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Herschelschülerinnen setzen sich für den Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide ein

Im vergangenen Frühjahr, als das schulische Leben noch ausschließlich in den eigenen vier Wänden stattfand, richtete der Bezirksrat einen digitalen Kinder- und Jugendrat ein. Die Herschelschülerinnen Alida Ramovic und Marzena Kotzur traten diesem bei und konnten innerhalb kurzer Zeit Erfolge für den Stadtteil verbuchen.

Der digitale Kinder- und Jugendrat wurde im März 2021 auf Initiative der SPD-Fraktion ins Leben gerufen, der vom Verein „Politik zum Anfassen“ im Rahmen eines Workshops durchgeführt wurde. Ausgangspunkt dieses Projekts war die unumstrittene Tatsache, dass Kinder und Jugendliche in der Pandemiezeit zwar vor viele Probleme und Herausforderungen gestellt worden sind. Statt aber mit ihnen gemeinsam zu sprechen und ihnen genügend Gestaltungsraum zu geben, wird vielerorts nur über die junge Generation gesprochen. Dem sollte in diesem Modellprojekt entgegengewirkt werden.

„Wir haben eine Einladung vom Stadtbezirk bekommen, um an einem Workshop teilzunehmen, der die Sicht und Situation der Jugendlichen in der Corona-Pandemie thematisiert hat.“, erinnert sich Marzena Kotzur, damals im 11. Jahrgang und Mitglied der SV. „Der Workshop verlief über zoom und es haben Schüler:innen aus unterschiedlichen Jahrgängen und Schulen teilgenommen. Dort haben wir uns ausgetauscht und kamen zum Ergebnis, dass die Jugendlichen sehr unterrepräsentiert und kaum beachtet wurden, wenn es um die Corona-Regelungen sowie weitere politische Entscheidungen geht.“

Ein Vorschlag des Kinder- und Jugendrats, der anschließend im Bezirksrat einstimmig beschlossen wurde, ist die Errichtung geeigneter und attraktiver Treffpunkte für Jugendliche.

Ein leider nicht ungewohntes Bild, das sich auch im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide zeigt, wird skizziert: Auf den zahlreichen Spielplätzen liegen leere Glasflaschen, Scherben, Zigarettenkippen und sonstiger Müll. Nachts fühlen sich viele Anwohner:innen durch randalierende und grölende Jugendliche gestört. Eine Ursache dafür sind fehlende, altersgemäße Treffpunkte für Jugendliche. Dass Spielplätze nicht mehr die entsprechenden Orte sind, an denen man seine Freizeit gemeinsam verbringen möchte, liegt auf der Hand. Doch ansprechende Angebote für Ältere gibt es nur selten bis gar nicht. Die Wertschätzung fehlt. So werden Orte, die für eine deutlich jüngere Zielgruppe ausgerichtet ist, schnell zum Zielpunkt der Randale.

In gemeinsamer Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und dem Kinder- und Jugendrat sollen Standorte in Parks oder auf Plätzen ermittelt werden, in denen Treffpunkte für Jugendliche zu errichten sind. Altersentsprechende und festangeordnete Sitzmöglichkeiten sowie Tische, Abfalleimer mit geschlossener Bauweise, sportliche und intakte Angebote wie Bolzplätze und Basketballfelder bzw. -körbe sind die Wünsche und Vorstellung der Jugendlichen.

