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Der Wahnsinn greift um sich! – Das Musical „Jekyll & Hyde“ an der Herschelschule

Noch wird an Kulissenteilen gehämmert, der Vorhang gebügelt, das Kunstblut angerührt. Die Scheinwerfer werden geputzt, die Mikrofone getestet, die Noten der Instrumente geübt, Choreografien einstudiert und die Stimmen geölt.

Aber am 09. Juni wird es dann so weit sein: Das Musical „Jekyll & Hyde“ feiert seine Premiere in der Aula der Herschelschule. Daran beteiligt sind ca. 200 Sängerinnen und Sänger, Instrumentalisten, Schauspielerinnen und Schauspieler, Bühnentechniker und Helfer, die in einem großen Spektakel den Kampf von Dr. Jekyll gegen den grausamen Mr. Hyde auf die Bühne bringen. Wer das nicht verpassen möchte, hat insgesamt 4 Mal die Gelegenheit, dabei zu sein:

Fr. 09. Juni,
Sa. 10. Juni,
Mo. 12. Juni,
Di. 13. Juni,
jeweils um 19:00 Uhr.

Angehörige der Herschelschule (Schülerinnen und Schüler, Eltern und Geschwister, Lehrpersonen und Angestellte) können Karten direkt über den Ticketverkauf in den großen Pausen beziehen. Für alle externen Besucher besteht die Möglichkeit, ab sofort Karten per Mail an tickets(at)herschelschule.de zu bestellen.


"Es ist der Fluch der Menschheit, dass Gut und Böse, 
diese unversöhnlichen Zwillinge, ewig im Streit liegen müssen."
 (Dr. Henry Jekyll)

Anmeldung für den 5. Jahrgang im Schuljahr 2017/2018

Liebe zukünftigen „Herschels“,

wir freuen uns, dass Sie sich als Eltern gemeinsam mit Ihrem Kind für die Herschelschule entschieden haben.

Unsere Anmeldetermine für den kommenden 5. Jahrgang sind:

Montag: 22.5.2017, 09:00-13:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Dienstag: 23.5.2017, 9:00-13:00 Uhr und 15:00-18:00 Uhr

Bitte bringen Sie zu den Anmeldungen folgende Unterlagen mit:

Wir freuen uns auf Sie!

Neue T-Shirts für die Schulsanitäter

Bereits bevor die Schulsanitäter der Herschelschule ein eigenes Logo vorweisen konnten, war klar, dass dieses später einmal auf der Arbeitskleidung der Ersthelfer zu sehen sein soll.

Nachdem durch die Beantragung eines Fördergeldes die Finanzierung des Projekts Sanitätershirt in die Wege geleitet wurde, begann die Planung. Logoentwürfe, Designs, Schnitte und Farben wurden unter den Schulsanitätern diskutiert und Angebote verschiedener Firmen eingeholt. Nach mehreren Monaten des Wartens können die Schulsanitäter nun in ihrem knallig-roten T-Shirt mit Schul- und Sanitäterlogo zu ihren Einsätzen eilen und werden bei kommenden Sportturnieren immer gut zu erkennen sein.

Die neuen T-Shirts der Schulsanitäter 

Bienvenue sur la Côte d’Azur!

Monaco, Nizza, Antibes und Grasse
Meeresbewohner streicheln, ein eigenes Parfum kreieren und wandern (der Weg ist das Ziel)
Lasertag, Paintball und Trampolinspringen
Nutella-Panini, Carambar und französische Chicken-Nuggets
Sonne, Berge und das Mittelmeer
und zum Abschluss ein Picknick am Strand.

Diese und viele weitere tolle Eindrücke haben wir bei unserem Aufenthalt in Frankreich genießen können! Vom 30. März bis zum 7. April konnten wir bei unseren Austauschpartnern die französische Lebensart kennen und lieben lernen!

