Herzlichen Glückwunsch Caroline Herschel!

Die Namensgeberin unserer Schule hätte heute ihren 267. Geburtstag feiern können! Eigentlich sollte Caroline Herschel Sängerin werden, doch ihre Faszination und Leidenschaft galt vielmehr den Rätseln des Universums! Sie zählt heute zu den bekanntesten deutschen Astronominnen.

Am 16. März 1750 in Hannover geboren, entdeckte Caroline Herschel im 18. Jahrhundert sieben Kometen und viele Doppelsterne. Sie berechnete die sogenannten astronomischen Reduktionen und erstellte einen Zonenkatalog, auf dem hunderte Sternhaufen und Nebel eingetragen waren. Schon ihr Vater und ihre Brüder, eine Familie von Hofmusikern, waren alle Bewunderer der Astronomie, doch Caroline sollte sich lieber den häuslichen Pflichten widmen, statt sich mit der Wissenschaft zu beschäftigen.

Zum Glück gab es also ihren älteren Bruder Wilhelm!
Er arbeitete als Musiker im britischen Bath und experimentierte nebenbei mit Teleskopen. 1981 entdeckte er den Planeten Uranus und wurde europaweit bekannt. Herschel war Sopranistin und suchte interessiert neben ihrer Arbeit selbst Nacht für Nacht den Sternenhimmel ab. So kam es zu den unglaublichen Entdeckungen von sieben Kometen!

Nach dem Tod ihres Bruders ging sie zurück nach Hannover und ordnete das umfangreiche Material, das ihr Bruder ihr hinterlassen hatte. Bedeutende Gelehrten suchten sie in ihrem Anwesen in der Marktstraße auf und sogar der König hatte Kontakt zu ihr. Sie war die erste Frau, der zahlreiche Auszeichnungen wie die „Goldmedaille der Royal Astronomical Society“ (1828) verliehen wurden.

Wir gedenken an diesem Tag einer bewundernswerten Frau – herzlichen Glückwunsch Caroline Herschel!

Zoi Vasiliadis

Das Katzenhaus: Ein Märchen in Versen

Die Theaterklasse 6A hat unter der Leitung von Brigitte Pothast und Thomas Hamann am 20.02 und 21.02 mit großem Erfolg das Theaterstück das Katzenhaus aufgeführt. In dem Märchen von Samuil Marschak geht es um die hochnäsige Fürstin Koschka und ihren grimmigen Wachkater Wassja. Beide müssen lernen, dass sich wahre Freunde nicht mit Geld kaufen lassen und sich das Schicksal auch gegen einen wenden kann. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6A verkörperten die einzelnen Rollen sehr professionell und zeigten eindrucksvoll, was sie in der zweijährigen Probezeit erarbeitet haben. Besonders eindrucksvoll waren dabei die Leistung der Hauptdarstellerinnen Maria Flampoulidou und Ecem Ceyran als Fürstin Koschka. Ebenfalls eine sehr überzeugende Darstellung lieferten Cayan Dizek und Emirkan Tasdelen als Wachkater Wassja ab. Doch letztendlich war es natürlich die tolle Leistung der gesamten Klasse, die zu dem vielfach gelobten Erfolg geführt hat.

Text: Thomas Hamann
Bilder: Zoi Vasiliadis

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele!“

Getreu des Mottos der genossenschaftlichen Idee der Hannoverschen Volksbank sorgten im Norden und Osten Hannovers der Filialdirektor Karl-Heinz Duensing gemeinsam mit dem Firmenkundenbetreuer Martin Thiele für große Freude bei insgesamt fünf Einrichtungen.

Im KompetenzCenter Buchholz-Bothfeld überreichten sie symbolische Spendenschecks an fünf unterschiedliche Einrichtungen, darunter der Förderverein Pausenträume e.V. oder die Kindertagesstätte Kleefelder Frischlinge e.V.

Die Herschelschule erhielt einen großzügigen Scheck in Höhe von 2000 Euro, der für die Anschaffung eines leistungsstarken Rechners für die digitale Tafel dienen soll.

Schon seit vielen Jahren engagiert sich die Hannoversche Volksbank für soziale und kulturelle Projekte sowie für den Sportbereich in der Wirtschaftsregion Hannover-Celle. Martin Thiele erklärt dazu: „Wir unterstützen aus Überzeugung Vereine und Institutionen bei der Realisierung ihrer Projekte.“ „Wir helfen dort, wo sich Menschen engagieren“, ergänzt Karl-Heinz Duensing.