„Mir persönlich hat der Workshop sehr gut gefallen. Man hat sich ernst genommen gefühlt. Der Austausch zwischen den Schüler:innen war gut, da wir innerhalb des Workshops noch in kleinere Gruppen unterteilt worden sind, sodass jede:r zu Wort kam.“, so das Resümee von Marzena und sie fügt hinzu, dass ein weiterer Workshop in einer ähnlichen Form stattfinden sollte. „Zum einen hat es etwas bewirkt und zum anderen entstehen immer neue Probleme, die man durch eine gute Zusammenarbeit aufgreifen und bearbeiten kann.“

Text: Julia Mischke

Eine Nikolausüberraschung

Dieses Jahr wurden die Schülerinnen und Schüler der Herschelschule am 06. Dezember nicht nur in den Klassenzimmern überrascht. Für einen schönen gemeinsamen Moment haben sich die Musiklehrkräfte zum Nikolaus etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Der schulische Alltag ist vor allem vor den Weihnachtsferien gefüllt mit Klassenarbeiten, (Vorabitur-)Klausuren, Referaten,… die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Da tut es nur gut, wenn man in den Pausen etwas abschalten und zur Ruhe kommen kann. Doch so oft gelingt das gar nicht. Oft werden noch Absprachen für die nächste Stunde und/ oder den Tag getroffen, der eine oder die andere hetzt noch mal zum Lehrerzimmer oder zum Sekretariat, um etwas Dringliches zu organisieren und gegessen werden muss ja auch noch!

Das Musikkollegium wollte daher pünktlich zum Nikolaus etwas mehr Besinnlichkeit und Weihnachtsstimmung in den Schultag bringen. Pünktlich zur zweiten großen Pause standen die sieben Musikerinnen und Musiker mit ihren Instrumenten auf dem Schulhof und spielten ein „Best-of“ der Weihnachtslieder. Den Schülerinnen und Schülern bereitete diese Überraschung sichtlich Freude. Nach großem Applaus und herzlichem Dank ging jede*r gut gelaunt in seinen Unterricht. Das schreit doch geradezu nach einer Fortsetzung, oder?

Text: Julia Mischke

Fotos: Sophie Leinpinsel

#mitHerzundSpaten in den Garten

@gemüseackerdemie

Das Herschel-Schulgarten-Team ackert sich durch eine weitere Gartensaison und schaut zurück auf das zweite erfolgreiche Jahr gemeinsamen Arbeitens im Schulgarten.

Auch im 2. Projektjahr des Bildungsprogramms „GemüseAckerdemie“ des gemeinnützigen Vereins Ackerdemia e.V. ist unser Herschel-Schulgarten ein Platz abseits von Leistungsdruck, Lernplänen und Schulstress. Hier wird mit bloßen Händen in der Erde auch noch die letzte Kartoffel ausgebuddelt, bei der Nachsaat die Perfektion über Bord geworfen (gerade Linien kann ja jeder), der Kopf an der frischen Luft durchgepustet und Schüler*innen zum Chef erklärt. Klar, Regeln gibt es bei uns auch, aber auf deren Einhaltung achten schon lange nicht mehr in erster Linie wir Lehrkräfte. Der selbst ernannte Chef unseres Teams geht in die 7. Klasse.

Die wichtigste Regel bei uns ist jedoch, dass wir im Miteinander unseren Acker gemeinsam pflegen und dies tun wir jeder nach den eigenen Fähigkeiten. Dabei überwinden einige ihre Komfortzone, indem sie sich trotz schlechten Wetters oder brennender Sonne auf dem Acker an die wöchentliche und ermüdende Arbeit des Grubberns machen. Andere entdecken neue Talente beim Kochen von z.B. Kürbissuppe und wieder andere lernen ein Gefühl für die Pflege unserer Gemüsepflanzen zu entwickeln, indem sie ihre eigenen Kräfte eben auch mal zügeln müssen. Eins ist aber sicher, hier können sich alle ausprobieren, selbst gestalten und Erfahrungen aus erster Hand sammeln. Das stärkt das Selbst- und Verantwortungsbewusstsein!

