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Die Herschelschule stellt sich vor

Am alljährlichen Tag der offenen Tür öffnete die Herschelschule Hannover wieder einmal ihre Pforten für alle interessierten Besucherinnen und Besucher. Vom Rundgang durch die Schule über die Präsentation der unterschiedlichen Themenklassen sowie einiger Fachbereiche und der Schüler- und Elternvertretung waren alle vertreten.

Wir freuen uns über das rege Interesse an unserer Herschelschule und danken allen Besucherinnen und Besuchern!

Die folgenden Eindrücke zeigen nur einen kleinen Ausschnitt des abwechslungsreichen Gesamtprogramms:

Für die Eltern und die neugierigen Grundschülerinnen und Grundschüler gab es vielfältige Möglichkeiten, sich über die neue Schule ihrer Kinder zu informieren…

Um 17 Uhr stellte unsere Schulleiterin Ute Kamlah die Herschelschule als Ganzes in der Mensa vor…

Neben dem Musikzweig präsentierten sich das naturwissenschaftliche und das theaterpädagogische Profil der Schule. Spannende Experimente, Instrumente zum Ausprobieren und „Mini-Dramen“ im Elterncafé konnte man hautnah erleben…

Die Fremdsprachen warben mit unterschiedlichen Spielen, einem leckeren Crêpes-Verkauf und einer Vielzahl an Informationsangeboten über die Austauschprogramme der Herschelschule sowie das Angebot des Bilingualen Unterrichts. Daneben wurde auch ein aktuelles Unterrichtsprojekt in Zusammenarbeit mit Amnesty International präsentiert…

Ob die Bibliothek, der Freizeitbereich oder die Mensa, die gesamte Schulestand zum Spielen und Erkunden offen…

Das Elterncafé sorgte mit einem reichlichen Angebot für das leibliche Wohl aller Besucher…

Der Tag der offenen Tür 2019 war ein rundum gelungenes Erlebnis war! Wir freuen uns schon auf die interessierten Eltern und Kinder im nächsten Jahr!

Nachlese zum Vorlesen

Anfang Dezember 2018 war es wieder soweit: Die besten Vorleserinnen und Vorleser der sechsten Klassen trafen sich in der Schülerbibliothek zum Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs. Sie trugen Texte aus selbst gewählten Büchern vor: spannende, lustige oder gruselige.

Der Jury, die Frau Kamlah, Frau Eckermann, die Vorjahressiegerin Hewi Hami (7M) und Alessandro Rabe (8M) bildeten, fiel es auch dieses Mal schwer, sich für eine Siegerin bzw. einen Sieger zu entscheiden, so dass noch ein Text gelesen werden musste, den Frau Beushausen aus einem neuen, sehr spannenden Buch ausgewählt hatte.

Schließlich stand die Siegerin fest: Mendy Ojutalayo aus der 6B. Auf den weiteren Plätzen folgten die beiden Teilnehmer aus der 6C: Leon Gregorian und Hamasa Amadsch.

Doch damit ist der Vorlesewettbewerb noch nicht vorbei. Am 28. Februar 2019 geht es weiter. Dann tritt Mendy gegen die Sieger anderer Hannoverscher Schulen im Regionalwettbewerb an.

Wir drücken ihr ganz fest die Daumen!

Claudia Schwerdt, Ute Beushausen (Bibliothek)

Nach der WM ist vor dem Handballturnier

Der WM-Final-Tag am 27. Januar 2019 endete mit dem Weltmeister-Titel für das dänische Team, das vor heimischem Publikum in Herning Norwegen keine Chance ließ. Über den Sieg des Herschelturniers am 29. Januar konnten sich die Jungen der Klassen 7b und 8b und die Mädchen der Klassen 7c und 8m freuen. In jeweils drei Spielen konnten sie ihre Spielfähigkeit unter Beweis stellen.

Mit insgesamt zwölf Toren gewann das Jungen-Team der Klasse 7b. Noch mehr Tore, nämlich genau 16, erzielten die Jungen der 8b. 

Mit fünf Toren und nur einem Gegentor gewannen die Mädchen der 7c. Bei den Mädchen der Klasse 8m landete der Ball elf Mal im Netz des Gegners und nur drei Mal im Eigenen. 