Vielen Dank!

 

Neues Logo für die Schulsanitäter

 

 

 

 

 

Pia Marie Fukas‘ Design-Entwurf für das Logo der Schulsanitäter landet nicht in der Schublade, sondern wird bald auf den T-Shirts der engagierten Ersthelfer zu sehen sein.

Im Rahmen des Kunstunterrichts setzte sich die Klasse 9M mit dem Thema Produkt- und Grafikdesign auseinander. Von Kriterien für ein gutes Logo über die Wirkung verschiedener Schrifttypen bis zur ästhetischen, praktischen und symbolischen Funktion eines Design-Produkts erwarben die Schüler im Unterricht von Frau Bremm nicht nur theoretisches Wisse, sondern konnten dies in eigenen Design-Projekten auch praktisch anwenden. Pias zeichnerischer Entwurf hat die Schulsanitäter der Herschelschule überzeugt. Nachdem in der Sanitäter-AG kleinere Anpassungen diskutiert wurden, entwarf Herr Bülow eine digitale Version des Logos, die bald auf dem Rücken der Schulsanitäter zu sehen sein wird.

„Cool, eigentlich!“

Auf den Beginn des Vorlesewettbewerbs warteten am Freitag, dem 17. Februar zwanzig Sechstklässlerinnen und Sechstklässler gespannt mit ihren Eltern, Freundinnen und Freunden sowie Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern. Die beste Leserin oder besser noch der beste Leser der Stadt Hannover sollte gefunden werden. Für die Herschelschule hatte sich Alessandro Rabe aus der 6m beim Schulentscheid qualifiziert und der saß nun wie die meisten anderen beeindruckt von den vielen Büchern um sich herum in der Buchhandlung Decius. Da die Teilnehmerzahl hoch war, gab es zwischendurch eine kurze Pause, in der sich auch Alessandro mit Saft und Keksen versorgte. Und noch bevor er wieder richtig auf seinem Platz saß und den letzten Kekskrümel herunterschlucken konnte, wurde er auch schon zum Lesen auf das Podium gebeten. Unaufgeregt, locker, man möchte fast sagen „cool“ ging er nach vorne, stellte sein Buch aus der Reihe „Die drei ???“ vor und begann seinen überzeugenden Lesevortrag. Seine Anspannung wurde erst erkennbar, als er sich nach dem Lesen mit einem „Puh!“ erleichtert auf seinen Stuhl setzte. Die Jury, in der auch die Jugendbuchautorin Nikola Huppertz saß, hatte es nicht leicht, denn jedes Kind las auf seine Weise sehr ansprechend und unterhaltsam vor.

Alessandro hat zwar nicht den 1. Preis gewonnen, aber trotzdem einige Geschenke mitnehmen können und viele Erfahrungen gesammelt. Sein Fazit zum Wettbewerb: „Cool, eigentlich!“

Biber-Wettbewerb

Rund 290.000 Schüler von deutschen Schulen aus Nord- und Südamerika, Asien, Afrika und Europa haben am Biber-Wettbewerb mitgemacht, darunter auch wir, die 8C. Da wir die Möglich
keit hatten, digital auf unseren Laptops am Wettbewerb teilzunehmen, haben wir diese auch ergriffen. Am Freitag, den 11. November 2016 haben wir beim Biber-Wettbewerb mitgefiebert.

Seit zehn Jahren gibt es dieses Format, bei dem das Können zum Thema Informatik gefragt ist. Das Ziel des Wettbewerbs ist, das Interesse der Schüler an diesem Fach zu wecken, denn die Fähigkeit zum Programmieren werden stetig gebraucht.

Bei diesem Informatik-Wettbewerb werden verschiedene Fragen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gestellt, die in Gruppen oder alleine zu lösen sind. Hierbei werden keine Vorkenntnisse verlangt, denn der Biber-Wettbewerb ist das Einstiegsformat des Bundeswettbewerbs Informatik.

Genau 40 Minuten haben die Teilnehmer aller Welt Zeit, um die 15 Fragestellungen zu beantworten. Es ist spannend, wie viele verschiedene Lösungen es auf eine einzige Frage gibt und wie sich die Antwort am Bildschirm verändert, denn dadurch, dass die Aufgaben digital bearbeitet werden müssen, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer attraktive Animationen und Grafiken bewundern.

In unserer Klasse haben drei Schüler einen dritten Rang erreicht und wurden mit Urkunden ausgezeichnet.