Dabei ist Kooperation besonders wichtig, denn eine*r allein erreicht bei 12 Beeten von 4 bis 8 m Länge recht wenig. Alle Hände packen an, übernehmen unterschiedliche Aufgaben und treffen sich am Ende beim Säubern der Werkzeuge und dem Erfahrungsaustausch wieder. Im besten Fall sind diese Hände am Ende unserer AG-Zeit schmutzig, der dazugehörige Kopf ein bisschen freier und der Körper ein bisschen wohltuend müder sowie der eigene Stoffbeutel gefüllt mit der Tagesernte. Durch die gemeinsame Arbeit auf dem Acker ist unser sozialer Zusammenhalt enorm gewachsen. Es ist schön, gemeinsam mit euch Schüler*innen abseits vom Klassenzimmer zusammenzuarbeiten, etwas, dass im normalen Schulalltag – aber besonders in Corona-Zeiten – leider zu wenig Raum bekommt.

Und so haben wir uns im März und April diesen Jahres zunächst leider ohne Schüler*innen von mit Gras überwucherten Beeten zu akkuraten Reihen von Kresse, Mangold, Radieschen, Roter Beete und Knollensellerie geackert, um schließlich bei der 2. Pflanzung im Mai den Großteil der Kulturen – z.B. Kürbis, Tomaten, Zucchini und verschiedene Bohnensorten – zur großen Freude aller wieder gemeinsam mit der gesamten AG anzulegen. Mit den ersten warmen und vor allem sonnigen Frühjahrstagen wuchsen auch unsere Pflanzen kräftig und im Juni/Juli platzte unser Schulgarten förmlich aus allen „Beeten“. Während wir nach erntereichen AG-Stunden unsere berühmte Mangoldpizza im Garten verdrückten, wurden Pläne für das kommende Jahr geschmiedet. Mit dem Ende des Schuljahres und der Verabschiedung der Abiturient*innen mussten wir uns jedoch schweren Herzens von gleich drei unserer fleißigen Gärtner*innen verabschieden, die uns stets durch ihren Tatendrang unterstützt und Begeisterung erfreut haben. Unser Gründungsmitglied Hüma (ehemals Q2) ließ es sich jedoch nicht nehmen trotz vollem Terminkalender die Gartenpflege in den Sommerferien zu übernehmen. Dank ihrer liebevollen Pflege sowie der unserer „AckerBuddies“ Emily (ehemals 10M), Frau Thunert und Frau Krause überlebte unser Garten die Hitze der Sommerferien und erfreute uns mit abermals praller Ernte im September. Ergänzt durch die Nachsaat von Feldsalat, Spinat und Chinakohl waren wir im September und Oktober hauptsächlich mit der Pflege, aber vor allem dem Verarbeiten unseres Gemüses beschäftigt, sodass wir unser Erntedankfest mit reichlich Kürbissuppe, Kartoffel- und Kürbisspalten sowie Rohkost bei bestem Wetter feierten. Nun folgte die „NachAckerzeit“ (Oktober-Dezember), die geprägt war von der Vorbereitung auf die nächste Gartensaison: vom Mulchen, für einen nachhaltig fruchtbaren Schulgarten-Boden, der Inventur unserer Werkzeuge und Zäune, dem Hecken- und Baumschnitt, über den Bau von Brutkästen und Sitzgelegenheit sowie gemütlichen Filmstunden.

Wir hoffen, dass in unserem Schulgarten zukünftig nicht nur unsere kleinen bis großen Gemüsepflanzen kräftig gedeihen, sondern auch unser Schulgarten-Team weiter wächst. Wie drückte es ein AG-Mitglied aus? „Wir sind ein gutes Team, wir halten zusammen“ – auch in der Ackersaison 2022!

Euer Herschel-Schulgarten-Team

Text: Anna Schaub

grubbern: Auflockern der Erde zur besseren Durchlüftung sowie Wasserversorgung

mulchen: trockenes Mulchmaterial (Herbstlaub und trockene Zweige) gegen Unkräuter, als Frostschutz und für die Versorgung mit Humus und Nährstoffen gleichmäßig und großzügig auf dem Acker verteilen

Ordentlich Rambazamba – Die Herschelschule gründet Niedersachsens erste Schul-Marching-Band

Die Herschelschule ist Vorreiterin in Sachen Bläserklassen und installierte bereits vor über 10 Jahren das System der gemeinsam musizierenden Schüler*innen, die unter professioneller Anleitung jeweils ein Instrument erlernen und im Klassenverbund als Orchester zusammen spielen – und das als eine der ersten Schulen in ganz Hannover.

