Alle Beiträge von Zoi Vasiliadis

Wir suchen DICH!

Ab 1.08.2018 suchen wir DICH, einen verlässlichen und engagierten jungen Menschen im Alter von 18-27 Jahren, der den Freiwilligendienst im Sport absolvieren möchte. Wir bieten dir ein interessantes Aufgabenfeld im Sport– und Ganztagsbereich unserer Schule.

Zu deinen Aufgaben gehören u.a

- die Betreuung des Freizeitbereichs,
- die Unterstützung im Sportunterricht und bei der Durchführung von sportlichen bzw. bewegten Pausenangeboten,
- die zusätzliche Begleitung und Unterstützung des Schwimmunterrichts,
- die Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Schulmeisterschaften, Turnieren und Wettbewerben,
- das Entwickeln und Anbieten sportlicher Angebote für den Pausen- sowie den AG-, Projekt- und Ganztagsbereich,
- die Unterstützung und Betreuung auf Freizeiten und Ausflügen

Du bist bei uns genau richtig, wenn du

- gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeitest möchtest,
- deine sozialen Kompetenzen weiter ausbauen möchtest,
- deine Eignung für einen sozialen, sportlichen Beruf oder das Lehramt überprüfen möchtest,
- Spaß daran hast, interessante Angebote für die Pausen- und den AG-Bereich zu entwickeln,
- dich für Sport im Allgemeinen interessiert und eventuelle Wartezeiten mit sozialem Engagement sinnvoll füllen möchtest.

Fühlst du dich angesprochen?
Dann mach doch den Freiwilligendienst an unserer Schule!

Bewerbungen gehen per E-Mail mit dem Betreff „FWD Sport“ an:

StD Henning Klingemann
Stellvertretender Schulleiter
Herschelschule Hannover
Ganztagsgymnasium mit Musikzweig
Großer Kolonnenweg 37
30179 Hannover
Telefon: 0511 / 168 - 48 120 
E-Mail: herschelschule@hannover-stadt.de

Bitte füg deiner Bewerbung noch folgende Unterlagen an:

• Lebenslauf

• Lichtbild

• Darstellung deiner bisherigen sportlichen Erfahrungen

• kurze Erklärung, warum du dich für einen FWD Sport interessierst

Weitere Informationen zur Stelle, der Arbeitszeit und Vergütung findest Du hier.

Wir freuen uns auf Dich!

 

Herzlichen Glückwunsch Caroline Herschel!

Die Namensgeberin unserer Schule hätte dieses Jahr ihren 271. Geburtstag feiern können! Eigentlich sollte Caroline Herschel Sängerin werden, doch ihre Faszination und Leidenschaft galt vielmehr den Rätseln des Universums! Sie zählt heute zu den bekanntesten deutschen Astronominnen.

Am 16. März 1750 in Hannover geboren, entdeckte Caroline Herschel im 18. Jahrhundert sieben Kometen und viele Doppelsterne. Sie berechnete die sogenannten astronomischen Reduktionen und erstellte einen Zonenkatalog, auf dem hunderte Sternhaufen und Nebel eingetragen waren. Schon ihr Vater und ihre Brüder, eine Familie von Hofmusikern, waren alle Bewunderer der Astronomie, doch Caroline sollte sich lieber den häuslichen Pflichten widmen, statt sich mit der Wissenschaft zu beschäftigen.

Zum Glück gab es also ihren älteren Bruder Wilhelm!
Er arbeitete als Musiker im britischen Bath und experimentierte nebenbei mit Teleskopen. 1781 entdeckte er den Planeten Uranus und wurde europaweit bekannt. Herschel war Sopranistin und suchte interessiert neben ihrer Arbeit selbst Nacht für Nacht den Sternenhimmel ab. So kam es zu den unglaublichen Entdeckungen von sieben Kometen!

Nach dem Tod ihres Bruders ging sie zurück nach Hannover und ordnete das umfangreiche Material, das ihr Bruder ihr hinterlassen hatte. Bedeutende Gelehrten suchten sie in ihrem Anwesen in der Marktstraße auf und sogar der König hatte Kontakt zu ihr. Sie war die erste Frau, der zahlreiche Auszeichnungen wie die „Goldmedaille der Royal Astronomical Society“ (1828) verliehen wurden.