Gleich bei unserer Ankunft durften wir die wärmende Sonne spüren. Nachdem wir unsere Austauschpartner das erste Mal in echt gesehen hatten, gingen wir erst einmal in den Unterricht. Abends fielen wir überwiegend erschöpft in unsere Betten. Am nächsten Tag haben wir gleich einen Ausflug mit allen zusammen gemacht: Nach Monaco! Bei Sonne konnten wir die beeindruckende Schiffe im Hafen, den Wachwechsel am Fürstenpalast und diverse Meerestiere im Museum bestaunen. Und: Wir durften einige sogar streicheln! Für manche war das allerdings etwas furchteinflößend…

Die Wochenendgestaltung war sehr unterschiedlich, da wir da mit unserer Austauschfamilie unterwegs waren.

Am Montagnachmittag sind wir dann nach Grasse gefahren – der Stadt des Parfums! Nach einer Einführung in die Herstellung von Duftessenzen durften wir dann selber unser eigenes Parfum kreieren! Das hat Spaß gemacht und ist überwiegend auch gelungen.

Dienstag stand nach dem Vormittagsunterricht für uns Deutsche eine Wanderung in den nächsten Ort an. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen, jedoch wurde mit Gesang und Sprüchen die Laune gehoben, das Eis am Ziel hat viele versöhnt.

Mittwoch war wieder Unterricht – zum Glück nur bis 12h! An allen anderen Tagen haben die Franzosen nämlich bis 16, 17h Unterricht!

Am Donnerstag stand dann schon wieder der Abschied an: nach dem Mittagessen in der Kantine sind wir nach Antibes aufgebrochen und haben dort am Strand gepicknickt – bei schönstem Sonnenwetter! Schade, dass wir da nicht mehr Zeit hatten!

Es hat großen Spaß gemacht und nun freuen wir uns auf den Gegenbesuch der Franzosen bei uns im Mai!

„Ad sanctos“ – Wandeln auf den Spuren der Römer in Xanten

Am 03. April 2017 war es endlich soweit – die von den Schülerinnen und Schülern lang ersehnte Lateinfahrt wurde vom 8. Jahrgang unter Begleitung von Ute Beushausen und Fabian Egermann angetreten. Nach einer reibungslosen Zugfahrt ohne Zwischenfall kamen wir planmäßig an unserem Bestimmungsort an.

Ziel unserer Reise war die beschauliche, traditionsreiche und kulturträchtige Stadt Xanten. Dieses Städtchen ist nicht nur wegen ihrer Rolle in der Nibelungensage (angeblich soll sie die Geburtsstätte Siegfrieds persönlich sein) und als Station für Pilger auf dem Jakobsweg bekannt, sondern auch (oder gar vor allem) für die Spuren, die das römische Imperium in ihr und um sie herum hinterlassen hat. Genau diese Spuren galt es gemeinsam zu erkunden.

Zunächst musste jedoch Quartier in einer herrlich am See gelegenen Jugendherberge bezogen werden. Anschließend wurde zunächst gemeinsam die Altstadt durchforscht mit Hilfe einer im Vorfeld ausgearbeiteten Rallye, die sich vor allem auf die kulturellen Hinterlassenschaften aus dem Mittelalter konzentrierte.

Nach Spiel und Spaß am Abend  und einer mehr oder weniger erholsamen Nacht sollte es am nächsten Tag dann endlich auf antike Spurensuche gehen: Das einstige Stadtgebiet einer Römersiedlung aus dem 1. nachchristlichen Jahrhundert, der Colonia Ulpia Traiana, die zu ihren Hochzeiten über 10000 Einwohner zählte, ist als gigantischer archäologischer Park auferstanden. Hier sind zahlreiche Originalnachbauten von römischen Gebäuden (u. a. eine römische Herberge, ein Amphitheater und ein Badehaus) und nicht zuletzt die Rekonstruktion des imposanten Hafentempels zu finden. Dieser war in der Antike bereits aus Kilometern Entfernung von auf dem Rhein herannahenden Schiffen aus zu sehen. Sogar eine rekonstruierte Therme, auf deren Grundmauern das eindrucksvolle Römer-Museum errichtet wurde, kann durch Panoramafenster begutachtet und auf Metallstegen überwandert werden. Zu vielen dieser Schauplätze haben die Schülerinnen und Schüler kleine Kurzvorträge in fleißiger Vorbereitung erarbeitet.

