Ausbau der „LernRäume“: Angebote in den Sommerferien

Die Corona-Pandemie trifft nicht nur Menschen, die zu den sogenannten Risikogruppen gehören, sondern gerade auch Kinder und Jugendliche in besonderer Weise. Mit dem Projekt „LernRäume“ ist ein freiwilliges, außerschulisches Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler geschaffen worden, die in der Pandemiesituation einer besonderen Unterstützung bedürfen. Der Aufschlag kam zunächst von der Konföderation evangelischer Kirchen und des Diakonischen Werkes in Niedersachsen gemeinsam mit den katholischen Bistümern und der Caritas in Niedersachsen – mit Förderung und Unterstützung des Landes Niedersachsen. Inzwischen wurde das Projekt „LernRäume“ für die Sommerferien wird ausgebaut: Mit neuen Partnern und zusätzlichen Mitteln ausgestattet können vor Ort weitere Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche auf den Weg gebracht werden. Das Niedersächsische Kultusministerium stellt dafür zusätzlich 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Für Eltern und Erziehungsberechtigte fallen keine Kosten an.

Weitere Informationen finden Sie in den Briefen des Kultusministers in der nebenstehenden Downloadliste. Anregungen und Fragen können Sie zudem an folgende Mailadresse senden: LernRaeume(at)mk.niedersachsen.de

Als Partner für die Umsetzung vor Ort hat das Kultusministerium die anerkannten außerschulischen Lernstandorte in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Waldpädagogikzentren und Schullandheime sowie Einrichtungen der Erwachsenenbildung wie Volkshochschulen, Heimvolkshochschulen und Landeseinrichtungen wie z.B. den Verein Nds. Bildungsinitiativen gewinnen können.

Die jeweiligen Angebote werden schwerpunktmäßig an Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 1 – 8 ausgerichtet, können aber auch bis zum 10. Schuljahrgang ausgeweitet werden. Die Projekte können je nach Bedarf und Möglichkeiten vor Ort verschiedene zeitliche Rahmen und inhaltliche Formate haben. Sinnvoll sind aus organisatorischer und pädagogischer Sicht Angebote, die mindestens eine Woche abdecken.

Inhaltlich können Naturerlebnisse und pädagogisch begleitete Umwelterfahrungen im Fokus stehen, ebenso Erlebnisse, die die Teamfähigkeit und das soziale Miteinander stärken, Sport und Bewegungsangebote, aber auch kreative, künstlerisch-musische Aktivitäten können Teil der LernRäume sein.

Die Anbieter der LernRäume stellen sicher, dass alle Schulen im regionalen Umfeld über die entsprechenden Angebote informiert sind. Die Schulen wiederum geben diese Informationen gezielt an Schülerinnen und Schüler weiter, so dass Angebot und Nachfrage direkt vor Ort in Einklang gebracht werden.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat sich mit dem Niedersächsischen Bund für freie Erwachsenenbildung e.V. (nbeb) und der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) darauf verständigt, zur Umsetzung des Projekts LernRäume eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Beteiligten zu schließen. Die Landesschulbehörde wird die Projekte der Außerschulischen Lernorte BNE, Waldpädagogikzentren und Schullandheime prüfen und die Zahlungsabwicklung übernehmen.

Weitere Informationen zum Projekt „LernRäume“