Alle Beiträge von Melina Schmidt

Ein Adventskalender zum Anhören!

Der letzte Monat des Jahres 2022 hat begonnen. Das bedeutet, die Weihnachtszeit beginnt! 
Die 7 Voices haben dieses Jahr einen Adventskalender zum Anhören vorbereitet. Jeden Tag bis zum 24. Dezember öffnet sich ein neues Türchen. Jeden Tag kommt also eine neue Mini-Episode, die ihr euch zur täglichen Motivation anhören könnt. Auf diesem Padlet-Link werden die Folgen veröffentlicht:

Schaut gerne täglich vorbei! 

Die 7 Voices

An Bord der Intelligenzbestien

Preisverleihung – ForscherGeist e.V. an der Herschelschule 

Am 4.11.22 fand die diesjährige Preisverleihung des Forschergeistes statt. Nacheinander präsentierten Gruppen mit Vorträgen Ergebnisse und Informationen über beispielsweise die Sonne – unser Zentralgestirn, unsere Planeten (oder eben auch nicht Planeten, aber dazu später mehr), mathematischem Jonglieren und der Messung von Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit. 

Alle Jugendlichen glänzten dabei mit einem unglaublichen Kenntnisstand und ließen mit Sicherheit den ein oder anderen verblüfft zurück. 

Erst einmal möchte ich euch darüber aufklären, was es mit unseren Planeten oder eben auch nicht mehr Planeten auf sich hat, denn Pluto ist gar kein Planet mehr. Lange Zeit zählte er in unser Sonnensystem, ist allerdings seit dem Jahr 2006 nur noch als Zwergplanet bekannt, weil er zu klein ist, um eine stabile Umlaufbahn aufzubauen. Wusstet ihr außerdem, dass es auf der Oberfläche des Mondes Mondmehl gibt? Auf der Rückseite des Mondes ist dieses Mondmehl nicht vorhanden, dafür aber auf der der Erde zugewandten Seite. Am meisten wird euch aber bestimmt die Tatsache von den Füßen hauen, dass es auf dem Mars die größten Vulkane des Sonnensystems gibt. Der Olympus Mons ist hierbei der größte Vulkan, denn sein Durchmesser liegt bei 600km! Damit hat er in etwa den Durchmesser Deutschlands von Westen nach Osten und ist größer als England und dreimal höher, als der Mount Everest. Wenn ihr noch immer auf den Beinen steht, kommt hier die nächste Tatsache: Würde man den Saturn in eine riesige Badewanne legen, würde er auf der Wasseroberfläche schwimmen, denn die mittlere Dichte des Saturns ist deutlich kleiner, als die von Wasser! Hier außerdem noch ein kleiner Nebenfakt: Unser Namensgeber, Wilhelm Herschel, entdeckte 1781 den Planeten Uranus. 

Kommen wir zum musikalischen Teil, denn dieser war nicht nur wichtig, um der Veranstaltung einen festlichen Rahmen zu geben, sondern hat außerdem einen besonderen Zusammenhang: Die Musik war ein Hobby von Wilhelm Herschel. Zwischen den Vorträgen präsentierte die Kammermusik mit Frau Mischke und Schüler:innen der Q2 drei wunderbare Musikstücke. 

Insgesamt präsentierten zehn Schülerinnen und Schüler diese und weitere Themen (oben genannt) und holten sich damit einen wohlverdienten Preis ab! Noch einmal Gratulation und Respekt, denn mit großer Sicherheit lässt sich sagen, dass nicht jeder komplizierte, mathematische Zusammenhänge und Fakten von Luftdruck und Temperaturmessung sowie Planetenkunde so gut darstellen und präsentieren kann! 

Text: Isabell Greve, 11. Jahrgang

Fotos: Dr. Stupperich

Vom Picknick zur Klimaretterin — „Young Reporters“ berichten im NDR

Im Rahmen der ARD-Themenwoche (06.11.-12.11.2022) zum Thema „Wir-Gefühl — Was uns zusammenhält“ sind die Herschelschülerinnen Annabel, Heba und Sima aus dem 10. Jahrgang mit einem eigenen Beitrag der „Young Reporters“ zu sehen. 

Wie es dazu kam und mit welchem Thema sie sich auseinander gesetzt haben, erfahrt ihr am 08.11.2022 um 19.30 Uhr im NDR in der Sendung „Hallo Niedersachsen, unter diesem Link  

https://www.ndr.de/fernsehen/NDR-young-reporter-Annabel-Heba-und-Sima-schuetzen-die-Umwelt,youngreporter120.html und im folgenden Artikel.