Wir gedenken an diesem Tag einer bewundernswerten Frau – herzlichen Glückwunsch Caroline Herschel!

Text: Zoi Vasiliadis-Dogan

Unsinnig ist viel und nichts ist unsinniger als diese Geschichte?

Rezension zur Aufführung des Theaterstücks „Biedermann und die Brandstifter
(Max Frisch) am 15.02.2018

Schemenhaft schlendern Figuren über die im Halbdunkel liegende Bühne, lümmeln sich, beinahe gelangweilt, Zigarre rauchend auf Stühlen und Polstersesseln. Es sind, darauf verweisen die umgehängten Schilder, die Personen Putin, Assad, Trump, Erdogan, Kim Jong Un. Potentielle Brandstifter unserer gegenwärtigen Welt?

Man scheint zu warten, sendet beiläufig beobachtende Blicke Richtung Publikum, raucht, raucht. Gesprochen wird kein Wort, aber da sind akustische und musikalische Elemente, live eingespielt anfangs dezent, die schwelende Atmosphäre intensivierend. (professionell gespielt und dirigiert durch die Klasse 10 M, dargeboten werden: Game of Thrones- Ramin Djawadi, Chant du Soir – Robert Schumann und The Great Locomotive Chase – Robert W. Smith). So beginnt die Inszenierung von „Biedermann und die Brandstifter“, dargeboten vom Kurs Darstellendes Spiel, Jahrgangsstufe 9 der Herschelschule Hannover (Leitung und Regie: Th. Hamann), und man beginnt sogleich zu ahnen, dass es in dem Stück um Weltbewegendes gehen wird.

Licht kommt auf die Bühne, gezielt eingesetzt, fokussiert es den Blick: Der Zuschauer begibt sich als Beobachter in eine von gewissem Wohlstand geprägte Alltagswelt, in die gute Stube von Herrn Biedermann. Und dort sitzt er auch schon, der Hausherr, Zigarre rauchend, Zeitung lesend, sehr erbost über das Gelesene. In der Zeitung wird offenbar darüber berichtet, dass Brandstifter in seiner Stadt umgehen, sich bei unbescholtenen Bürgern einnisten und schließlich eine Brandkatastrophe herbeiführen. Biedermanns Empörung scheint kaum kontrollierbar  – da klingelt es an der Haustür. Die Handlung nimmt ihren Lauf:

Gottlieb Biedermann, Haarwasserfabrikant, gewährt, trotz feuergefährlicher Zeiten, widerwillig zwei ihm unbekannten zwielichtigen Gestalten Obdach: Schmitz und Eisenring. Sie nisten sich auf  Biedermanns Dachboden ein, lagern dort Benzinfässer, hantieren mit Zündschnur und Zündkapseln. Zwar fragt Herr Biedermann, zusehends verunsichert, mehrfach an, ob sie Brandstifter seien, lacht  dann aber mit den beiden, als diese unverschämt dreist bejahen und kommentieren: „Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise. Die glaubt niemand.
Immer weiter liefert sich Biedermann der Situation bzw. den beiden Brandstiftern aus, auch wenn er sich bemüht, das drohende Unheil wenigstens von sich selbst abzuwenden – in bieder-männischer Manier, versteht sich. So schreckt er selbst vor Verbrüderungsversuchen mit den Brandstiftern nicht zurück, lädt sie zu einem Gänse-Essen ein während zeitgleich die ersten Gasometer in der Stadt explodieren.
Biedermann und die Brandstifter“, das wohl bekannteste Theaterstück von Max Frisch, uraufgeführt im März 1958 im Zürcher Schauspielhaus, hat thematisch auch heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Das „Lehrstück ohne Lehre“, so der Untertitel,  ist eine Parabel auf den Menschen schlechthin, der aus Bequemlichkeit, Angst, Dummheit und Feigheit zum Mitläufer wird, der versagt, weil er geistig gelähmt, selbstgefällig ist, für den es einfach bequem ist, alles beim Alten zu lassen – wider besseres Wissen.

