Besuch von den „Improkokken“ — Zwischen Fiktion und Realität

Auch in diesem Schuljahr ist es dem Team der Herschelschule gelungen, im Rahmen des Präventionsangebots das Netzwerk Suizidprävention vom Diakonischen Werk Hannover für die Aufführung eines Theaterstücks an der Herschelschule zu gewinnen. 

So konnte die Theatergruppe Improkokken am 04.03.2025 mit ihrer Aufführung unter dem Motto „Zwischen Höhenflug und Absturz“ jugendgerecht, mittels szenischer Darstellung, lebendig, berührend und positiv motivierend an das doch ernste und bedrückende Thema heranführen. Das Lebensgefühl Jugendlicher, das mit seinen Höhen und Tiefen, seinen krisenauslösenden Konflikten und dem ständigen Suchen nach seiner Identität sehr komplex ist und den Alltag bestimmt, wurde in den verschiedenen kurzen Theaterstücken sehr gut aufgegriffen und umgesetzt.

Die Schüler:innen des 9. Jahrgangs konnten aktiv mitwirken, indem sie mit eigenen Ideen die gespielten Szenen veränderten, was ihnen sichtlich Freude bereitete, aber auch zum Nachdenken anregte und ihnen so Impulse für Krisenbewältigung anbot.

Zeitgleich nahm von jedem Klassenleitungsteam ein Mitglied an einem Lehrerworkshop zu dieser Thematik teil. 

Das Netzwerk Svizidprävention verfolgt das Ziel, auf die Probleme suizidaler und depressiver junger Menschen hinzuweisen, über Signale, Ursachen und Hilfsangebote zu informieren und damit zur Prävention beizutragen.

Wir danken den Veranstaltern für die wertvolle Arbeit und die Erfahrung, die sowohl die Schüler:innen als auch die Lehrkräfte machen konnten. Ein besonderes Dankeschön gilt unseren Sozialpädagoginnen Corinna Krämer und Volha Subbotin, die an diesem Tag besonders im Einsatz waren.