Wie auch die deutsche Mannschaft verpasste das Mädchen-Team der 8a nur ganz knapp einen Medaillenplatz. Hier musste sogar das Torverhältnis über den Platz auf dem Treppchen entscheiden.

Der erfolgreichste Torschütze der 7. Klassen wurde Leonardo aus der 7c. Knapp dahinter folgten Endrit aus der 7b und Joseph aus der 7m (jeweils 4 Tore). Adrian aus der 8b durfte sich nicht nur über den Teamsieg freuen, auch wurde er mit acht Treffern zum erfolgreichsten Torjäger des Turniers. 

Die Veranstalter, Herr Steinbart und Herr Bülow, zogen ein positives Fazit des Turniers. „Wir sind mit dem Turnier zufrieden. Die Schüler haben gut gekämpft und fair gespielt“, äußert sich Herr Steinbart, der selber die 8c und 8m auf das Turnier vorbereitet hat. 

Ein besonderer Dank gilt Jason und Nina aus der Q2, die sich bereit erklärt haben, die Begegnungen zu pfeifen. Lena, Lotta und Selin unterstützten das Organisationsteam. Vielen Dank! 


Mit Mathe durch die Nacht

Die jährliche „Lange Nacht der Mathematik“ fand auch dieses Jahr in der Herschelschule statt. Am Freitag, den 23. November 2018 haben viele Schülerinnen und Schüler aus der Herschelschule an der Mathenacht teilgenommen.

In Kleingruppen durften die Schülerinnen und Schüler (und auch Lehrerinnen und Lehrer) die kniffligen Aufgaben lösen. Es gab drei Runden. Eine Runde hatte jeweils zehn Aufgaben, die mit lustigen Titeln versehen wurden wie zum Beispiel „Hochgenommen!“. Und ja, viele Aufgaben haben uns „hochgenommen“. Zum Teil haben Schülerinnen und Schüler mehrere Stunden an Aufgaben gesessen bis sie die richtige Lösung gefunden hatten. Die Aufgaben erforderten viel Konzentration. Auch wenn nicht immer die Konzentration da war, sind wir recht weit gekommen. Zudem gab es noch weitere Highlights. Zum Beispiel durften die Schülerinnen und Schüler Pizzen, deren Preis nur minimal am Blackfriday, der zum Zeitpunkt der Langen Nacht der Mathematik war, reduziert wurden, bestellen und diese dann verzehren. Selbstverständlich durften die Gesellschaftsspiele nicht fehlen. Und auch dieses Mal wurden bis zum Morgenlicht Filme angesehen. Auch Sport wurde getrieben: Es sind diverse Pogo-Stick-Battles entstanden und es wurde viel Badminton und Fußball gespielt. Natürlich dienten diese Einheiten nur als kleine Pausen, um kurz darauf wieder an den Aufgaben zu arbeiten. Das Arbeiten war dieses Mal problemlos. Die im letzten Jahr angesprochenen Probleme mit der Website sind dieses Mal nicht aufgetreten. Insgesamt hat uns die Lange Nacht der Mathematik viele lustige Ereignisse und viele Erfolge beschert. Gerade an solchen Tagen merkt man, dass sich das Lernen für Mathe gelohnt hat.

Dank geht an Frau Schwerdt, Herrn Steinbart und Frau Salomon, die uns ermöglicht haben, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

                                                                                                                      Ekhlas Ahmed (10C)