Neue Wege!

Nun ist es wieder die Herschelschule, die sich aufmacht, völlig neue und noch unbeschrittene Wege zu gehen: Als erste Schule in ganz Niedersachsen (vielleicht sogar in ganz Norddeutschland) bekommt sie eine Marching Band nach amerikanischem Vorbild, mit vielen Holz- und Blechbläsern, darunter auch den gigantischen Sousaphonen – und vor allem mit einer „Drumline“, einer ganzen Batterie an großen und kleinen Trommeln und Becken, die gemeinsam ordentlich viel Rambazamba veranstalten können. Das war jedenfalls die Idee der Musiklehrer*innen der Herschelschule, die nun unter Leitung von David Borges, Johannes Gruber und Simon Köller ein völlig neues Projekt aus der Taufe hoben.

Intensiver Start!

Bereits Ende September gab es als „Kickoff“ eine dreitägige Intensivarbeitsphase mit den Gründungs-Mitgliedern dieser neuen Marching Band, den Musikklassen 8M, 9M und 10M. Und was macht nun so eine Marching Band? Wie der Name andeutet, sitzen die Musiker*innen nicht still auf ihren Stühlen, sondern bewegen sich beim Spielen durch den Raum, erarbeiten kleine Choreografien und Formationen, sodass das Ganze auch optisch ansprechend wird. Denn ein klangliches Spektakel ist das allemal, wenn fast 80 Musiker*innen gemeinsam Popmusik-Arrangements spielen und ordentlich Rambazamba veranstalten. Die Marching Band war während der Probentage weithin zu hören und man sagt, es habe an einzelnen Stellen sogar der Putz von der Decke gerieselt …

Neues Instrumentarium für die Schüler*innen!

Zunächst mussten ein Konzept geschrieben und Gelder beantragt werden, um überhaupt das aufwendige Instrumentarium bereitstellen zu können. Und nach einigen Monaten Vorbereitung und Organisation wurde nun – mit großartiger finanzieller Unterstützung des Elternvereins der Herschelschule, dem Verein der Ehemaligen und Freunde der Herschelschule sowie vor allem dem Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide – das erste neue Equipment für die Drumline angeliefert. Weitere Instrumente sollen folgen…

Neue Mitspieler*innen gesucht!


Die Teilnehmerliste ist übrigens noch nicht geschlossen: Schülerinnen und Schüler, die noch Teil dieses neuen Projekts werden möchten und Lust haben z. B. als Drummer (Schlagzeuger) auch ohne musikalische Vorerfahrung in die Band einzusteigen, können sich bei den Verantwortlichen melden.

Text: Dr. Johannes Gruber

Forschergeisttreffen 2021 in der Herschelschule

Am Freitag, dem 01.10.2021, fand nach einem Jahr Pause, Gründe sind bekannt, das „alljährlichen“ Forschergeisttreffen statt, auf welchem alle teilnehmenden SchülerInnen ihre jeweiligen Kursthemen präsentierten.

Wie immer unter Beisein des Vorsitzenden des Forschergeist-FV Herrn Dr. Stupperich wurden die Urkunden von Frau Sabine Alten an die Preisträger überreicht.

Diesmal geschah das Ganze jedoch aus Hygienegründen unter anderen Bedingungen. Anstatt alle Gruppen an einem Abend vortreten zu lassen, wurde die Veranstaltung viergeteilt, zwei Versammlungen fanden an diesem Abend statt – die Herschelschüler traten in der zweiten auf.

Dass das Forschergeisttreffen in der Herschelschule durchgeführt wurde, war dabei eine Ausnahme, zumal die Kursteilnehmerliste schulübergreifend ist.