Diesen Typus des Biedermannes, dem Behagen über alles geht, der auf der einen Seite gewissenlos über das Schicksal seines Mitarbeiters Knechtling bestimmt, auf der anderen Seite vor Angst zitternd sich den Brandstiftern zuletzt in einer schäbigen goldgelben Freizeitjacke anbiedert, verkörpert Jamal Degtyarev bemerkenswert sicher: facettenreiches Sprechen, differenzierte Mimik und Gestik. An seiner Seite zeigt sich überzeugend Marlene Bensemann in der Rolle der  Ehefrau Babette Biedermann: zart, dem Anschein nach gefühlvoll, tatsächlich aber bestenfalls sentimental. Spielerisch und motorisch verdeutlicht sie dies insbesondere über  körpersprachliche Veränderungen, indem sie ihren anfänglichen Status aufgibt und auch stimmlich nuanciert zunehmende Hilfslosigkeit vermittelt. Klar als Kontrastfiguren zu den gepflegt ausstaffierten Biedermanns sind die beiden Brandstifter als soziale Außenseiter angelegt und kostümiert: Elena Eggerichs spielt den nur zum Schein etwas plump wirkenden Ringer Josef Schmitz grandios, wenn sie lockeren Schrittes im braunen Nicki-Jogginganzug seelenruhig über die Bühne schlendert und bei konsequent verlangsamtem Sprechtempo in vorgetäuschter und entwaffnender Einfältigkeit ihr Ziel klar im Blick behält.  Agiler, eleganter gekleidet und eloquenter gibt Mehmet  Yilmaz den ehemaligen Kellner Eisenring, den spiritus rector, der in schwarzer Hose und Weste kalt, dreist und glatt, dabei tänzelnd, buckelnd, Herrn Biedermann und die bürgerliche Gesellschaft in Haltung und Sprache schamlos demaskiert. Die Zweiteilung der Figurenkonstellation wird gespiegelt in der Ausgestaltung des Bühnenbildes: Der Schauplatz, der während des gesamten Stückes nicht wechselt, weist zwei Ebenen auf, die, pantomimisch sehr gekonnt, mehrfach simultan bespielt werden: den mit Benzinbehältnissen zugestellten Dachboden, das Quartier der Brandstifter sowie den Wohnbereich der Biedermanns – wozu auch, quasi als lebendiges Statussymbol in Häubchen und Schürzchen, das Dienstmädchen Anna (stark: Celina Chiro) gehört. Der Zuschauer hat damit von Beginn an den Überblick über das Gesamte, wie auch Biedermann; der aber tut so, als nähme er nicht wahr, was sich direkt neben ihm abspielt; selbst dann nicht, als das gelungene  Zusammenspiel aller Figuren in die komödiantisch glänzend ausgeformte Jedermann-Szene mündet und dem Zuschauer das Lachen im Halse stecken zu bleiben droht.

Und noch jemand scheint von Anfang an zu wissen, was hier eigentlich gespielt wird: eine Gruppe chorisch sprechender Figuren, die sich im Verlauf der Handlung immer wieder in Erscheinung bringt – kommentierend, monoton klagend, warnend, aber offensichtlich  unfähig, rechtzeitig einzugreifen – kenntlich gemacht als Vertreter der Presse. Dieser „Kunstgriff“ ist nachvollziehbar, auch wenn Frischs Spiel mit Funktion und Sprache des antiken Chors als tragendes und zentrales dramatisches Element nicht mehr so deutlich zur Geltung kommt.

Nach dem Finale – die Bühne ist in glutrotes Licht getaucht, das Orchester variiert (geniales Gestaltungselement !) den wohlbekannten Soundtrack von „Game of Thrones“ – verlässt der Zuschauer das Haus und weiß: Das Theater ist eine politische Anstalt !

Text: Gehsa-A.Kobs

 

 

Biber unterwegs an der Herschelschule

Der Informatik-Biber ist ein Wettbewerb, welcher logisches Denken erfordert. Mehr als 330.000 Schülerinnen und Schüler aus rund 1880 Schulen nahmen dieses Jahr am sogenannten „Informatik-Biber“ teil. Somit ist der Informatik-Biber deutschlandweit das Informatik-Projekt mit der größten Reichweite. Jedoch wurde nicht nur in Deutschland an dem Wettbewerb teilgenommen. Weltweit haben Schüler aus zum Beispiel Oslo (Norwegen), Accra (Ghana), Mountain View (Kalifornien) und Hongkong (China) versucht, die gegebenen Aufgaben zu lösen.