Als wir in der 9. Klasse waren, haben wir abgestimmt und uns dazu entschlossen, zusammen ein Picknick zu machen. Unsere Aufgabe war, nur nachhaltige Lebensmittel mitzubringen. Das Problem war, dass es sehr schwer war, nachhaltige Lebensmittel zu finden und das hat uns darauf aufmerksam gemacht, wie viel Plastik und umweltschädliche Produkte es in den Märkten gibt, und dass der Anteil der nachhaltigen und umweltfreundlichen Produkten leider leider sehr gering ist. Traurig, dachten wir uns. 

An unterschiedlichen Orten und in vielen Situationen in unserem Leben, konnten wir beobachten wie Menschen Müll auf dem Boden (an vielen Straßen und Ecken, also so gut wie überall in einer Großstadt) werfen oder wie viel Plastik sie an einem Tag verbrauchen. Die meisten Menschen wissen nicht, wie schlecht es für unsere Welt ist. Es ist, als ob es den Menschen egal wäre, was mit dieser Welt passiert, aber wir denken, dass sich immer mehr und mehr Menschen Gedanken machen. Allein schon diesen Sommer sollten wir bemerkt haben, wie katastrophal die Lage für Pflanzen, Tiere und für uns geworden ist. UND ES WIRD SCHLIMMER, WEIL WIR NICHT RECHTZEITIG HANDELN!!! 

Wir haben unser Bestes versucht, dieser Welt zu helfen und auch anderen klar zu machen, wie schlecht es ist, viel Plastik zu konsumieren. Wir haben versucht, es unseren Familien zu erklären, damit sie auch anfangen und in unserem Alltag auf einige Sachen verzichten, wenn es uns möglich gewesen war (z.B. statt einer Plastiktüte eine Stofftüte zu benutzen). 

Unser Wunsch ist, dass Menschen zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen, besser zu werden und die Welt zu retten, weil es nie zu spät ist und man jeder Zeit etwas ändern könnte. Jede Kleinigkeit kann etwas ändern. Allein schon durch kreative Zeichnungen können wir die Aufmerksamkeit der Menschen auffangen und ihnen klar machen, dass die Erde leidet. Wir möchten wissen, warum es so vielen Menschen egal ist, unsere Erde und unsere Umwelt zu schützen und zu erhalten. Uns beschäftigt das sehr!!!

Unser Beitrag war dazu da, um den Leuten mitzuteilen, dass es nicht zu spät ist etwas zu tun, um das Klima zu schützen. Und wir hatten eine Geschichte über unserer Projekte in der Schule und unserer Message geschrieben, nämlich, dass wir meinen „als Gemeinschaft schaffen wir alles“. Wir wurden auch zweimal interviewt.

Text: Annabel Taiwo, 10 C

Die Studienwoche — neue Erfahrungen außerhalb des herkömmlichen Unterrichts

In der letzten Woche vor den Herbstferien fand unsere alljährliche Studienwoche statt. Jeder Jahrgang hatte ihr eigenes Programm und erlebte Neues abseits des gängigen Unterrichts.

So probierte sich z.B. der 11. Jahrgang im Praktikum aus, die Q2 ließ es sich in Italien am Gardasee gut gehen, die 6. und 10. Klassen erlebten viel auf ihrer Klassenfahrt und die 5. Klassen fanden Zeit, um sich bei Spiel und Spaß im Seilgarten und einer Stadtteilrallye weiter besser kennenzulernen und zusammenzuwachsen.

Wir wünschen allen Herschels schöne und erholsame Ferien!

Text: Julia Mischke

Fotos: Melina Schmidt, Anna Schaub, Julia Mischke

Die 5B im Seilgarten Hannover

Die 6M auf Klassenfahrt auf Borkum

Der 7. Jahrgang zu Besuch auf der Obstplantage Hahne

Surprise, surprise!

Immer wieder sorgen unvorhersehbare und ungewöhnliche Aktionen im Laufe eines Schuljahres für Überraschungen an der Herschelschule. Am Mittwoch, dem 05. Oktober, war es mal wieder soweit!

