Bonjour Paris! — Die Q1 unterwegs in Frankreichs Hauptstadt

In der Woche nach den Osterferien waren Schüler:innen des Französischkurses in Paris und haben neben viel Spaß und gemeinsamen Spielen viele Sehenswürdigkeiten vor Ort kennengelernt.

An jeder Ecke ist etwas Besonderes in Paris zu entdecken, sei es ein unerwarteter Blick auf den Eiffelturm oder der Louvre, vor dem man plötzlich steht.

Aber auch Versailles besuchten die Reisenden und waren überrascht, wie groß die Gärten und Parks waren. So viel Natur wurde in einer nicht Großstadt erwartet. Auch zwischen den alten Mauern und goldenen Toren gibt es viel zu entdecken. 

Ein paar bunte Macarons als Stärkung zwischendurch — manchmal sind es genau diese kleinen Momente, die am längsten in Erinnerung bleiben.

Die „Assemblée Nationale“ (die Nationalversammlung – das Parlament), war eine unbeschreibliche Erfahrung. Anders als der Bundestag, welcher sehr langweilig aussieht, war die Assemblée Nationale wie ein Museum, mit vielen Gemälden bezüglich der französischen Grundwerte Liberté, Égalité und Fraternité (Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit). Das Gebäude ist wie ein Schloss, schließlich war es auch mal ein Palast. Auch eine beeindruckende Bibliothek mit Gemälden an der Decke und versteckten Geheimgängen, wie in „Harry Potter“. Wir wurden von einer Delegation des französischen Abgeordneten Frédéric Petit, welcher uns letztes Jahr in der Herschelschule besucht hatte, herzlich empfangen und herumgeführt. Die vielen Anekdoten, die sie uns erzählt haben, waren interessant und lustig. Die Lage, neben dem Eiffelturm und an der Seine, hat zudem eine unbeschreibliche Weitererkundung der schönen Gegend erlaubt. Der Besuch in die Assemblée Nationale ist also nicht nur wichtig, weil es die Geschichte und Relevanz der Demokratie in Europa beschreibt und weil die Französische Revolution diese erst ermöglicht hat, sondern weil das Gebäude so besonders ist, das nur für sich selbst sprechen kann.

Auch wenn die Reise nun schon über eine Woche her ist: Die Schüler:innen schwärmen immer noch von Paris. Vermutlich wird es nicht ihre letzte Reise in die Hauptstadt Frankreichs gewesen sein.

Text: Frau Hamard und Frau Nikolic