Auch Klassen aus der Herschelschule (8C und 9C) stellten sich den Aufgaben. Die Teilnehmer hatten 30-40 Minuten Zeit, um interaktive Aufgaben zu lösen. Diese wurden, wie in jedem Jahr, durch Animationen und schöne Bilder attraktiver für die Schülerinnen und Schüler gemacht und die Texte wurden verständlich und simpel gehalten. Manchmal haben sie sogar einen Teilnehmer zum Schmunzeln gebracht.

Auch wenn im Namen das Wort Informatik genannt ist, braucht man keine Informatik-Vorkenntnisse. Es werden nur bestimmte Kompetenzen gefordert, wie zum Beispiel das logische Denken. Dieser Wettbewerb soll den Teilnehmern zeigen, mit welchen Herausforderungen ein Informatiker konfrontiert wird und wie man gut damit umgeht. Das Ziel des Informatik-Bibers ist, Menschen dazu zu bringen, ein Interesse für die Informatik zu bekommen, denn Informatiker werden schon seit Jahren gesucht.

Insgesamt hat es uns wieder Mal sehr viel Spaß gemacht, am Wettbewerb teilzunehmen. Für alle Menschen da draußen, die nicht wissen, in welche Richtung sie gehen wollen, bekommt man durch den Informatik-Biber einen guten Einblick in die Informatik-Welt.

Text: Ehklas Ahmed, 9C

Die Herschelschule stellt sich vor…

Am alljährlichen Tag der offenen Tür öffnete die Herschelschule Hannover wieder einmal ihre Pforten für alle interessierten Besucherinnen und Besucher. Vom Rundgang durch die Schule über die Präsentation der unterschiedlichen Themenklassen sowie einiger Fachbereiche war alles vertreten. Nach diesem ereignisreichen Mittwochnachmittag steht nun eins fest: Dieses Jahr war definitiv für jeden etwas dabei!

Die folgenden Eindrücke zeigen nur einen reduzierten Ausschnitt des abwechslungsreichen Gesamtprogramms:

Für die Eltern und die neugierigen Grundschülerinnen und Grundschüler gab es vielfältige Möglichkeiten, sich über die neue Schule ihrer Kinder zu informieren…

Um 17 Uhr stellte der Koordinator der Sekundarstufe I Alexander Nospers die Herschelschule als Ganzes in der Mensa vor…

Neben dem Musikzweig präsentierten sich das naturwissenschaftliche und das theaterpädagogische Profil der Schule. Spannende Experimente, Instrumente zum Ausprobieren und eine richtige Theaterbühne konnte man hautnah erleben…

Die Fremdsprachen warben mit unterschiedlichen Spielen, einem lecken Crêpes-Verkauf und einer Vielzahl an Informationsangeboten über die Austauschprogramme der Herschelschule sowie das Angebot des Bilingualen Unterrichts…

Ob die Bibliothek, der Freizeitbereich oder die Sporthalle, die gesamte Schule stand zum Spielen und Erkunden offen…

Der Schulsanitätsdienst informierte die Besuchergruppen über ihr Ehrenamt…

Das Elterncafé sorgte mit einem reichlichen Angebot für das leibliche Wohl aller Besucherinnen und Besucher…

Abschließend lässt sich also sagen, dass der Tag der offenen Tür 2018 ein rundum gelungenes Erlebnis war! Wir sind schon alle gespannt auf die Projekte und Präsentationen im nächsten Jahr!

Text und Bilder: Zoi Vasiliadis-Dogan

Volleyballturnier 2018

Am Freitag, den 23. Februar 2018 fand in unserer Sporthalle das Volleyballturnier der Jahrgänge 9 und 10 sowie der Qualifikationsphasen I und II statt.

Wir gratulieren den Siegerinnen und Siegern der Klassen 9c und 10m!

Vielen Dank an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alle sportlich und fair gekämpft haben!