Wir freuen uns schon auf den Biber-Wettbewerb 2017!

Ehklas Ahmed & Joel Block, 8C

 

 

 

Milizen in Malea: Herschelschule sucht friedliche Lösung

Malea ist eines der größten Länder Afrikas. In der Provinz Lufar kommt es regelmäßig zu Unruhen, die Rebellenorganisation „Freies Lufar“ kämpft gegen die Zentralregierung für mehr Unabhängigkeit in ihrer Region. Maleas Milizen gehen gegen Rebellen und Zivilisten in Lufar mit brutaler Gewalt vor. Mittlerweile wird die Zahl der Todesopfer auf 400.000 geschätzt. Malea und Lufar sind fiktive Regionen des Planspiels „h.e.l.p.“ Der geschilderte Konflikt ist leider in vielen Ländern dieser Welt bittere Realität.

Wie können wir uns für mehr Menschlichkeit einsetzen? Mit dieser Frage beschäftigen sich zurzeit zwei Werte und Normen-Kurse aus Q1 und Q2 der Herschelschule. Im Rahmen der Kampagne „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes (JRK) im DRK-Landesverband Niedersachsen nehmen sie am Freitag, den 16.12.16 und Montag, den 19.12.16 dem Planspiel „h.e.l.p.“ teil. „Wir wollen erreichen, dass unsere Schüler sich stärker mit humanitären Ideen auseinandersetzen. Dafür ist es sehr wichtig zu lernen, sich in andere hineinzuversetzen und Situationen nicht nur aus der eigenen Perspektive zu betrachten“, sagen Nina Reinecke und Anja Klein, die Kursleiterinnen.

„h.e.l.p.“ steht für „Humanitäres Entwicklungs- und Lernprojekt“ und ist ein anspruchsvolles politisches Planspiel für 14 bis 30 Spieler ab 15 Jahren. Ziel ist es, dass die Schüler gemeinsam eine Lösung für einen Konflikt finden, bei dem das Humanitäre Völkerrecht verletzt wird. Das Planspiel befasst sich mit vielfältigen Bereichen, unter anderem mit Ressourcenkonflikten, Handelsbeziehungen und dem Thema soziale Gerechtigkeit. Das Planspiel wird von zwei Schülern angeleitet, die sich dafür extra auf einem Wochenendseminar haben ausbilden lassen. Nur durch das außerordentliche Engagement von Vua Tien Lam und Andrey Bograchevskiy konnte das komplexe Planspiel bei uns an der Schule umgesetzt werden. Ihnen dafür ein großes Dankeschön!

In der anderen Phase der Kampagne müssen die Schüler ein eigenes soziales Projekt auf die Beine stellen. Der Werte und Normen-Kurs von Frau Reinecke hat hier schon erfolgreich ein Nachbarschaftsprojekt mit der Flüchtlingsunterkunft durchgeführt über das an anderer Stelle noch genauer berichtet wird.

Ziel der JRK-Kampagne ist es, Jugendlichen die Inhalte des Humanitären Völkerrechts zu vermitteln und sie dabei zu unterstützen, Solidarität mit Schwächeren zu üben. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Schulen die Auszeichnung „Humanitäre Schule“. Schirmherr der Kampagne ist DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters.

Wir hoffen, im Sommer unser Zertifikat zu erhalten und werden natürlich darüber berichten!

Nina Reinecke

Manege frei für die Herschels!

2016-zirkusprojekt01
Anfang November tobte die Sporthalle der Herschelschule unter dem Trommelwirbel der begeisterten Zuschauer. Bei dem jährlich stattfindenden Zirkusprojekt des 5. Jahrgangs konnten unsere Schülerinnen und Schüler ihre Talente präsentieren. Dieses Jahr dabei waren die Klassen 5b und 5c.

Klasse 10B gewinnt Filmworkshop

img_4778_editedDie Filmideen zum Thema „Gerechtigkeit“ von Venhar Alili, Mejraim Ameti, Wien Mohamed und Navid Wahabzada haben die Jury des »ganz schön anders«-Wettbewerbs überzeugt und damit einen der begehrten Drehbuch- und Filmworkshops gewonnen.

Am 25.10.2016 kam der Drehbuchautor und Fernsehjournalist Martin Wolf in den Unterricht der Klasse 10 B und leitete einen intensiven Drehbuchworkshop. In Kleingruppen entwickelten die Schülerinnen und Schüler aus ihren spannenden Filmideen Drehbücher, die nun im Kunstunterricht verfilmt und geschnitten werden. Die besten Filme werden dann am eigentlichen  Kurzfilmwettbewerb »ganz schön anders« von Blickwechsel e.V. und dem Königsworth Medienbüro teilnehmen.