Teilnehmer aus der Herschelschule waren aber selbstverständlich vorhanden, warum sonst sollte jemand diesen Beitrag verfassen?

Unsere Gruppe, der Kurs „Gravitation“, ein Teilthema unseres eigentlichen Themas „mathematischen Methoden der Physik“ unter der Leitung von Herrn Dr. Jentzsch, trat als Letztes auf. Dieser Kurs bestand aus insgesamt sieben SchülerInnen und Schüler, aus denen vier aus der Herschelschule sind (inklusive mir).

In derselben Veranstaltung traten die Forschergruppen „Robotik“, „Rätsel der Mathematik“ und schließlich Gravitation auf.

Inhalt unseres Beitrages waren unter anderem das Drei-Körper-Problem, die Kepler‘schen Gesetze sowie die Erklärung der zwei Flutberge auf der Erde: Ja, es ist der Mond… Nur ein bisschen komplizierter.

Auch in diesem Jahr erhielten die Teilnehmer den Kurt-Alten-Stiftung-Preis für “besonders engagierte” Schülerinnen und Schüler. Abgesehen von der bereits erwähnten Präsentation verfassten die Gruppen zusätzlich eine Abhandlung, die mit ca. 20 Seiten bereits im Vorhinein abgegeben werden musste.

Wie bei jedem Forschergeisttreffen wurde das Ereignis durch die Kammermusik-AG, dieses Jahr  allerdings unter der Leitung von Frau Mischke, mit klassischer Musik begleitet. Dass die Technik reibungslos funktioniert hat, ist der Technik-AG unter Herrn Borges’ Leitung zu verdanken.

Während der Pausen wurde die Gesellschaft von Herrn Cirus Rahmanian und der Lehrerin Anna Schaub mit Knabbereien und Getränken versorgt.

Vielen Dank an das gesamte Team!

Text: Kaan und Emre Gevrek, Fotos: Sophie Leinpinsel

Musikalisches Leben an der Herschelschule

Endlich, nach langer Zeit des akustischen Stillstandes, sind nun wieder altbekannte und vertraute Klänge in der Herschelschule zu vernehmen. Nicht nur im Bläserklassenunterricht der Jahrgänge 5 bis 10 wird musiziert, sondern auch in den zahlreichen Musik-AGs.

So nutzten das da-capo-orchestra und die neu entstandene Marching Band die Zeit vor den Herbstferien, um jeweils eine dreitägige Probenarbeitsphase durchzuführen. Tutti- und Register- bzw. Satzproben wechselten an diesen Tagen, sodass im Schulhaus immer mal wieder Schüler*innen mit ihren Saxophonen, Trompeten, Querflöten, riesigen Drums durch die Gänge eilten. Vor allem die Marching Band machte akustisch und visuell auf sich aufmerksam, als sie bei strahlendem Sonnenschein einige Stunden auf dem Fußballplatz probten und eine erste Choreografie einstudierten. Neugierige Zuschauer*innen wurden angelockt und ließen sich vom Ergebnis beeindrucken.

Auch der Chor der Herschelschule, die Herschel Voices, singen emsig neue Lieder ein. Die Chorleiter Daniel Derscheid und Johannes Gruber wurden beim Einsingen fleißig von den Musikmentorinnen Marzena Kotzur und Sára Gombai unterstützt.

Und das Kammermusik-Ensemble hat sich inzwischen den Namen „il vento“ gegeben und das „ForscherGeist-Jahrestreffen“ am 01.10.2021 musikalisch bereichert.

Mit viel Elan, Spielfreude und Einsatzbereitschaft sind die jungen Musikerinnen und Musiker an alle neu zu erarbeiteten Stücke und Lieder herangetreten. Auf die Konzerte im Dezember darf man sehr gespannt und voller Vorfreude sein!

