Sevilla-Austausch mit dem IES Hermanos Machado

Am 30. März, eine Woche vor den Osterferien, begann für den Spanischkurs Jahrgang 8 sowie drei Schüler aus Jahrgang 9 bereits der Sommer: Frühmorgens fuhren wir nach Hamburg, um von dort über Brüssel nach Sevilla zu fliegen. Eingeladen hatte uns unsere neue spanische Austauschschule: das Instituto Hermanos Machado. Die Reise war aufregend. Für manche Schüler war es sogar der erste Flug. Ein paar Schreckensmomente gab es zwar, als z.B. ein Handy verschwunden war oder die Drehtür am Hamburger Flughafen nicht mehr funktionierte, aber nach vielen anstrengenden Stunden sind wir gesund und glücklich in Sevilla gelandet. Die spanischen Gastfamilien und der Direktor der Schule haben uns herzlich empfangen. Schnell wurden noch ein paar Sprachtipps ausgetauscht und dann mussten sich die Herschels erst einmal trennen. Aber bereits am Freitagmorgen (es war fast noch dunkel, denn die Sonne geht in Andalusien momentan erst gegen 8 Uhr auf) konnten wir uns alle in der Schule wiedersehen. Nach einer sehr informativen Präsentation durch den Schulleiter Eduardo gingen unsere Schüler erst einmal mit ihren neuen compañeros in den Unterricht – passenderweise Deutsch bei Rafael Tagua, unserem Kollegen.

Der Nachmittag und das Wochenende standen danach zur freien Verfügung. Einige fuhren mit den Gastfamilien nach Cádiz an den Strand, andere blieben in Sevilla und paddelten im Boot an der Plaza de España – das sommerliche Wetter (an die 30 Grad!) und die leckeren spanischen Tapas luden zum Genießen ein! Die Stadt selbst ist wunderschön mit vielen Attraktionen (Kathedrale, Königspalast, riesigen Parks und natürlich vielen Geschäften) und man findet sich schnell gut zurecht. Am Montag (wir waren schon sehr gespannt auf die Wochenendgeschichten unserer Schüler) sahen wir alle zu einem Spaziergang durch Sevilla wieder. Unser zweiter Austauschkollege, Francisco, führte uns auf einem sehr informativen Rundgang von der Puerta del Palacio de San Telmo über die Kathedrale durch den Alcázar und das wunderschöne und sehr verwinkelte, alte Barrio Santa Cruz. Bereits um 14 Uhr fuhr der Bus leider schon wieder Richtung Schule zurück. So hatten unsere Schüler aber wieder einen Nachmittag innerhalb der Gastfamilien zur Verfügung.

Dienstag stand noch einmal ein normaler Schultag auf dem Programm; dafür winkte uns für Mittwoch aber schon etwas ganz Besonderes: ein Ausflug in das etwa 145km entfernte Córdoba, die Geburtsstadt des berühmten Philosophen Seneca. Auch hier erwartete uns eine kundige Stadtführung, dieses Mal durch einen ehemaligen Kollegen von Rafa, Antonio. Mit großer Geduld und Ausdauer zeigte er uns die römische Brücke, die Stadtmauer und andere Sehenswürdigkeiten. Durch niemanden sonst hätten wir einen so tiefen Einblick in die Geschichte der Stadt gewinnen können, was besonders in der sehr detaillierten Führung durch die beeindruckende Mezquita, die ehemalige Moschee, deutlich wurde. Erst gegen 20 Uhr waren wir zurück in Sevilla. Da nun der letzte Abend bereits angebrochen war, wurden auf die Schnelle noch ein paar Verabredungen getroffen. Genau eine Woche nach unserer Ankunft, am 6. April, war die Rückreise nach Deutschland geplant.

Eine unvergessliche Zeit liegt hinter uns, in der wir alle sehr viel erlebt und neue Freundschaften geschlossen haben. Ein herzlicher Dank geht an alle Kollegen und Eltern, die uns unterstützt haben, besonders auch an die Deutsch-Spanische-Gesellschaft Hannover, die uns mit einer Spende bezuschusst hat!

Wie Eduardo, der Schulleiter des IES Hermanos Machado, zu Beginn unseres Besuchs so treffend sagte: Wir sind alle ein Europa und wir müssen zusammenhalten. Fremde Sprachen zu lernen und sich auf neue Kulturen einzulassen, gehört dazu.

Wir Herschels haben dadurch sehr viel gewonnen, wie ihr auf den Fotos sehen könnt. Umso mehr freuen wir uns auf den Rückbesuch direkt nach den Osterferien! Saludos y besos, Dorothea Klatt y Stefanie Kowalski!