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Mit Pfeil und Bogen zurück zur Natur

2016_BogensportVogelzwitschern, Morgentau, Tiere lauern zwischen Büschen und Bäumen. Eine Gruppe unerschrockener Oberstufenschüler des Tutoriums von Nina Reinecke wagt sich auf die Spuren von Schillers „Räuber“ und übt sich in Konzentration beim Bogensport. Dabei erfahren sie schon sehr bald, dass sie ihr inneres Selbst überwinden müssen. Dass sie ihren Geist lösen und mit der Natur eins werden, um den Weg zum Ziel zu machen. Ein Erlebnisbericht von Meikel Kokowski.

Denke ich ans Bogenschießen, sehe ich einen Wald. Ich spüre die kühle Morgenluft auf meiner Haut und ein laues Lüftchen an mir vorbeiziehen. Ich höre die Laute verschiedenster Lebewesen, die eine so große Vielfalt bilden, dass sie unmöglich zuzuordnen sind. Unsere Reise begann mit einem Morgenspaziergang weg aus der Zivilisation hin zum Bogensportparcour in freier Wildbahn.

Voller Hochmut bin ich dann zum Bogenschießen angetreten. Aber Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, richtig? Und so haperte es schon gleich zum Start, als uns jeweils in Kleingruppen alles rund ums Bogenschießen erklärt wurde. Unter anderem wurde uns dort gesagt, wir sollten und ausschließlich auf unseren Instinkt verlassen und dass alles andere nichts bringe. Für mich als Rationalist nur schwer vorstellbar, doch ich sollte es auf die harte Art erfahren. Nach unserer guten und auf jeden Fall notwendigen Einführung ging es dann ans Schießen. Dabei sind wir einen Parcours mit 18 Stationen langgegangen. An jeder Station gab es jeweils zwei Tier-Attrappen, auf die wir schossen. Und während die ersten beiden Stationen dem einschießen dienten, fingen die anderen an, Ziele zu treffen. Ich habe nicht aufgehört zu denken und mich nur auf meinen Verstand verlassen. Doch mit zunehmenden Fehlversuchen kam auch mir die Einsicht und ich dachte nicht mehr. Ich habe meinen Geist gelöst und nur noch intuitiv geschossen. Dann habe ich auch gemerkt, dass eine Menge Ehrgeiz zu dem Sport dazugehört; während ich zugesehen habe wie andere ihr Ziel trafen und ich nicht, weckte sich in mir schon ein Gefühl der Wehmut. Ich hätte aufgeben können.

Aber ich hatte ein Ziel. Man übt beim Bogenschießen sich zu konzentrieren. Man wächst über sich hinaus und hört auf zu denken. Und wenn man das verinnerlicht hat, dann läuft es gut. Während ich am Anfang kein Ziel getroffen habe, hieß es später: zwei Pfeile, zwei Ziele, zwei Treffer. Und so schossen wir uns selbstsicher durch die Stofftierwelt; da gab es von Hühnern bis zu Krokodilen nämlich alles Mögliche. Als wir dann nach etlichen Stationen vernahmen, dass einige die Motivation verloren und aufhören wollten, schlossen wir uns dem an. Wir übersprangen ein paar Stationen und erschossen noch einen Bären, bis wir uns dann auf den Weg zum Treffpunkt machten. An diesem genehmigten wir uns nach dem langen Stehen und Gehen eine Pause und unterhielten uns über das Erlebte.

Der Tag war ein großer Erfolg. Wir haben gelernt, über uns selbst hinauszuwachsen und wir haben eine andere Methode des Denkens kennengelernt. Ich habe gelernt, dass rationales Denken gut ist. Nicht in allen Lebenslagen jedoch zielführend, wenn nicht sogar überflüssig (wie beim Bogensport).

Der Bogensport war etwas Neues und Außergewöhnliches. Es hat Spaß gemacht und jeder hat etwas davon mitgenommen. Außerdem fühlt man sich ganz besonders mit einem so schönen Bogen in der Hand. Fast schon wie ein Räuber. Der Bogensport ist Erfahrung, die jeder mindestens einmal gemacht haben sollte. Für alle, die jetzt gerne selber zum Bogensport antreten wollen, ist hier der Link des Parcours: http://Bogensportevent.de/

Meikel Kokowski, Q1