Text und Fotos: Julia Mischke

Herzlich Willkommen an der Herschelschule, liebe Fünftklässler*innen!

Die Einschulungsfeier für die neuen Fünfer fand am Donnerstag, dem 2. September in der Aula statt. Die Schulleiterin Ute Kamlah hieß die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern herzlich willkommen. Sie wünschte den Fünftklässlern einen guten Schulstart und dass sie schnellen Anschluss in ihren Klassen finden mögen. Alexander Nospers, Koordinator für den Sekundarbereich I, ermunterte „die Neuen“ zum Lernen und griff dabei auf die Namenspatronen der Schule, die Astronomen und Musiker Friedrich Wilhelm und Caroline Herschel, zurück, die durch ihre Entdeckerfreude und Neugier den Uranus entdeckten. Auch die Patinnen und Paten begrüßten die Fünftklässler und freuen sich auf das gemeinsame Kennenlernen.

Im Anschluss konnten die Kinder mit den Klassenleitungen in ihren Klassenraum gehen und erste Eindrücke von ihren Mitschüler*innen und Klassenlehrer*innen sammeln.

Um richtig im Schulalltag der Herschelschule anzukommen, warteten in der ersten Woche viele spannende und informative Aktivitäten auf die neuen Schülerinnen und Schüler, um sich besser kennenzulernen. Die Paten und Patinnen stehen den Klassenlehrern hierbei tatkräftig zur Seite.

Wir wünschen den neuen Herschelschülern und -schülerinnen ebenfalls alles Gute und einen tollen Start am Gymnasium.

Wir freuen uns auf alle neuen Herschels!

Text: Julia Mischke

Open-air-Sommerkonzert der Bläserklassen

Am Donnerstag, dem 19.07.2021, war es nach lang ersehnter Zeit endlich wieder soweit: Der Musikzweig konnte sein traditionelles Sommerkonzert — wenn auch in anderer Form als üblich — durchführen. 

Nach über einem Jahr ohne Konzerte konnte zur Freude aller Herschels endlich wieder ein Sommerkonzert, wenn auch mit Einschränkungen, stattfinden. Statt wie gewohnt in der Aula, fand das Konzert auf dem Schulhof statt. Eltern, Angehörige und Freunde, die eigentlich bei den Konzerten gern gesehen sind, konnten leider nicht anwesend sein und mussten von zu Hause aus mitfiebern. Ein buntes und abwechslungsreiches Programm haben die Bläserklassen der Jahrgänge 5 bis 10 ihrem Publikum nach nur wenigen Präsenzproben dennoch präsentieren können.  

Für die Jüngsten, die ihren ersten Auftritt mit Bravour gemeistert haben, war der Nachmittag sicherlich am aufregendsten. Voller Einsatzfreude hat die 5M unter der Leitung von Dr. Johannes Gruber ihre selbstentwickelte Rhythmuschoreografie den „Großen“ präsentiert. Diese waren entsprechend beeindruckt, sodass es starken Beifall gab. Auch die 6M (Leitung: Daniel Derscheid) betrat Neuland, da sie nun ihr erstes Konzert mit Instrumenten spielten. Trotz aller Widrigkeiten durch Homeschooling und Instrumentalunterricht per Videokonferenz in den vergangenen Monaten war es beachtlich und erfreulich, dass sie gleich drei Stücke zu Gehör bringen konnte. Dabei durfte der allseits beliebte „Hard Rock Blues“ natürlich nicht fehlen, der die älteren Instrumentalisten zum Schmunzeln brachte. Die Klasse 7M gab ihr letztes Konzert mit ihrer Musiklehrerin Julia Mischke, da ab Klasse 8 regulär ein Lehrerwechsel erfolgt. Mit „Siyahamba“, einem afrikanischen Lied, stellte die Klasse ihr Können hinsichtlich Klangfarbe und ausgewogener Klangbalance unter Beweis. Auch mit dem schwungvollen Arrangement von „Meet the Flintstones“ bewies die 7M, dass sie anspruchsvollen Stücken gerecht werden kann. Für Filmmusik hat sich auch die 8M mit ihrem Musiklehrer Simon Köller entschieden. Mit Musik aus dem Film „Vaiana“ wurde das Publikum schon auf die bevorstehenden Sommerferien eingestimmt und hat bei dem einen oder anderen sicherlich schon etwas Fernweh geschürt. Bevor die älteren Bläserklassen auftraten, gab die Kammermusik-AG zusammen mit deren Musiklehrkräften Julia Mischke und Simon Köller einen Einblick in die Welt der klassischen Musik. Dabei sollte spätestens jetzt mit Schumanns „Von fremden Ländern und Menschen“ das Fernweh ausgelöst worden sein und mit einem fröhlichen Divertimento von Mozart die Vorfreude auf das Schuljahresende gegeben werden. Mit einem ganz anderen Genre heizte die 9M unter der Leitung von Henning Klingemann die Stimmung mit lateinamerikanischen Rhythmen aus „Cuban Coffee“ und rockig-poppigen Klängen von Michael Jackson und aus „Rocky“ weiter an. 