Shakespeares Macbeth auf der Herschelbühne

Am 03. und 04. April präsentierte der Darstellendes Spiel Kurs der Q1 die bekannte Shakespeare Tragödie Macbeth. Nach fast einjähriger Arbeit und zwei sehr intensiven Probentagen freuten sich alle Beteiligten sehr über das positive Feedback der Besucher. Aber wohl auch darüber, dass dieses Mammutprojekt nun endlich einen würdigen Abschluss gefunden hatte. Denn Shakespeares Klassiker war für uns alle eine große Herausforderung. Die  verhältnismäßig komplexe 5-Akt-Struktur mit vielen Charakteren und Ortswechseln, die ausufernden Kampfszenen und die klassische Shakespeare Sprache verlangten, nicht nur von den Darstellern, einiges ab. Besondere Anerkennung verdienen deshalb die Hauptdarsteller des Stückes, allen voran Ali Ünsaldi als Macbeth. Er musste nicht nur die enorme Textmassen bewältigen und nahezu in jeder Szene präsent sein, sonder auch die Rolle des grüblerischen machtbesessen Tyrannen überzeugend ausfüllen. Ali schaffte es all diesen Anforderungen gerecht zu werden und trug damit einen großen Anteil am Erfolg der Aufführung. Aber auch Peter Brandl als Banquo, Hillary Banzola und Selin Karakus als Lady Macbeth sowie Hugo Vach in der Mehrfachrolle als Krieger, Pförtner und Mörder lieferten sehr überzeugende und glaubwürdige Darstellungen ab und blieben den Zuschauern dadurch im Gedächtnis. Doch letztlich war es natürlich die tolle Ensembleleistung des Darstellenden Spiel Kurses, die diese anspruchsvolle Aufführung zu einem vollen Erfolg werden ließ.

Neben der darstellerischen Leistung trug aber zweifellos die musikalische Gestaltung durch Dilara Demirkoparan, Marie Leinpinsel, Finn Müller und Victoria Nguyen entscheidend zum Erfolg der Aufführung bei. Die Musikerinnen und Musiker begleiteten, unter der Leitung von Christina Maier, das Stück und schufen eine dichte atmosphärische Stimmung. Diese Stimmung wurde verstärkt durch das großartige Lichtkonzept der TechnikAG unter der Leitung von David Borges.

Abschließend möchte ich mich hier noch einmal bei allen Beteiligten für das Gelingen dieses Projektes bedanken und hoffe, dass das Ergebnis unserer Aufführung Sie und euch für alle Unannehmlichkeiten entschädigen konnte.

Thomas Hamann

Erfolgreich in der DSD-I-Prüfung

Am Montag, den 13. März 2017 hat an unserer Schule unter dem Vorsitz von Frau Fürniß vom Niedersächsischen Landesamt für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) in Hildesheim die 1. Prüfung zum Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz stattgefunden. 13 ehemalige Sprachlernklassenschülerinnen und Schüler haben sich dieser mündlichen Prüfung gestellt, 12 von ihnen haben die Stufe B 1 erfolgreich bestanden, einer die Stufe A 2. Für ihre mündliche Prüfung hatten die Schülerinnen und Schüler eine Präsentation (Powerpoint-Präsentation oder Präsentation per Plakat) zu einem Thema ihrer Wahl vorbereitet und mussten nun in der Prüfung das Thema frei präsentieren sowie Rückfragen und weiterführende Fragen beantworten. Dorothea Klatt und Alexandra Marsall haben gemeinsam mit Frau Fürniß geprüft.

Vorbereitet worden auf die Prüfung waren die Schülerinnen und Schüler  zum einen innerhalb des Unterrichts der Sprachlernklasse; zum anderen hat Dorothea Klatt seit Beginn des Schuljahres freitagsnachmittags eine DSD-I-AG angeboten. Es waren verschiedene Themen für die Vorbereitung wichtig, z.B. Medien und Mediennutzung, Umwelt und Umweltschutz, Gesunde Ernährung etc. Wichtig dabei war, dass sich die Schüler mit diesen Themen umfangreich auseinandersetzen und dazu jeweils selbst Stellung beziehen konnten. Grundlage für die Arbeit in der AG war ein speziell für das DSD-I konzipiertes Lehrwerk, das wir durch die Unterstützung des Fördervereins der Herschelschule anschaffen konnten. Herzlichen Dank hierfür!