Der Abend wurde erneut mit Spiel und Spaß beendet. Bemerkenswert ist, dass die Schülerinnen und Schüler sich erneut gegen das gemeinsame Ansehen eines Filmes entschieden haben, sondern lieber etwas spielen wollten. Hierzu hat vielleicht auch der gemeinsame Spiele-Vorabend, der, von der Museumspädagogin vorbereitet, Einblick in die Spielkultur der Römer lieferte, beigetragen. UND: Nein! Es lag nicht an der Filmauswahl von Fabian Egermann !

Auch den Mittwoch verbrachten wir auf dem Gelände des APX (archäologischer Park Xanten), das noch so einiges zu bieten hatte. Neben einer aufschlussreichen und kompetenten Führung, die uns Einblicke in den Alltag eines Römers in Germanien lieferte, Ausgrabungsarbeiten erklärte und geografische Besonderheiten erläuterte, konnten die Schülerinnen und Schüler bei einem Kreativworkshop ihre eigenen Wachsschreibtafeln herstellen. Anschließend wurde noch eine Schiffswerft besichtigt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die alten Transportschiffe der Römer auf der Grundlage gefundener Überreste nachzubauen. Der Nachmittag klang dann bei einer Gemeinschaftspartie „Adventure Golf“ am Xantener Hafen aus.

Der Donnerstag führte uns zu einem weiteren Highlight der Fahrt, einer Tagesexkursion nach Köln. Hier gehört neben einer Dombesteigung natürlich das große Römermuseum zum Pflichtprogramm. Nach dem Trubel und Gewimmel der Großstadt sorgten Lagerfeuerschein und Gitarrenspiel für einen urig/gemütlichen Ausklang des Abends und Abschluss der gesamten Fahrt.

Sevilla-Austausch mit dem IES Hermanos Machado

Am 30. März, eine Woche vor den Osterferien, begann für den Spanischkurs Jahrgang 8 sowie drei Schüler aus Jahrgang 9 bereits der Sommer: Frühmorgens fuhren wir nach Hamburg, um von dort über Brüssel nach Sevilla zu fliegen. Eingeladen hatte uns unsere neue spanische Austauschschule: das Instituto Hermanos Machado. Die Reise war aufregend. Für manche Schüler war es sogar der erste Flug. Ein paar Schreckensmomente gab es zwar, als z.B. ein Handy verschwunden war oder die Drehtür am Hamburger Flughafen nicht mehr funktionierte, aber nach vielen anstrengenden Stunden sind wir gesund und glücklich in Sevilla gelandet. Die spanischen Gastfamilien und der Direktor der Schule haben uns herzlich empfangen. Schnell wurden noch ein paar Sprachtipps ausgetauscht und dann mussten sich die Herschels erst einmal trennen. Aber bereits am Freitagmorgen (es war fast noch dunkel, denn die Sonne geht in Andalusien momentan erst gegen 8 Uhr auf) konnten wir uns alle in der Schule wiedersehen. Nach einer sehr informativen Präsentation durch den Schulleiter Eduardo gingen unsere Schüler erst einmal mit ihren neuen compañeros in den Unterricht – passenderweise Deutsch bei Rafael Tagua, unserem Kollegen.