„Cool, eigentlich!“

Auf den Beginn des Vorlesewettbewerbs warteten am Freitag, dem 17. Februar zwanzig Sechstklässlerinnen und Sechstklässler gespannt mit ihren Eltern, Freundinnen und Freunden sowie Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern. Die beste Leserin oder besser noch der beste Leser der Stadt Hannover sollte gefunden werden. Für die Herschelschule hatte sich Alessandro Rabe aus der 6m beim Schulentscheid qualifiziert und der saß nun wie die meisten anderen beeindruckt von den vielen Büchern um sich herum in der Buchhandlung Decius. Da die Teilnehmerzahl hoch war, gab es zwischendurch eine kurze Pause, in der sich auch Alessandro mit Saft und Keksen versorgte. Und noch bevor er wieder richtig auf seinem Platz saß und den letzten Kekskrümel herunterschlucken konnte, wurde er auch schon zum Lesen auf das Podium gebeten. Unaufgeregt, locker, man möchte fast sagen „cool“ ging er nach vorne, stellte sein Buch aus der Reihe „Die drei ???“ vor und begann seinen überzeugenden Lesevortrag. Seine Anspannung wurde erst erkennbar, als er sich nach dem Lesen mit einem „Puh!“ erleichtert auf seinen Stuhl setzte. Die Jury, in der auch die Jugendbuchautorin Nikola Huppertz saß, hatte es nicht leicht, denn jedes Kind las auf seine Weise sehr ansprechend und unterhaltsam vor.

Alessandro hat zwar nicht den 1. Preis gewonnen, aber trotzdem einige Geschenke mitnehmen können und viele Erfahrungen gesammelt. Sein Fazit zum Wettbewerb: „Cool, eigentlich!“

Milizen in Malea: Herschelschule sucht friedliche Lösung

Malea ist eines der größten Länder Afrikas. In der Provinz Lufar kommt es regelmäßig zu Unruhen, die Rebellenorganisation „Freies Lufar“ kämpft gegen die Zentralregierung für mehr Unabhängigkeit in ihrer Region. Maleas Milizen gehen gegen Rebellen und Zivilisten in Lufar mit brutaler Gewalt vor. Mittlerweile wird die Zahl der Todesopfer auf 400.000 geschätzt. Malea und Lufar sind fiktive Regionen des Planspiels „h.e.l.p.“ Der geschilderte Konflikt ist leider in vielen Ländern dieser Welt bittere Realität.

Wie können wir uns für mehr Menschlichkeit einsetzen? Mit dieser Frage beschäftigen sich zurzeit zwei Werte und Normen-Kurse aus Q1 und Q2 der Herschelschule. Im Rahmen der Kampagne „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes (JRK) im DRK-Landesverband Niedersachsen nehmen sie am Freitag, den 16.12.16 und Montag, den 19.12.16 dem Planspiel „h.e.l.p.“ teil. „Wir wollen erreichen, dass unsere Schüler sich stärker mit humanitären Ideen auseinandersetzen. Dafür ist es sehr wichtig zu lernen, sich in andere hineinzuversetzen und Situationen nicht nur aus der eigenen Perspektive zu betrachten“, sagen Nina Reinecke und Anja Klein, die Kursleiterinnen.

„h.e.l.p.“ steht für „Humanitäres Entwicklungs- und Lernprojekt“ und ist ein anspruchsvolles politisches Planspiel für 14 bis 30 Spieler ab 15 Jahren. Ziel ist es, dass die Schüler gemeinsam eine Lösung für einen Konflikt finden, bei dem das Humanitäre Völkerrecht verletzt wird. Das Planspiel befasst sich mit vielfältigen Bereichen, unter anderem mit Ressourcenkonflikten, Handelsbeziehungen und dem Thema soziale Gerechtigkeit. Das Planspiel wird von zwei Schülern angeleitet, die sich dafür extra auf einem Wochenendseminar haben ausbilden lassen. Nur durch das außerordentliche Engagement von Vua Tien Lam und Andrey Bograchevskiy konnte das komplexe Planspiel bei uns an der Schule umgesetzt werden. Ihnen dafür ein großes Dankeschön!

In der anderen Phase der Kampagne müssen die Schüler ein eigenes soziales Projekt auf die Beine stellen. Der Werte und Normen-Kurs von Frau Reinecke hat hier schon erfolgreich ein Nachbarschaftsprojekt mit der Flüchtlingsunterkunft durchgeführt über das an anderer Stelle noch genauer berichtet wird.

Ziel der JRK-Kampagne ist es, Jugendlichen die Inhalte des Humanitären Völkerrechts zu vermitteln und sie dabei zu unterstützen, Solidarität mit Schwächeren zu üben. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Schulen die Auszeichnung „Humanitäre Schule“. Schirmherr der Kampagne ist DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters.

Wir hoffen, im Sommer unser Zertifikat zu erhalten und werden natürlich darüber berichten!