In der zweiten großen Pause staunten einige Schüler:innen nicht schlecht, als sie zum gemeinsamen Tanzen durch unseren Lehrer Herrn Derscheid aufgerufen wurden. Ausgestattet mit einem Lautsprecher und entsprechender Musik sollte der größte türkische Tanz aufgeführt werden. Viele bewegungsfreudige Schüler:innen bildeten gleich einen großen Kreis, einige andere konnten durch die Musik und durch ihre Freund:innen von der gemeinsamen Sache überzeugt werden und wenige sahen sich die Aktion lieber von Ferne an. Aber auch das Zusehen lohnte sich: Viele lachende Gesichter von Schüler:innen unterschiedlichen Alters, die Spaß miteinander hatten.

Schneller als gewöhnlich verging die Pausenzeit, doch die nächste Schulhofüberraschung kommt bestimmt. 

Vielen herzlichen Dank an Herrn Derscheid, der an diesem Tag nicht nur für gute Stimmung auf dem Schulhof, sondern auch im Lehrerzimmer gesorgt hat: Mit Losen, auf denen aufmunternde und durchaus zutreffende Worte standen, zauberte er auch hier ein Lächeln auf die Gesichter der Lehrkräfte.

Text und Fotos: Julia Mischke

Handys für Hummel, Biene und Co

Unser Projekt „Handys für Hummel, Biene und Co.“ ist eine nachhaltige Anlaufstelle für euch Schüler:innen, aber auch andere Personen, die ihren Elektromüll ohne schlechtes Gewissen entsorgen wollen. 

In die Kartons könnt ihr z.B. kaputte und nicht benötigte Handys und Handyzubehör entsorgen. Diese werden dann recycelt und der Erlös kommt Umweltschutzprogrammen zugute, die z.B. den Lebensraum von Hummeln bewahren. 

Wir können euch nur ans Herz legen, euren Elektromüll nachhaltig zu entsorgen, da ihr damit auch der Umwelt eine Last von den Schultern nehmt. 

Deshalb machtfit und helft der Umwelt!

Text: Emir Ünsaldi und Dino Obucina, 11A

Foto: Johanna Kappenberg

Nachhaltigkeit im ganz großem Stil

Ein emsiges Treiben herrschte in der Herschelschule, jeder Schüler und Lehrer ist dabei, seinen Stand aufzubauen. Auch Eltern fand man am Freitag, dem 23. September in der Schule, die sich das Schulfest nicht entgehen lassen wollen. „Ich finde es faszinierend, dass so viele Eltern gekommen sind.“, bestätigte auch Sophie aus der 11A. Über dieses Schulfest lässt sich mit Stolz sagen, dass es ein guter Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit war und nicht nur das: es trug vor allem auch zur Stärkung der Schulgemeinschaft bei. Diese drei Tage haben uns Schülern die Möglichkeit geboten, uns auf neuen Themengebieten innovatives Wissen zu erschließen. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass sich Insekten mit Schokolade zu Pralinen kombinieren lassen würden? 

Außerdem hatten wir die Möglichkeit, uns kreativ in die Projekte mit einzubringen und gleichzeitig unser Wissen zum Thema Nachhaltigkeit zu erweitern. In Sachen Kreativität diente das Ausdrucksmalen, bei dem interessante Bilder entstanden, als ein gutes Beispiel. Also ein Erfolg in vielerlei Hinsicht.

Besonders präsent waren auch die musikalischen Auftritte auf dem Schulhof, denn dort glänzten der Lehrerchor mit „Heal the world“ von Michael Jackson und Sára mit zwei wunderschönen Liedern.

Und wer weiß, vielleicht wird es in Zukunft mehr solcher Projekttage geben? Lohnenswert wäre es sicherlich. Diese Projekttage sind der perfekte Grundstein dafür!

                                                                                                                             Text: Isabell Greve

Fotos: Sophie Leinpinsel, Mirhan Karahan

BNE — Was ist das?

Hintergründe zu unseren Schulprojekttagen

BNE steht abgekürzt für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das Projekt dient dazu, nachhaltiges Denken und Handeln zu fördern. Dafür wurden von der UN 17 globale Nachhaltigkeitsziele formuliert (Sustainable Development Goals). Diese Ziele sollen bis 2030 erreicht werden!

Der Buchführer Hans-Carl von Carlowitz kennzeichnete den Ursprung dieses Begriffs in der Forstwirtschaft: „Schlage nur so viel Holz, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann.“

Im Wesentlichen geht es also darum, genau so viele Ressourcen zu verwenden, wie nachwachsen können. Zukünftigen Generationen soll man ein müheloses Leben bereitstellen. Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik beeinflussen sich bei nachhaltiger Entwicklung gegenseitig (Bild unten). Die Ziele in diesen Bereichen sollen mithilfe der Nachhaltigkeitsprinzipien erreicht werden.

