

Als „geboostert“ gelten hierbei Personen, die entweder dreimal geimpft sind oder zweimal
geimpft plus genesen
sind. Eine gute Übersicht dazu findet Ihr unter
https://www.niedersachsen.de/assets/image/216846

Weitere Informationen findet Ihr in dem Elternbrief des Kultusministers vom 26.01.2022, der am 27.01.2022 auch an Eure Eltern versendet wurde.

Einen guten Start in das zweite Halbjahr wünscht euch das Herschelteam.  

Herschelige Weihnachten!

Als ob Unterricht, Klausuren und Klassenarbeiten nicht schon genug wären — nein — die Herschels sind immer aktiv und kreativ, wenn es heißt, das Schulleben zu bereichern. Es folgt ein kleiner Rückblick.

Mitunter zählt der Monat Dezember zu einen der Monate, die am prallsten gefüllt sind. So stehen unzählige Klassenarbeiten, Klausuren und Vorabiturklausuren an sowie Konferenzen und Dienstbesprechungen. Aber abseits dieser eher anstrengenden Ereignisse gab es in diesem Monat auch sehr viel Schönes, das das Schulleben bereichert hat.

Zum ersten Mal gab es bei den Herschels einen digitalen Adventskalender, deren Türchen täglich über den schulinternen Messenger hochgeladen wurden. Gemäß dem Motto „sharing is caring“ wurden kleine Achtsamkeitsaufgaben und -übungen gestellt, um im oft stressigen Dezember wieder zur Ruhe zu finden und seiner Umwelt aufmerksam zu begegnen. Verbunden mit einer kleinen Bingo-Challenge treten alle Klassen gegeneinander an. Wir sind gespannt, welche Klasse einen Preis erhält. Und à propos Challenges: Die SV hat für die Jahrgänge 5-7 auch in diesem Jahr wieder zum traditionellen Dekorierwettbewerb „Wer hat den am schönsten geschmückten Klassenraum?“ ausgerufen. Bedingungen waren: Selbst Gebasteltes oder Gemaltes und der Verzicht auf Plastik. Die Jury hatte sichtlich Vergnügen am Bestaunen der Klassenräume und tat sich schwer mit der Preisvergabe. Dennoch gab es einen Gewinner: die Klasse 5B! Herzlichen Glückwunsch!!

Weiterhin rief die SV alle kreativen Köpfe auf, beim Schreibwettbewerb und/oder Malwettbewerb teilzunehmen. Damit dies den Freiwilligen nicht allzu leichtfällt, gab es auch hier wieder Vorgaben, die einzuhalten waren: das Herschellogo sollte erscheinen sowie ein Tannenbaum, Geschenke und Schnee. Gewinnerin des Zeichenwettbewerbs ist Juliette aus dem 7. Jahrgang und Siegerin des Schreibwettbewerbs ist Lara aus dem 8. Jahrgang. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für eure super Ideen! Wir hoffen, eure Bilder und Geschichten demnächst in der Schule ausgestellt zu sehen. Ein großes Lob geht ebenfalls an die SV, die mit viel Engagement unser Schulleben bereichert hat.

Wie alle Jahre wieder wurde auch in diesem Jahr der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen durchgeführt. Vielen Dank für das besondere Vergnügen, das du der Vorlesejury und dem Publikum bereitet hast, Yigit!

Und schließlich gab es noch einen letzten Wettbewerb, der schon Anfang November durch die Kunstlehrerin Anika Perlich angeleitet wurde: Für die diesjährigen Weihnachtskarten haben Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs Bilder gemalt. Gewonnen hat Layla aus dem 5. Jahrgang. Danke, Layla, für das schöne Bild, das nun in vielen Haushalten erstrahlt!

Ausgewählte Klassen des 5. Jahrgangs nahmen im Rahmen des Sportunterrichts an einem Zirkusprojekt teil und stellten ihre akrobatischen Fähigkeiten unter Beweis. Angeleitet durch Zirkuslehrer konnten Einräder und Diabolos ausprobiert und auf einem Trapez geturnt werden. Das war doch mal Sportunterricht, wie man ihn sonst nicht hat!