Der Nachmittag und das Wochenende standen danach zur freien Verfügung. Einige fuhren mit den Gastfamilien nach Cádiz an den Strand, andere blieben in Sevilla und paddelten im Boot an der Plaza de España – das sommerliche Wetter (an die 30 Grad!) und die leckeren spanischen Tapas luden zum Genießen ein! Die Stadt selbst ist wunderschön mit vielen Attraktionen (Kathedrale, Königspalast, riesigen Parks und natürlich vielen Geschäften) und man findet sich schnell gut zurecht. Am Montag (wir waren schon sehr gespannt auf die Wochenendgeschichten unserer Schüler) sahen wir alle zu einem Spaziergang durch Sevilla wieder. Unser zweiter Austauschkollege, Francisco, führte uns auf einem sehr informativen Rundgang von der Puerta del Palacio de San Telmo über die Kathedrale durch den Alcázar und das wunderschöne und sehr verwinkelte, alte Barrio Santa Cruz. Bereits um 14 Uhr fuhr der Bus leider schon wieder Richtung Schule zurück. So hatten unsere Schüler aber wieder einen Nachmittag innerhalb der Gastfamilien zur Verfügung.

Dienstag stand noch einmal ein normaler Schultag auf dem Programm; dafür winkte uns für Mittwoch aber schon etwas ganz Besonderes: ein Ausflug in das etwa 145km entfernte Córdoba, die Geburtsstadt des berühmten Philosophen Seneca. Auch hier erwartete uns eine kundige Stadtführung, dieses Mal durch einen ehemaligen Kollegen von Rafa, Antonio. Mit großer Geduld und Ausdauer zeigte er uns die römische Brücke, die Stadtmauer und andere Sehenswürdigkeiten. Durch niemanden sonst hätten wir einen so tiefen Einblick in die Geschichte der Stadt gewinnen können, was besonders in der sehr detaillierten Führung durch die beeindruckende Mezquita, die ehemalige Moschee, deutlich wurde. Erst gegen 20 Uhr waren wir zurück in Sevilla. Da nun der letzte Abend bereits angebrochen war, wurden auf die Schnelle noch ein paar Verabredungen getroffen. Genau eine Woche nach unserer Ankunft, am 6. April, war die Rückreise nach Deutschland geplant.

Eine unvergessliche Zeit liegt hinter uns, in der wir alle sehr viel erlebt und neue Freundschaften geschlossen haben. Ein herzlicher Dank geht an alle Kollegen und Eltern, die uns unterstützt haben, besonders auch an die Deutsch-Spanische-Gesellschaft Hannover, die uns mit einer Spende bezuschusst hat!

Wie Eduardo, der Schulleiter des IES Hermanos Machado, zu Beginn unseres Besuchs so treffend sagte: Wir sind alle ein Europa und wir müssen zusammenhalten. Fremde Sprachen zu lernen und sich auf neue Kulturen einzulassen, gehört dazu.

Wir Herschels haben dadurch sehr viel gewonnen, wie ihr auf den Fotos sehen könnt. Umso mehr freuen wir uns auf den Rückbesuch direkt nach den Osterferien! Saludos y besos, Dorothea Klatt y Stefanie Kowalski!