Platzierungen:

Platzierung
9. Klassen
10. Klassen
1. Platz9c10m
2. Platz9aQ2 Bug
3. Platz9b10b
4. Platz9mQ1 Blw
5.- 9.Platz –10a, 10c,Q2 Str, Q2 Blw, Q1 Fel

 

Das Siegerteam der Klasse 10m

 

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele!“

Getreu des Mottos der genossenschaftlichen Idee der Hannoverschen Volksbank sorgte im Norden und Osten Hannovers der Filialdirektor Martin Thiele stellvertretend für die Hannoversche Volksbank für große Freude an unserer Schule.

Die Herschelschule erhielt einen großzügigen Scheck in Höhe von 1000 Euro, der für die Anschaffung eines Schachfeldes mit großen Figuren im Innenhof gedacht ist und der dankenswerterweise an Frau Leinpinsel überreicht wurde.

Schon seit vielen Jahren engagiert sich die Hannoversche Volksbank für soziale und kulturelle Projekte sowie für den Sportbereich in der Wirtschaftsregion Hannover-Celle. Martin Thiele erklärt dazu: „Wir unterstützen aus Überzeugung Vereine und Institutionen bei der Realisierung ihrer Projekte.“

Vielen Dank!

Martin Thiele (Filialdirektor der Volksbank) mit Frau Leinpinsel (Elternverein der Herschelschule)

Max Frisch an der Herschelschule

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Eltern,

wir, der Profilkurs Darstellendes Spiel der Klasse 9, möchten Sie und Euch ganz herzlich zu unserer Inszenierung von Biedermann und die Brandstifter einladen. Wir werden am Mittwoch und am Donnerstag, den 14. und 15.2 jeweils um 11.45 Uhr in der Aula aufführen.

Der Eintritt ist kostenlos, über kleine Spenden für den Theaterbereich würden wir uns aber sehr freuen.

Herschels spenden für einen guten Zweck

Gutes zu vollbringen ist nicht immer leicht, das wissen bestimmt die meisten von euch. Aber es wird umso einfacher, wenn man es gemeinsam mit anderen tut. So haben wir von der SV uns im Herbst letzten Jahres entschlossen, eine Spendenaktion für einen wohltätigen Zweck zu organisieren.

Nach langer Suche haben wir uns für das Flüchtlingsheim Vahrenheide entschieden, das in der Nähe unserer Schule liegt. Gleich darauf haben wir angefangen, hier in der Schule Sachspenden zu sammeln, um den Kindern des Heims zu Weihnachten eine Freude zu machen. Dank der tatkräftigen Unterstützung seitens der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte hatten wir am Ende mehr als genug für die gesamte Aktion. Nach langem Ein- und Aussortieren eurer Spenden, dem Einteilen, wer welches Geschenk bekommt und dem schlussendlichen Einpacken war es endlich soweit.

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien brachten wir drei Kisten voller Präsente zum Heim, wo wir von dem Leiter sowie den Mitarbeitern freundlich in Empfang genommen wurden. Wir trafen auf großes Erstaunen, dass wir so viele Geschenke sammeln konnten. Es dauerte auch nicht lange, bis wir schon von ein paar kleinen Jungs umzingelt wurden, die gespannt auf die Geschenke warteten und sie am liebsten sofort ausgepackt hätten.

Es war schön, mitanzusehen, wie sich jede Familie ganz besonders über die unerwartete Überraschung gefreut und sich ganz herzlich bei uns bedankt hat. Nachdem wir alles verteilt hatten, gingen wir zufrieden und stolz auf das, was wir und vor allem ihr geleistet habt, in die wohlverdienten Ferien.

Zuletzt möchten wir, die SV, uns noch einmal bei allen bedanken, die uns bei diesem Projekt mit Spenden und anderen Hilfen unterstützt haben.

Text:  Jonas Bönnighausen (10C)

Entlang des 8. Längengrades lernen…

Wusstet ihr schon, dass man innerhalb einer Stunde entlang des 8. Längengrades laufen kann? Um ehrlich zu sein, kann man das auch nicht machen. Jedoch kann man während der sogenannten „Reise“ im Klimahaus in Bremerhaven viele Länder, die sich auf dem 8. Längengrad befinden, kennenlernen. Dies tat auch der Geophysik-Kurs des 9. Jahrgangs am Freitag, den 19.01.2018.