Im Gegensatz zur 7M gab die 10M ihr wirklich allerletztes Konzert im Rahmen der Bläserklasse. Ihr Musiklehrer David Borges rekapitulierte in einer sehr bewegenden Abschiedsrede den musikalischen Werdegang der Klasse und dankte den Musikern für die gemeinsame Zeit. Nachdem er die Klasse nach einigen Jahren wieder übernommen habe, habe es sich wie ein „Nachhause-Kommen“ angefühlt und ihnen zu Ehren das Stück „home“ komponiert, welches gleichsam seine Welturaufführung erfahren hat. 

Ein gelungener Nachmittag mit vielen musikalischen Höhepunkten ließen so ein weiteres ungewöhnliches Schuljahr zu Ende gehen. Hoffen wir, dass im Jetzigen mehr Konzerte und andere Schulvorführungen möglich sein werden! 

Text: Julia Mischke 

Fotos: Sophie Leinpinsel

Wir suchen DICH!

Ab 1.09.2021 suchen wir DICH, einen verlässlichen und engagierten jungen Menschen im Alter von 18-27 Jahren, der den Freiwilligendienst im Sport absolvieren möchte. Wir bieten dir ein interessantes Aufgabenfeld im Sport– und Ganztagsbereich unserer Schule.

Zu deinen Aufgaben gehören u.a

- die Betreuung des Freizeitbereichs,
- die Unterstützung im Sportunterricht und bei der Durchführung von sportlichen bzw. bewegten Pausenangeboten,
- die zusätzliche Begleitung und Unterstützung des Schwimmunterrichts,
- die Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Schulmeisterschaften, Turnieren und Wettbewerben,
- das Entwickeln und Anbieten sportlicher Angebote für den Pausen- sowie den AG-, Projekt- und Ganztagsbereich,
- die Unterstützung und Betreuung auf Freizeiten und Ausflügen

Du bist bei uns genau richtig, wenn du

- gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeitest möchtest,
- deine sozialen Kompetenzen weiter ausbauen möchtest,
- deine Eignung für einen sozialen, sportlichen Beruf oder das Lehramt überprüfen möchtest,
- Spaß daran hast, interessante Angebote für die Pausen- und den AG-Bereich zu entwickeln,
- dich für Sport im Allgemeinen interessiert und eventuelle Wartezeiten mit sozialem Engagement sinnvoll füllen möchtest.

Fühlst du dich angesprochen?
Dann mach doch den Freiwilligendienst an unserer Schule!