Musikalisch hat in diesem Jahr der Musikzweig für besondere Überraschungen auf dem Schulhof in den großen Pausen gesorgt. Am 6. und 8. Dezember bereitete das Musikkollegium den Schüler:innen eine Freude und am 16. Dezember hatte die Marching Band ihren ersten großen Gig. Glücklicherweise durften in diesem Jahr auch wieder die Weihnachtskonzerte stattfinden — wenn auch leider ohne Eltern und weitere Angehörige als Zuschauer. Die Aufführenden konnten sich jedoch auf die Unterstützung ihrer Mitschüler:innen und Lehrer:innen verlassen. So traten natürlich die Bläserklassen der Jahrgänge 5-10 auf, aber auch verschiedene kleine Ensembles, der Chor der Herschelschule und das da capo orchestra. Als dann der Chor als ein ganz besonderes Highlight des Abends die altbekannten Weihnachtslieder „Jingle Bells“, „O du fröhliche“ und „Les langes dans nos campagnes“ zusammen mit dem Leistungskurs Musik und allen Musiklehrer:innen aufführten, wurde auch dem letzten Zuhörer im Publikum ganz weihnachtlich zumute.

Puh — da haben die Herschels mal wieder in allen Bereichen und auf allen Ebenen ganze Arbeit geleistet! Danke an die engagierte Schülerschaft und das aktive Kollegium, die das Leben an der Herschelschule Woche um Woche so unglaublich bereichern. Eine kleine Verschnaufpause haben wir uns aber alle redlich verdient.

Wir wünschen allen frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage, erholsame Ferien und einen guten Rutsch ins Jahr 2022!

Bleibt und bleiben Sie gesund!

Text: Anna Schaub, Julia Mischke

Fotos: Sophie Leinpinsel, Melina Schmidt, Anika Perlich, Julia Mischke

Zirkusprojekt des 5. Jahrgangs

Hallo Joy, Ava, Bella und Tugba. Könnt ihr den Leser*innen zunächst erklären, was ihr beim Zirkusprojekt macht?

Ava: Gerne! Beim Zirkusprojekt kann man sich aussuchen, welche Geräte man gerne erlernen möchte. Alex, unser Trainer, zeigt uns dann verschiedene Übungen, die wir ausprobieren können.

Du hast die Geräte angesprochen. Welche kann man denn im Zirkus lernen?

Tugba: Es gibt eine sehr große Auswahl. Z. B. kann man auf einer Kugel balancieren, Einrad fahren und am Trapez turnen.

Bella: Ja! Außerdem kann man sich das Diabolo und die Devil-Sticks gegenseitig zuwerfen und mit Bällen oder Tellern jonglieren.

Ist die Zusammenarbeit wichtig?

Joy: Ja natürlich, dass ist eigentlich das Wichtigste!

Ava: Genau, denn zum Zirkus gehört auch, dass man zusammenarbeitet. Wenn jemand etwas nicht schafft, dann wird man von den anderen unterstützt, um sein Ziel zu erreichen.

Bella: Ich finde es auch sehr wichtig, dass man sich gegenseitig tröstet, wenn man etwas nicht gleich schafft und traurig wird. Umso schöner ist es, wenn es anschließend klappt!

Was war dein bester Moment während des Projekts?

Joy: Als ich von der Kugel gefallen bin und meine Freunde dann so getan haben, als wären sie auch gefallen. Dann haben wir alle gelacht.

Ava: Mein bester Moment war, als ich mit meinem Trapez-Team die Choreografie einstudiert habe. Wir hatten total viel Spaß dabei und haben viel gelacht.

Tugba: Ich kann jetzt auf der großen Kugel balancieren. Das hätte ich nie gedacht.

Was wünscht du dir für die Zukunft?

Joy: Dass jeder seine Aufführung meistert.

Ava: Dass wir das Zirkusprojekt noch einmal wiederholen.

Bella: Dass ich später auch einmal wie Alex als Zirkuslehrerin arbeite.

Vielen Dank für das Interview!

Interview: Melina Schmidt

Fotos: Melina Schmidt und Anna-Maria Salomon

Rambazamba — die Marching Band rockt den Schulhof

Am Donnerstag, dem 16.12.2021 in der zweiten großen Pause, war es endlich so weit! Die Marching Band der Herschelschule hatte ihren ersten öffentlichen Auftritt.