Nina Reinecke

Klasse 10B gewinnt Filmworkshop

img_4778_editedDie Filmideen zum Thema „Gerechtigkeit“ von Venhar Alili, Mejraim Ameti, Wien Mohamed und Navid Wahabzada haben die Jury des »ganz schön anders«-Wettbewerbs überzeugt und damit einen der begehrten Drehbuch- und Filmworkshops gewonnen.

Am 25.10.2016 kam der Drehbuchautor und Fernsehjournalist Martin Wolf in den Unterricht der Klasse 10 B und leitete einen intensiven Drehbuchworkshop. In Kleingruppen entwickelten die Schülerinnen und Schüler aus ihren spannenden Filmideen Drehbücher, die nun im Kunstunterricht verfilmt und geschnitten werden. Die besten Filme werden dann am eigentlichen  Kurzfilmwettbewerb »ganz schön anders« von Blickwechsel e.V. und dem Königsworth Medienbüro teilnehmen.

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Mit Pfeil und Bogen zurück zur Natur

2016_BogensportVogelzwitschern, Morgentau, Tiere lauern zwischen Büschen und Bäumen. Eine Gruppe unerschrockener Oberstufenschüler des Tutoriums von Nina Reinecke wagt sich auf die Spuren von Schillers „Räuber“ und übt sich in Konzentration beim Bogensport. Dabei erfahren sie schon sehr bald, dass sie ihr inneres Selbst überwinden müssen. Dass sie ihren Geist lösen und mit der Natur eins werden, um den Weg zum Ziel zu machen. Ein Erlebnisbericht von Meikel Kokowski.

Denke ich ans Bogenschießen, sehe ich einen Wald. Ich spüre die kühle Morgenluft auf meiner Haut und ein laues Lüftchen an mir vorbeiziehen. Ich höre die Laute verschiedenster Lebewesen, die eine so große Vielfalt bilden, dass sie unmöglich zuzuordnen sind. Unsere Reise begann mit einem Morgenspaziergang weg aus der Zivilisation hin zum Bogensportparcour in freier Wildbahn.

Voller Hochmut bin ich dann zum Bogenschießen angetreten. Aber Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, richtig? Und so haperte es schon gleich zum Start, als uns jeweils in Kleingruppen alles rund ums Bogenschießen erklärt wurde. Unter anderem wurde uns dort gesagt, wir sollten und ausschließlich auf unseren Instinkt verlassen und dass alles andere nichts bringe. Für mich als Rationalist nur schwer vorstellbar, doch ich sollte es auf die harte Art erfahren. Nach unserer guten und auf jeden Fall notwendigen Einführung ging es dann ans Schießen. Dabei sind wir einen Parcours mit 18 Stationen langgegangen. An jeder Station gab es jeweils zwei Tier-Attrappen, auf die wir schossen. Und während die ersten beiden Stationen dem einschießen dienten, fingen die anderen an, Ziele zu treffen. Ich habe nicht aufgehört zu denken und mich nur auf meinen Verstand verlassen. Doch mit zunehmenden Fehlversuchen kam auch mir die Einsicht und ich dachte nicht mehr. Ich habe meinen Geist gelöst und nur noch intuitiv geschossen. Dann habe ich auch gemerkt, dass eine Menge Ehrgeiz zu dem Sport dazugehört; während ich zugesehen habe wie andere ihr Ziel trafen und ich nicht, weckte sich in mir schon ein Gefühl der Wehmut. Ich hätte aufgeben können.

Aber ich hatte ein Ziel. Man übt beim Bogenschießen sich zu konzentrieren. Man wächst über sich hinaus und hört auf zu denken. Und wenn man das verinnerlicht hat, dann läuft es gut. Während ich am Anfang kein Ziel getroffen habe, hieß es später: zwei Pfeile, zwei Ziele, zwei Treffer. Und so schossen wir uns selbstsicher durch die Stofftierwelt; da gab es von Hühnern bis zu Krokodilen nämlich alles Mögliche. Als wir dann nach etlichen Stationen vernahmen, dass einige die Motivation verloren und aufhören wollten, schlossen wir uns dem an. Wir übersprangen ein paar Stationen und erschossen noch einen Bären, bis wir uns dann auf den Weg zum Treffpunkt machten. An diesem genehmigten wir uns nach dem langen Stehen und Gehen eine Pause und unterhielten uns über das Erlebte.