Bewerbungen gehen per E-Mail mit dem Betreff „FWD Sport“ an:

StD Henning Klingemann
Stellvertretender Schulleiter
Herschelschule Hannover
Ganztagsgymnasium mit Musikzweig
Großer Kolonnenweg 37
30179 Hannover
Telefon: 0511 / 168 - 48 120 
E-Mail: herschelschule@hannover-stadt.de

Bitte füg deiner Bewerbung noch folgende Unterlagen an:

• Lebenslauf

• Passfoto

• Darstellung deiner bisherigen sportlichen Erfahrungen

• kurze Erklärung, warum du dich für einen FWD Sport interessierst

Weitere Informationen zur Stelle, der Arbeitszeit und Vergütung findest Du hier.
Hier gibt es die Ausschreibung als zum Download

Wir freuen uns auf Dich!

Was nimmt man am Ende von 3 Jahren GeoPhysik-Profil eigentlich mit ins Leben?

Dieser Frage stellte sich im letzten Schuljahr der Profilkurs 10. Die meisten der 18 Schüler*innen zeigten das größte Interesse beim Aufarbeiten der hoch aktuellen Themen Klimawandel, Extremwetterphänomene und Klimaanpassungen, welche zuletzt differenziert in den vier Profilstunden, aber auch im regulären Erdkundeunterricht, sowie teilweise im Physikunterricht und durchaus auch in Werte und Normen behandelt wurden.

Im Rahmen der Profilstunden fertigten Schüler*innen z.B. Modelle, welche sich wirklich sehen lassen können. Müberra und Irem zeigen, welche Treibhausgasemissionen es gibt, die den menschengemachten Treibhauseffekt verstärken und zur Erwärmung des Klimas beitragen: neben dem natürlichen Treibhausgas Wasserdampf, gibt es den Hauptverursacher Kohlenstoffdioxid (CO2), durch z.B. Verkehr, Industrie und Waldbrände. Aber auch Methan (CH4) und Lachgas (N2O), welche z.B. durch intensive Viehhaltung und Düngemittelgebrauch entstehen, spielen eine entscheidende Rolle.

Eine Erwärmung des Klimas sorgt für mehr Energie im System, wodurch Extremwetterereignisse wie Starkregen und Stürme zunehmen werden. Extreme Hitze wurde diesen Sommer in Südeuropa besonders spürbar. Vor allem in den Städten werden Menschen, Tiere und Pflanzen darunter stärker belastet. Durch die Bauweise der Städte kommt es gerade dort zur Entstehung von Hitzeinseln. Diese Orte weisen eine deutlich höhere Temperatur auf als ihre Umgebung. Solche Hitzeinseln gibt es auch an der Herschelschule. Matija ging ihnen mit einer Wärmebildkamera auf die Spur und erklärt gelungen in seiner Ausarbeitung, wodurch sie entstehen und was man dagegen tun sollte.

Die Gruppe um Emma, Ece, Alexander, Simran und Antonia erstellten auf dieser Grundlage ein Modell der Herschelschule. Sie wollten zeigen, wie das Gebäude und das Gelände verändert werden müssten, um für die zukünftig höheren Temperaturen angepasst zu sein und wie Hitzeinseln vermieden werden können: Ein hellerer Außenanstrich der Fassade erhöht z.B. das Rückstrahlungsvermögen. So wird Sonnenlicht stärker reflektiert und heizt nicht zusätzlich das Gebäude auf. Eine Dachbegrünung, sowie vertikale Gärten können als Kohlenstoffdioxidsenken CO2 binden und Sauerstoff produzieren. Da Pflanzen außerdem Wasser verdunsten, kühlen sie ihre Umgebung. Der Wasserlauf auf dem Schulhof und rund um den Fußballplatz trägt durch Verdunstung ebenso zur Kühlung der Umgebung bei.

Die GeoPhysik Schüler*innen haben nun Theorie aufgearbeitet und Vorschläge für Klimawandelanpassungen gemacht. Nun wäre es nötig, dass Aktionen folgen. Wir sind gespannt!

Text: Johanna Hort

Hier findet Ihr mehr Informationen zum Thema „Temperaturen in der Herschelschule“