Eine Entwicklung ist nachhaltig, wenn würdiges und selbstbestimmtes Leben ermöglicht und auf Umweltgrenzen geachtet wird. Der heutige Lebensstandard sollte in der Zukunft bestehen bleiben und sich in Richtung Nachhaltigkeit verbessern.

Nach diesem Informationswirrwarr stellt man sich natürlich Fragen: Wie lebt man denn nachhaltig? Worauf muss ich im Alltag achten? Welchen Quellen kann man diesbezüglich vertrauen? In den letzten drei Tagen haben die Schüler:innen verschiedene Workshops ausprobiert, die sich mit diesen Fragen beschäftigen. Beim Schulfest und in dieser Sonderausgabe, die innerhalb der Workshoptage entstanden ist, werden die Projekte und die neuen Erkenntnisse vorgestellt. Die Redaktion wünscht euch schöne Erlebnisse am Schulfest und viel Spaß beim Lesen!

Text: Eva Klochkova, Anyana Frisch

Nach dem Fest ist vor dem Fest

Wenige Tage sind nun vergangen und das Schulfest vom 23. September wirkt immer noch intensiv nach. Wir als Planungsteam konnten sehr gut sehen, wie sehr sich die Projektgruppen mit einzelnen Aspekten der 17 Nachhaltigkeitsziele auseinandergesetzt haben.

Obwohl der Zeitpunkt für dieses Vorhaben nicht der Günstigste war und wir dem Kollegium viel abverlangt haben, lässt es sich kaum beschreiben, wie kreativ und einfallsreich die Kolleg:innen ihre Projekte neben allen anderen Aufgaben vorbereitet und durchgeführt haben. Dabei sind zum Teil bemerkenswerte Ergebnisse und Produkte entstanden. Wir konnten engagierte Schüler:innen erleben, die zusammen mit älteren oder jüngeren Mitschüler:innen gearbeitet haben. Es gab Schüler:innen, die sich überdies in der Planung von Projekten hervorgetan und die Kolleg:innen bei der Durchführung unterstützt haben. Genauso sahen wir kreative Köpfe sowohl in Sachen Gestaltung und Umsetzung als auch bei der Darstellung und dem Verkauf von Projektergebnissen.

Wir bedanken uns außerdem sehr über die Unterstützung der Eltern, die trotz kurzfristiger Anfrage mitgeholfen und das Fest besucht haben. Es ist noch nicht ganz ausgezählt, doch werden wir nach ersten Schätzungen über 1000 Euro für die Welthungerhilfe spenden können! Chapeau!

Das Planungsteam macht sich nun daran, die drei Projekttage intensiv auszuwerten. Uns ist klar, dass noch vieles verbesserungswürdig ist, aber es ist jetzt schon der Eindruck entstanden, dass sich ein Großteil unserer Schulgemeinschaft eine Wiederholung in ähnlicher Form wünscht.

Viele Grüße vom

Climate Lab Kernteam

Fotos: Sophie Leinpinsel, Mirhan Karahan

SPAß und dabei etwas Gutes für dich tun?!

Unser Reporter ATA hat ein Fußspektakel durchgeführt und sich verliebt!

Endlich raus aus dem Haus! Eine Gruppe aus 31 engagierten Schüler:innen arbeitete gemeinsam in der Natur außerhalb des Schulgeländes. Sie haben Kästchen in die Erde gebuddelt, die mit Steinen zugemauert wurden. Damit es sich komfortabel für die Füße anfühlt, hat die Gruppe diese mit speziellen Materialien wie z.B Kronkorken, Holzscheiben, Sand gefüllt. 

Außerdem ist das Projekt sehr nachhaltig, da dieser Barfußpfad außerhalb der Schule gebaut wurde.  ,,Theoretisch kann auch jemand, der von außen kommt, den Pfad benutzen“, bestätigte Frau Potyka. Aber natürlich können auch Klassen aus der Schule diesen Pfad in den wundervollen Sommertagen genießen. Dank dieses Pfades, bin ich schon öfter zu spät zum Unterricht erschienen, weil es sich einfach fantastisch an den Füßen anfühlt. Probiert es unbedingt aus!!!

Text: Ata Hüseyin Aktas

Fotos: Mirhan Karahan