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Spendenlauf für die Ukraine

Der Spendenlauf für die Ukraine war ein voller Erfolg!

Wir freuen uns sehr darüber, dass so viele Schüler:innen, aber auch Kolleg:innen mitgelaufen sind. Es war eine wunderbare Gemeinschaftsaktion bei bestem Laufwetter. Das macht direkt Lust auf mehr und wir denken darüber nach, ein solches Event für den guten Zweck jährlich zu etablieren!

Insgesamt wurden 2465 Runden gelaufen und damit ein Spendengeld in Höhe von 4.978,19 Euro erzielt! Zusammen mit der großzügigen Spende der Firma CustomBus in Höhe von 2.000 – im Namen der Herschelschule (vielen, vielen Dank!!) – kann nun einen Betrag von knapp 7.000 Euro an den Ukrainischen Verein in Niedersachsen e.V. überwiesen werden.

Text: Ina Munoz

Herschelschule läuft für die Ukraine

Die Herschelschule hat für den 04.07.22 einen Spendenlauf organisiert, an dem möglichst die gesamte Schulgemeinschaft beteiligt sein soll. 

Dieses Event ist als Spendenaktion für die Ukraine gedacht. Das hier erlaufene Geld wird dem ukrainischen Verein an der Podbielskistraße zugutekommen, der ehrenamtlich arbeitet und die Einnahmen des Spendenlaufs dann komplett an die Hilfebedürftigen in der Ukraine weiterleitet. 

Wir haben erfreulicherweise auch den Sponsor Custom-Bus gewinnen können, der den erlaufenen Betrag erheblich aufrunden wird. Vielen Dank für Ihre Unterstützung an dieser Stelle! 

Sinn der Veranstaltung ist es primär, Spendengelder zu generieren. Dass bei der sportlichen Aktion die gesamte Schulgemeinschaft zusammenkommt und für einen guten Zweck an einem Strang zieht, ist ein weiteres tolles Ziel.  

In den letzten Monaten wurden viele schulinterne Aktionen sowohl durch Lehrkräfte als auch durch Schüler:innen initiiert und durchgeführt, um die Ukraine zu unterstützen. Mit diesem Spendenlauf möchte sich die Herschelschule einmal mehr solidarisch zeigen und ihre Schülerinnen und Schüler dazu ermuntern, sich für andere zu engagieren. (herschelaktionen-fuer-die-ukraine-gehen-in-die-zweite-runde)

Wir hoffen auf gutes Wetter, eine rege Teilnahme, zahlreiche Kuchenverkäufe und gute Stimmung, damit bald ein großer Betrag in die Ukraine gesandt werden kann.

Text: Ina Muñoz, Lehrerin und Mitorganisatorin des Spendenlaufs an der Herschelschule

Frischer Wind an heißen Tagen

Wer am vergangenen Sonntag eine Abkühlung brauchte, fand sie nicht nur in den umliegenden Freibädern oder Seen, sondern auch in der Weimarer Allee in der Titus-Kirche. Neben der angenehmen kühlen Temperatur in der Kirche wurde in der Andacht „Zur blauen Stunde“ der Wind sowohl in literarischen Texten als auch aus Passagen der Bibel thematisiert. Wie passend, dass das Kammermusik-Ensemble „il vento“, was übersetzt „der Wind“ bedeutet, für musikalische Bereicherung sorgte. 

Ebenso wie der Wind, der manchmal als leichte Brise daherkommt, dann aber auch sehr stürmisch werden kann, zeigte das Ensemble seine unterschiedlichen musikalischen Facetten. So wurden den Instrumenten sanfte Töne von Bachs berühmtem „Air“ und Schumanns „Von fremden Ländern und Menschen“ entlockt. Zunehmend rauh und stürmisch wurde es bei der Interpretation von Griegs „In der Halle des Bergkönigs“. 

Nachdenklich wurde das Publikum durch die Predigt von Pastor Jan Holzendorfs gestimmt, die sich auf die Kurzgeschichte „Das Brot“ von Wolfgang Borchert bezog. Den „roten Faden“ verfolgend, wurde der Wind in der Geschichte aufgegriffen und geschickt mit den Hungersnöten des Ehepaares in Verbindung gebracht. Auch wenn „Das Brot“ 1946 veröffentlicht wurde, ist die Hungersnot allgegenwärtig — auch in Europa. Deutlich spürbar wird dies nun durch den Krieg in der Ukraine, durch den der Weizenexport zum Erliegen kommt. „Wozu eigentlich Krieg?“, wird sich der ein oder andere im Publikum gefragt haben. Diese Frage stellte sich auch Sára Gombai, die das Lied „Wars for nothing“ der ungarischen Sängerin Boggie herzergreifend sang.

Die Andacht endete schließlich nach der Segnung mit dem Walzer von Schostakowitsch nach einer guten Stunde.

Draußen war es zwar immer noch sehr heiß, alle Teilhabenden konnten aber mit frischem Geist und vielen Denkanstößen den Sonntagabend ausklingen lassen.

Text: Julia Mischke