Shakespeares Macbeth auf der Herschelbühne

Am 03. und 04. April präsentierte der Darstellendes Spiel Kurs der Q1 die bekannte Shakespeare Tragödie Macbeth. Nach fast einjähriger Arbeit und zwei sehr intensiven Probentagen freuten sich alle Beteiligten sehr über das positive Feedback der Besucher. Aber wohl auch darüber, dass dieses Mammutprojekt nun endlich einen würdigen Abschluss gefunden hatte. Denn Shakespeares Klassiker war für uns alle eine große Herausforderung. Die  verhältnismäßig komplexe 5-Akt-Struktur mit vielen Charakteren und Ortswechseln, die ausufernden Kampfszenen und die klassische Shakespeare Sprache verlangten, nicht nur von den Darstellern, einiges ab. Besondere Anerkennung verdienen deshalb die Hauptdarsteller des Stückes, allen voran Ali Ünsaldi als Macbeth. Er musste nicht nur die enorme Textmassen bewältigen und nahezu in jeder Szene präsent sein, sonder auch die Rolle des grüblerischen machtbesessen Tyrannen überzeugend ausfüllen. Ali schaffte es all diesen Anforderungen gerecht zu werden und trug damit einen großen Anteil am Erfolg der Aufführung. Aber auch Peter Brandl als Banquo, Hillary Banzola und Selin Karakus als Lady Macbeth sowie Hugo Vach in der Mehrfachrolle als Krieger, Pförtner und Mörder lieferten sehr überzeugende und glaubwürdige Darstellungen ab und blieben den Zuschauern dadurch im Gedächtnis. Doch letztlich war es natürlich die tolle Ensembleleistung des Darstellenden Spiel Kurses, die diese anspruchsvolle Aufführung zu einem vollen Erfolg werden ließ.

Neben der darstellerischen Leistung trug aber zweifellos die musikalische Gestaltung durch Dilara Demirkoparan, Marie Leinpinsel, Finn Müller und Victoria Nguyen entscheidend zum Erfolg der Aufführung bei. Die Musikerinnen und Musiker begleiteten, unter der Leitung von Christina Maier, das Stück und schufen eine dichte atmosphärische Stimmung. Diese Stimmung wurde verstärkt durch das großartige Lichtkonzept der TechnikAG unter der Leitung von David Borges.

Abschließend möchte ich mich hier noch einmal bei allen Beteiligten für das Gelingen dieses Projektes bedanken und hoffe, dass das Ergebnis unserer Aufführung Sie und euch für alle Unannehmlichkeiten entschädigen konnte.

Thomas Hamann

Erfolgreich in der DSD-I-Prüfung

Am Montag, den 13. März 2017 hat an unserer Schule unter dem Vorsitz von Frau Fürniß vom Niedersächsischen Landesamt für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) in Hildesheim die 1. Prüfung zum Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz stattgefunden. 13 ehemalige Sprachlernklassenschülerinnen und Schüler haben sich dieser mündlichen Prüfung gestellt, 12 von ihnen haben die Stufe B 1 erfolgreich bestanden, einer die Stufe A 2. Für ihre mündliche Prüfung hatten die Schülerinnen und Schüler eine Präsentation (Powerpoint-Präsentation oder Präsentation per Plakat) zu einem Thema ihrer Wahl vorbereitet und mussten nun in der Prüfung das Thema frei präsentieren sowie Rückfragen und weiterführende Fragen beantworten. Dorothea Klatt und Alexandra Marsall haben gemeinsam mit Frau Fürniß geprüft.

Vorbereitet worden auf die Prüfung waren die Schülerinnen und Schüler  zum einen innerhalb des Unterrichts der Sprachlernklasse; zum anderen hat Dorothea Klatt seit Beginn des Schuljahres freitagsnachmittags eine DSD-I-AG angeboten. Es waren verschiedene Themen für die Vorbereitung wichtig, z.B. Medien und Mediennutzung, Umwelt und Umweltschutz, Gesunde Ernährung etc. Wichtig dabei war, dass sich die Schüler mit diesen Themen umfangreich auseinandersetzen und dazu jeweils selbst Stellung beziehen konnten. Grundlage für die Arbeit in der AG war ein speziell für das DSD-I konzipiertes Lehrwerk, das wir durch die Unterstützung des Fördervereins der Herschelschule anschaffen konnten. Herzlichen Dank hierfür!

Die schriftliche Prüfung hat ebenfalls erst vor Kurzem stattgefunden, und sie umfasst die Bereiche Leseverstehen, Hörverstehen und schriftliche Kommunikation. Wir warten nun gespannt auf die Ergebnisse dieser schriftlichen Prüfung, die extern korrigiert wird, und wir hoffen natürlich, dass auch hier so gute Ergebnisse wie in der mündlichen Prüfung erzielt werden konnten!