Wenn kleine Schülergruppen mit Instrumenten wie Klarinetten, Trompeten und Saxophonen durch das Schulgebäude laufen, ist dieser Anblick in der Herschelschule schon längst keine Besonderheit mehr. Als Gymnasium mit Musikzweig gehört es quasi „zum guten Ton“, mit seinem Instrument in die verschiedensten Proberäume zu laufen. Dass aber bis zu 60 Schüler:innen mit ihren Blasinstrumenten und riesigen Trommeln, die um den Körper geschnallt werden, durch die Gänge auf den Pausenhof gehen, ist (noch) ein besonderes Ereignis und zieht alle Blicke auf sich. So hatte die Marching Band, die ihren ersten öffentlichen Auftritt auf dem Fußballplatz startete, bereits vor dem ersten erklingenden Ton viel Publikum um sich geschart. — Und es wurde nicht enttäuscht! Die Band unter der Leitung der Musiklehrer David Borges, Simon Köller und Johannes Gruber startete einen Marsch quer über den Schulhof und lieferte schließlich vor der Mensa eine Performance mit Choreografie des Pop-Titels „Bang Bang“ ab.Immer mehr Zuhörer:innen versammelten sich um die Marching Band. Sogar die Schüler:innen des 11. Jahrgangs, die in der Mensa eine Klausur schreiben mussten, waren von der Musik ganz gebannt und vergaßen für einen Moment die Mathematik-Aufgaben.

Unter Begleitung der gesamten Schülerschaft setzte die Marching Band ihren Gig fort und endete wieder, pünktlich zum Unterrichtsbeginn, auf dem Fußballplatz. „Das hat Spaß gemacht“, schwärmt ein Mitglied der Band. Und eine Bläserklassenschülerin des 5. Jahrgangs fragte mit leuchtenden Augen: „Werden wir da auch mal mitspielen?“ Insgesamt also ordentlich Rambazamba und ein gelungener Start der Marching Band der Herschelschule, der Lust auf mehr macht!

Text: Julia Mischke, Dr. Johannes Gruber

Fotos: Julia Mischke

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Ein echtes HIGHLIGHT in dieser trüben dunklen Jahreszeit war der 15. Dezember an der Herschelschule:
Denn in unserer vorweihnachtlich geschmückten Schülerbibliothek trafen sich die Vorleserinnen und Vorleser aus den vier 6. Klassen, die am Schulentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins des deutschen Buchhandels teilnehmen wollten: Fatma, Eren  (beide 6a), Nada, Yigit (6b), Sudenaz (leider erkrankt), Philip (6c), Loresa und Naim (6m). Alle brachten noch eine Mitschülerin oder einen Mitschüler ins Publikum mit. Nachdem die Jury – unsere Schulleiterin Frau Kamlah, Ashley aus dem Deutsch-Leistungskurs in Jahrgang 13 und unsere Jahrgangsleiterin 5/6 Frau Eckermann – ihre Plätze eingenommen hatte, begannen die Vorleserinnen und Vorleser in der vorher ausgelosten Reihenfolge ihre Bücher vorzustellen und lasen ihre im Vorfeld ausgesuchte und eingeübte Textstelle vor.
Allerdings wurde die atemlos gebannte Stille im Publikum während der Lesevorträge immer mal wieder durch kalte Zugluft und den durch die geöffneten Fenster hereindringenden Straßenlärm etwas getrübt, … Corona forderte eben auch hier Tribut.
Am Ende musste ein „Stechen“ unter den 4 allerbesten der ohnehin schon besten Vorleserinnen und Vorleser aus den vier 6. Klassen durchgeführt werden, um die Schulsiegerinnen und Schulsieger zu ermitteln: Naim, Fatma, Loresa und Yigit mussten noch einen sogenannten „Fremdtext“ vorlesen, also aus einem für sie bis dahin unbekannten Buch eine nicht vorbereitete, fremde Textstelle vortragen. Als auch diese schwierige Hürde gemeistert war, fällte die Jury ihre nicht einfache Entscheidung: 3. Platz: Loresa Tahiri (6m), 2. Platz: Fatma Zeren (6a)  und den 1. Platz erreichte Yigit (6b) und ist damit unser SCHULSIEGER.
Frau Kamlah gratulierte den Vorleserinnen und Vorlesern und überreichte allen eine kleine Aufmerksamkeit zusammen mit einem Schokoladenweihnachtsmann. Die Schulsieger/innen bekamen als Preis jeweils noch einen Buchgutschein geschenkt.

Unserem Schulsieger Yigit wünschen wir viel Glück und Erfolg in der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs beim Regionalentscheid aller Hannoverscher Gymnasien, der Ende Februar ausgetragen werden soll.

Schön, dass unsere Deutschkolleginnen Frau Hamard, Frau Stolpe-Tuncay, Frau Winter sowie Herr Bruns mit ihrem unterrichtlichem Engagement so ein HIGHLIGHT möglich gemacht haben.

Text: Ute Beushausen Fotos: Sophie Leinpinsel