Der Tag war ein großer Erfolg. Wir haben gelernt, über uns selbst hinauszuwachsen und wir haben eine andere Methode des Denkens kennengelernt. Ich habe gelernt, dass rationales Denken gut ist. Nicht in allen Lebenslagen jedoch zielführend, wenn nicht sogar überflüssig (wie beim Bogensport).

Der Bogensport war etwas Neues und Außergewöhnliches. Es hat Spaß gemacht und jeder hat etwas davon mitgenommen. Außerdem fühlt man sich ganz besonders mit einem so schönen Bogen in der Hand. Fast schon wie ein Räuber. Der Bogensport ist Erfahrung, die jeder mindestens einmal gemacht haben sollte. Für alle, die jetzt gerne selber zum Bogensport antreten wollen, ist hier der Link des Parcours: http://Bogensportevent.de/

Meikel Kokowski, Q1

Mehr Kultur an Ganztagsschulen!

2016-08-31 14.50.43Die Aula der Herschelschule bot am 31.08.2016 den feierlichen Rahmen, in dem die Kultusministerin des Landes Niedersachsen, Frau Frauke Heiligenstadt die Rahmenvereinbarungen Kultur zur Zusammenarbeit an öffentlichen Ganztagsschulen mit Partnern aus Kultur, Musik und Kunst unterzeichnete.

Mit diesen Rahmenvereinbarungen soll die gemeinsame erfolgreiche Zusammenarbeit weiterentwickelt und vertieft werden. Die Kooperationspartner „Kultur“ sind der Landesmusikrat Niedersachsen e.V. (LMR), der Landesverband niedersächsischer Musikschulen e. V. (VDM), der Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e. V. (LVKS) und die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. (LKJ). In den Rahmenvereinbarungen sind die Grundsätze der Zusammenarbeit bei der Ausgestaltung von außerunterrichtlichen Angeboten in Ganztagsschulen festgeschrieben. Der erweiterte zeitliche Rahmen einer Ganztagsschule sowie die Zusammenarbeit verschiedener Professionen soll dazu genutzt werden, Schülerinnen und Schülern hochwertige Angebote aus den Bereichen Kultur, Kunst und Musik zu machen.

Die Herschelschule freute sich über die zahlreichen Besucher der Veranstaltung und bot ihren Gästen ein buntes Programm: Schon vor den Feierlichkeiten in der Aula machte sich die Kultusministerin ein Bild von der Herschelschule. Bei ihrem Besuch in der Sprachlernklasse (begleitet von Frau König und Frau Klatt) konnte sich Frau Heiligenstadt von der Motivation und dem Lerneifer der Schülerinnen und Schüler überzeugen, die nach nur wenigen Monaten Deutschunterricht schon komplexe Sachverhalte präsentieren konnten. In der 7M, die von Frau Mischke unterrichtet wird, erlebte die Ministerin, wie der Musikunterricht in einer Orchesterklasse gestaltet ist. Das musikalische Rahmenprogramm des Festakts in der Aula wurde von den jungen Musikern und Musikerinnen der Herschelschule gestaltet: Die zwei Solisten Marie Leinpinsel (Flöte) und Julian Griesbach (Horn) jeweils begleitet von Frau Maier zeigen genauso ihr Können, wie das da capo orchestra mit Herrn Klingemann.

Ute Kamlah, Schulleiterin der Herschelschule erläutert, warum gerade die Herschelschule ein guter Ort für die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarungen für Kultur ist: „Unsere Schule erfüllt die im Titel vorgegebenen Bedingungen: Sie ist eine Ganztagsschule, und Kultur wird bei uns großgeschrieben. Darstellendes Spiel ist Unterrichtsfach, die Beispiele künstlerischer Arbeiten können Sie im Verwaltungstrakt begutachten. Dass wir als Gymnasium mit Musikzweig Musik können, haben Sie eben gehört.“

Die Herschelschule freut sich auf sehr viel Kultur in den Ganztagsschulen!