Am 8. Juni 2017 wird es dann eine feierliche Veranstaltung zur Überreichung der DSD-I-Zertifikate in Hannover geben.

Die Teilnehmer der DSD-I-AG von Frau Klatt

 

 

 

 

 

 

Von links nach rechts:
Maxim, Amin, Taimoor, Cina, Omar, Illia, Frau Klatt, Anas, Zaid, Artin, Fulla, Fares, Ahmad, Tag.

Dorothea Klatt und Alexandra Marsall freuen sich sehr darüber, dass die Herschelschule unter vielen Bewerbern für die Teilnahme an der 4. Runde DSD-I in Niedersachsen ausgewählt worden ist. Sie haben sich die Teilnahme an dem DSD-I für unsere Schule vor allem im Sinne einer externen Qualitätssicherung unserer Arbeit in der Sprachlernklasse gewünscht; für die Schülerinnen und Schüler ist dieses Zertifikat später ggf. ein wichtiger Nachweis bei Bewerbungen um Ausbildungen oder auch hinsichtlich eines möglichen Studiums.

Unsere Schule darf nun offiziell den Titel DSD-Schule tragen.

Dorothea Klatt und Alexandra Marsall

26. Volleyballturnier an der Herschelschule

Die Herschelschule präsentierte sich 2017 als guter Gastgeber

Am vergangenen Freitag, den 03.03.2017, empfing die Herschelschule in der Sporthalle am Sahlkamp eine Vielzahl an Gastmannschaften, um auch in diesem Jahr um den traditionellen Wanderpokal „Das Herschel-Fernrohr“ zu spielen. Der Einladung von Thomas Mönch, dem als Organisator auch in diesem Jahr wieder ein großartiges Volleyball-Event gelungen ist, folgten die Wilhelm-Raabe-Schule (als Titelverteidiger), die Schillerschule, die IGS Langenhagen, die Waldorfschule, die Tellkampfschule, die Käthe-Kollwitz-Schule, die IGS Roderbruch, die Helene-Lange Schule, die Bismarckschule und das Gymnasium Langenhagen. Bei vollem Haus, guter Laune und sehr hohem Spielniveau präsentierte sich die Herschelschule als würdiger Gastgeber und schlug sich in der Vorrunde noch beachtlich. Das abschließende Platzierungsspiel wurde dann aber leider unglücklich verloren, sodass die Platzierung an diesem Tage eher zweitrangig wurde.

Gegen 10 Uhr pfiff Herr Mönch auch in diesem Jahr die ersten Spiele des Turniers zentral an. Es wurden zuvor zwei Turniergruppen mit je fünf bzw. sechs Mannschaften ausgelost. In der ersten Staffel begegneten sich die Wilhelm-Raabe-Schule, die Schillerschule, die IGS Langenhagen, die Waldorfschule und die Tellkampfschule. In der zweiten Staffel spielten die Käthe-Kollwitz-Schule, die IGS Roderbruch, die Herschelschule, die Helene-Lange-Schule, die Bismarckschule und das Gymnasium Langenhagen gegeneinander. Gespielt wurde in diesem Jahr auf drei Feldern zu je zweimal 8 Minuten. Das Herschelteam wurde durch die Mitspielerinnen Jessica Walter, Celina Kohlenberg, Madeleine Laqua sowie Duygu Candemir und durch die Mitspieler Mohammad Zamani, Vua Lam, Berkan Kafali, Maxim Golban und Cina Abdollahzadeh Behzad repräsentiert. Betreut wurde das Herschelteam von Karsten Schlegel, dem Leiter der Volleyball-AG.