Die schriftliche Prüfung hat ebenfalls erst vor Kurzem stattgefunden, und sie umfasst die Bereiche Leseverstehen, Hörverstehen und schriftliche Kommunikation. Wir warten nun gespannt auf die Ergebnisse dieser schriftlichen Prüfung, die extern korrigiert wird, und wir hoffen natürlich, dass auch hier so gute Ergebnisse wie in der mündlichen Prüfung erzielt werden konnten!

Am 8. Juni 2017 wird es dann eine feierliche Veranstaltung zur Überreichung der DSD-I-Zertifikate in Hannover geben.

Die Teilnehmer der DSD-I-AG von Frau Klatt

 

 

 

 

 

 

Von links nach rechts:
Maxim, Amin, Taimoor, Cina, Omar, Illia, Frau Klatt, Anas, Zaid, Artin, Fulla, Fares, Ahmad, Tag.

Dorothea Klatt und Alexandra Marsall freuen sich sehr darüber, dass die Herschelschule unter vielen Bewerbern für die Teilnahme an der 4. Runde DSD-I in Niedersachsen ausgewählt worden ist. Sie haben sich die Teilnahme an dem DSD-I für unsere Schule vor allem im Sinne einer externen Qualitätssicherung unserer Arbeit in der Sprachlernklasse gewünscht; für die Schülerinnen und Schüler ist dieses Zertifikat später ggf. ein wichtiger Nachweis bei Bewerbungen um Ausbildungen oder auch hinsichtlich eines möglichen Studiums.

Unsere Schule darf nun offiziell den Titel DSD-Schule tragen.

Dorothea Klatt und Alexandra Marsall

26. Volleyballturnier an der Herschelschule

Die Herschelschule präsentierte sich 2017 als guter Gastgeber

Am vergangenen Freitag, den 03.03.2017, empfing die Herschelschule in der Sporthalle am Sahlkamp eine Vielzahl an Gastmannschaften, um auch in diesem Jahr um den traditionellen Wanderpokal „Das Herschel-Fernrohr“ zu spielen. Der Einladung von Thomas Mönch, dem als Organisator auch in diesem Jahr wieder ein großartiges Volleyball-Event gelungen ist, folgten die Wilhelm-Raabe-Schule (als Titelverteidiger), die Schillerschule, die IGS Langenhagen, die Waldorfschule, die Tellkampfschule, die Käthe-Kollwitz-Schule, die IGS Roderbruch, die Helene-Lange Schule, die Bismarckschule und das Gymnasium Langenhagen. Bei vollem Haus, guter Laune und sehr hohem Spielniveau präsentierte sich die Herschelschule als würdiger Gastgeber und schlug sich in der Vorrunde noch beachtlich. Das abschließende Platzierungsspiel wurde dann aber leider unglücklich verloren, sodass die Platzierung an diesem Tage eher zweitrangig wurde.

Gegen 10 Uhr pfiff Herr Mönch auch in diesem Jahr die ersten Spiele des Turniers zentral an. Es wurden zuvor zwei Turniergruppen mit je fünf bzw. sechs Mannschaften ausgelost. In der ersten Staffel begegneten sich die Wilhelm-Raabe-Schule, die Schillerschule, die IGS Langenhagen, die Waldorfschule und die Tellkampfschule. In der zweiten Staffel spielten die Käthe-Kollwitz-Schule, die IGS Roderbruch, die Herschelschule, die Helene-Lange-Schule, die Bismarckschule und das Gymnasium Langenhagen gegeneinander. Gespielt wurde in diesem Jahr auf drei Feldern zu je zweimal 8 Minuten. Das Herschelteam wurde durch die Mitspielerinnen Jessica Walter, Celina Kohlenberg, Madeleine Laqua sowie Duygu Candemir und durch die Mitspieler Mohammad Zamani, Vua Lam, Berkan Kafali, Maxim Golban und Cina Abdollahzadeh Behzad repräsentiert. Betreut wurde das Herschelteam von Karsten Schlegel, dem Leiter der Volleyball-AG.