Schon die Hinfahrt hat mit einem Abenteuer begonnen. Durch den Orkan „Frederike“, der am Tag zuvor stürmte, waren viele Gleise gesperrt. Dadurch wussten wir schon vorher, dass eine kleine Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Anschlusszug nach Bremerhaven nicht fährt. Trotzdem sind wir losgefahren. Und wie sagt man so schön „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Wir kamen pünktlich an.

Als wir dann das Haus betraten, haben wir erst gestaunt, wie groß und modern doch das Klimahaus ist. Für uns fing es dann an mit der sogenannten Extremwettershow. In einem nachgebauten Wetterstudio mit vielen Monitoren und Statistiken hat uns ein Meteorologe die wichtigsten und interessantesten Wetterphänomene, die in den letzten Jahrhunderten aufgezeichnet wurden, vorgestellt. Mit seinem Flaschenexperiment, in dem er Wolken entstehen ließ, hat er uns zum Beispiel sehr zum Staunen gebracht.

Danach hatten wir Zeit, selbst das Klimahaus zu erkunden. Unser Kurs hat sich selbstständig in Gruppen aufgeteilt. So ist es auch passiert, dass sich Gruppen verlaufen haben, da sie alle Wegweiser übersehen haben. Aber es gab auch Gruppen, die zum Beispiel an der „Reise“ teilgenommen haben. Im Klimahaus kann man viele Länder, die sich auf dem 8. Längengrad befinden, kennenlernen. So fängt die ganze Expedition in Deutschland an. Man wandert danach über die Wiesen der Station Schweiz, darauf folgt die Station Seneghe in Sardinien, bei der man die Trockenheit und Hitze zu spüren bekommt und viele kleine Insekten kennenlernt. Danach ist man in Kanak in Niger unterwegs. Anschließend darf man die Brücken in der Station Ikenge in Kamerun überqueren. Darauffolgend spürt man die Kälte der Antarktis und danach ist man wieder in der angenehm warmen Station Satitoa in Samoa unterwegs, danach sieht man die Folgen der Müllproduktionen in der Station Gambell in Alaska. Als vorletzte Station ist man auf der Hallig Langeness in Deutschland und zuletzt beendet man die Reise in Bremerhaven. Während der Reise haben wir bemerkt, wie detailliert alles gestaltet und was alles gemacht wurde, um sich so zu fühlen als wäre man wirklich in diesem Land. Als Beispiel haben sie je nach Station die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit hoch- oder heruntergeregelt. Alles in allem war das für viele Geophysiker unter uns das Highlight des Tages.

Jedoch war das nicht das Ende des Ausflugs. Als letztes besuchten wir das „World Future Lab“. Hier war strategisches Geschick und Teamwork gefragt. Zusammen in einem Team musste man viele Aufgaben erfüllen, um die gegenwärtigen und künftigen Probleme der Weltgemeinschaft zu bewältigen. Auf jede gelöste Aufgabe hatte man maximal drei Sterne verliehen bekommen und eine bestimmte Anzahl an sogenannten Followern. Zwischendurch wurden auch Krisenumfragen gestartet, ob man zum Beispiel freiwillig auf Schokolade verzichtet, um anderen Kindern am anderen Ende der Welt ein besseres Leben zu ermöglichen. Diese Veranstaltung war ebenfalls sehr gut gestaltet. In der Mitte des Raumes findet man nämlich einen riesigen Erdball, der gleichzeitig als Anzeige fungiert.

Das war unsere letzte Veranstaltung und wir machten uns auf den Weg nach Hause.

Im Ganzen genommen hat uns der Tag im Klimahaus gefallen. Alles wurde sehr detailliert dargestellt, sodass man einen sehr guten Einblick in das jeweilige Thema bekommen hat. Wir empfehlen jedem einmal das Klimahaus zu besuchen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Wir, der Geophysikkurs des 9. Jahrgangs, bedanken uns auch herzlich bei Herrn Mönch und Herrn Dr. Jentzsch, die uns den ganzen Tag lang begleitet haben und ohne sie wir nicht die Möglichkeit gehabt hätten, das Klimahaus zu besuchen.

von Ekhlas Ahmed, 9C