Im ersten Spiel traf das Herschelteam auf das Team der Helene-Lange-Schule. Das Spiel war zunächst von Nervosität und Aufregung geprägt. Lange Zeit blieb der erste Satz ausgeglichen, da beiden Teams immer wieder kleinere individuelle Fehler unterliefen. Erst am Ende der ersten acht Minuten konnten sich die Herschels durch eine gelungene Aufschlagsserie etwas absetzen und gewannen diesen Satz mit 18:11 Punkten. Im zweiten Satz der Partie wurden die Herschelschüler dann sicherer und kombinierten sich, wie aus der Volleyball-AG gewohnt, in ihren Ballwechseln zu sicheren Punkten. Sehenswerte Ballaktionen resultierten letztlich zum 37:18 Punkteerfolg. Mit diesem Sieg im Rücken ging es für das Herschelteam in das zweite Spiel gegen die Käthe-Kollwitz-Schule. Die Gegner fanden von Beginn an in ihr sicheres Zusammenspiel hinein und machten kaum eigene Fehler. Vor allem die druckvollen Aufschläge brachten die Herschels immer wieder in Schwierigkeiten und ließen den Aufbau des eigenen Spiels kaum zu. Zum Seitenwechsel stand es schnell 19:11 Punkte und am Ende der Zeit ging das Spiel mit 34:19 Punkten verloren. Die darauffolgende Begegnung gegen die IGS Roderbruch war von Beginn an hart umkämpft. In diesem Spiel zeigte das Herschelteam in den insgesamt 16 Minuten sowohl herausragende Leistungen, wie sehr gut platzierte Aufschläge, präzise Annahme und erfolgreiche Angriffe, aber auch immer wieder Unsicherheiten im Zusammenspiel und jede Menge kleinere individuelle Fehler im Spielaufbau. Nach wirklich hartem Kampf und großartiger Stimmung auf dem Feld gewann das Herschelteam diese Partie mit 24:23 Punkten. Nach diesem Start ins Turnier und der erbrachten Leistung des Teams zeigte sich der Teambetreuer Karsten Schlegel sehr zuversichtlich und war optimistisch hinsichtlich des Turnierausganges.
Doch leider folgte nun ein nicht vorhersehbarer Leistungs- und Motivationseinbruch im Team der Herschelschule, der sich dann in den letzten beiden Vorrundenspielen negativ auswirken sollte. So spielten die Herschels zwar noch recht engagiert gegen die Bismarckschule mit, konnte aber die zwingenden Ballwechsel nicht für sich entscheiden. So ging dieses Spiel mit 27:22 Punkten verloren. Im letzten Spiel traf das Herschelteam auf das Gymnasium Langenhagen. Die Langenhagener spielten von Beginn an mit ihren Vereinsspielern souverän auf und führten zum Seitenwechsel bereits mit 18:11 Punkten. Im zweiten Satz zeigten sich dann die Herschels kampflos und es fehlte in so mancher Spielaktion auch das nötige Glück. Am Ende gewann das Gymnasium Langenhagen mit 35:18 Punkten.

Enttäuscht über die Vorrundenleistung ging das Herschelteam nun abschließend in das Platzierungsspiel um Platz 9 in die Partie gegen die Tellkampfschule. Das anfängliche Motivationstief der Herschels führte schnell zu einem deutlichen Rückstand, welcher jedoch nach und nach durch viele gute Ballaktionen, zum Beispiel durch gute Aufschläge von Vua Lam, fast wieder egalisiert wurde. Am Ende fehlte jedoch etwas die Konzentration und die Kraft, sodass eine 32:25 Punkte-Niederlage resultierte. Mit Platz 10 kann das Herschelteam nach phasenweise guter, spielerischer Leistung zwar nicht ganz zufrieden sein, jedoch stimmten sehr oft der Zusammenhalt und die gute Laune auf und neben dem Feld. Das lässt das erzielte Mannschaftsergebnis zweitrangig werden.
Der weitere Turnierverlauf der anderen Teams brachte den Zuschauern noch viele tolle Ballwechsel, die mit so mancher technischen Finesse und von sehenswerten, hart umkämpften Ballwechseln geprägt waren. Im Finale spielten dann die Wilhelm-Raabe-Schule und die Schillerschule gegeneinander. Mit einer sehr soliden und souveränen Leistung der Wilhelm-Raabe-Schule wurde der ersten Satz von diesem Team gewonnen. Im zweiten Satz begann die Schillerschule um jeden Ball zu kämpfen und so gestaltete sich der Satzausgang sehr knapp. Letztlich hat das Team der Wilhelm-Raabe-Schule erneut die Nase mit 26:24 Punkten vorn. So konnte der Vorjahressieger auch in diesem Jahr den Pokal für sich entscheiden und mit nach Hause nehmen.
Am Ende des Turniers lobte der Turnierorganisator Thomas Mönch bei der Siegerehrung den fairen Umgang der Teams miteinander, den verletzungsfreien Turnierverlauf sowie das spielerisch hohe Niveau, welches an diesem Tage mehrfach von den Mannschaften gezeigt wurde. Ein dickes Dankeschön ging zudem an die Kollegen David Borges und Janosch Bülow, die bei der Turnierorganisation sehr behilflich waren, an die Fotografin Jannika Balschun, die sehr viele schöne Momente auf Fotos festhielt, an den Teambetreuer Karsten Schlegel sowie an die Schulsanitäter, die jederzeit helfend zur Seite standen. Das Mitwirken aller Herschel-Beteiligten ließ dieses 26. Volleyballturnier zu einem großen Erfolg für die Herschelschule werden. Der Volleyball in Hannover gewinnt durch solch sehenswertes Turnier und durch die vielen motivierten, jungen Talente weiter an Attraktivität und wird dadurch nach vorn gebracht.

Karsten Schlegel
Leiter der Volleyball-AG

Der Tag der offenen Tür 2017

Am alljährlichen Tag der offenen Tür öffnete die Herschelschule Hannover wieder einmal ihre Pforten für alle interessierten Besucherinnen und Besucher. Vom Rundgang durch die Schule über die Präsentation der unterschiedlichen Themenklassen sowie einiger Fachbereiche war alles vertreten. Nach diesem ereignisreichen Mittwochnachmittag steht nun eins fest: Dieses Jahr war definitiv für jeden etwas dabei!

Die folgenden Eindrücke zeigen nur einen reduzierten Ausschnitt des abwechslungsreichen Gesamtprogramms:

Für die Eltern und die neugierigen Grundschülerinnen und Grundschüler gab es vielfältige Möglichkeiten, sich über die neue Schule ihrer Kinder zu informieren…

Um 17 Uhr stellte die Schulleiterin Ute Kamlah die Herschelschule als Ganzes in der Mensa vor…

Neben dem Musikzweig präsentierten sich das naturwissenschaftliche und das theaterpädagogische Profil der Schule. Spannende Experimente, Instrumente zum Ausprobieren und eine richtige Theaterbühne konnte man hautnah erleben…

Die Fremdsprachen warben mit unterschiedlichen Spielen, einem lecken Crêpes-Verkauf und einer Vielzahl an Informationsangeboten über die Austauschprogramme der Herschelschule sowie das Angebot des Bilingualen Unterrichts…

Ob die Bibliothek, der Freizeitbereich oder die Sporthalle, die gesamte Schule stand zum Spielen und Erkunden offen…

Der Schulsanitätsdienst präsentierte einen echten Rettungswagen draußen auf dem Schulhof und informierte die Besuchergruppen über ihr Ehrenamt…

Das Elterncafé sorgte mit einem reichlichen Angebot für das leibliche Wohl aller Besucher…

Abschließend lässt sich also sagen, dass der Tag der offenen Tür 2017 ein rundum gelungenes Erlebnis war! Wir sind schon alle gespannt auf die Projekte und Präsentationen im nächsten Jahr!

Text und Bilder: Zoi Vasiliadis

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