Im ersten Spiel traf das Herschelteam auf das Team der Helene-Lange-Schule. Das Spiel war zunächst von Nervosität und Aufregung geprägt. Lange Zeit blieb der erste Satz ausgeglichen, da beiden Teams immer wieder kleinere individuelle Fehler unterliefen. Erst am Ende der ersten acht Minuten konnten sich die Herschels durch eine gelungene Aufschlagsserie etwas absetzen und gewannen diesen Satz mit 18:11 Punkten. Im zweiten Satz der Partie wurden die Herschelschüler dann sicherer und kombinierten sich, wie aus der Volleyball-AG gewohnt, in ihren Ballwechseln zu sicheren Punkten. Sehenswerte Ballaktionen resultierten letztlich zum 37:18 Punkteerfolg. Mit diesem Sieg im Rücken ging es für das Herschelteam in das zweite Spiel gegen die Käthe-Kollwitz-Schule. Die Gegner fanden von Beginn an in ihr sicheres Zusammenspiel hinein und machten kaum eigene Fehler. Vor allem die druckvollen Aufschläge brachten die Herschels immer wieder in Schwierigkeiten und ließen den Aufbau des eigenen Spiels kaum zu. Zum Seitenwechsel stand es schnell 19:11 Punkte und am Ende der Zeit ging das Spiel mit 34:19 Punkten verloren. Die darauffolgende Begegnung gegen die IGS Roderbruch war von Beginn an hart umkämpft. In diesem Spiel zeigte das Herschelteam in den insgesamt 16 Minuten sowohl herausragende Leistungen, wie sehr gut platzierte Aufschläge, präzise Annahme und erfolgreiche Angriffe, aber auch immer wieder Unsicherheiten im Zusammenspiel und jede Menge kleinere individuelle Fehler im Spielaufbau. Nach wirklich hartem Kampf und großartiger Stimmung auf dem Feld gewann das Herschelteam diese Partie mit 24:23 Punkten. Nach diesem Start ins Turnier und der erbrachten Leistung des Teams zeigte sich der Teambetreuer Karsten Schlegel sehr zuversichtlich und war optimistisch hinsichtlich des Turnierausganges.
Doch leider folgte nun ein nicht vorhersehbarer Leistungs- und Motivationseinbruch im Team der Herschelschule, der sich dann in den letzten beiden Vorrundenspielen negativ auswirken sollte. So spielten die Herschels zwar noch recht engagiert gegen die Bismarckschule mit, konnte aber die zwingenden Ballwechsel nicht für sich entscheiden. So ging dieses Spiel mit 27:22 Punkten verloren. Im letzten Spiel traf das Herschelteam auf das Gymnasium Langenhagen. Die Langenhagener spielten von Beginn an mit ihren Vereinsspielern souverän auf und führten zum Seitenwechsel bereits mit 18:11 Punkten. Im zweiten Satz zeigten sich dann die Herschels kampflos und es fehlte in so mancher Spielaktion auch das nötige Glück. Am Ende gewann das Gymnasium Langenhagen mit 35:18 Punkten.

Enttäuscht über die Vorrundenleistung ging das Herschelteam nun abschließend in das Platzierungsspiel um Platz 9 in die Partie gegen die Tellkampfschule. Das anfängliche Motivationstief der Herschels führte schnell zu einem deutlichen Rückstand, welcher jedoch nach und nach durch viele gute Ballaktionen, zum Beispiel durch gute Aufschläge von Vua Lam, fast wieder egalisiert wurde. Am Ende fehlte jedoch etwas die Konzentration und die Kraft, sodass eine 32:25 Punkte-Niederlage resultierte. Mit Platz 10 kann das Herschelteam nach phasenweise guter, spielerischer Leistung zwar nicht ganz zufrieden sein, jedoch stimmten sehr oft der Zusammenhalt und die gute Laune auf und neben dem Feld. Das lässt das erzielte Mannschaftsergebnis zweitrangig werden.
Der weitere Turnierverlauf der anderen Teams brachte den Zuschauern noch viele tolle Ballwechsel, die mit so mancher technischen Finesse und von sehenswerten, hart umkämpften Ballwechseln geprägt waren. Im Finale spielten dann die Wilhelm-Raabe-Schule und die Schillerschule gegeneinander. Mit einer sehr soliden und souveränen Leistung der Wilhelm-Raabe-Schule wurde der ersten Satz von diesem Team gewonnen. Im zweiten Satz begann die Schillerschule um jeden Ball zu kämpfen und so gestaltete sich der Satzausgang sehr knapp. Letztlich hat das Team der Wilhelm-Raabe-Schule erneut die Nase mit 26:24 Punkten vorn. So konnte der Vorjahressieger auch in diesem Jahr den Pokal für sich entscheiden und mit nach Hause nehmen.
Am Ende des Turniers lobte der Turnierorganisator Thomas Mönch bei der Siegerehrung den fairen Umgang der Teams miteinander, den verletzungsfreien Turnierverlauf sowie das spielerisch hohe Niveau, welches an diesem Tage mehrfach von den Mannschaften gezeigt wurde. Ein dickes Dankeschön ging zudem an die Kollegen David Borges und Janosch Bülow, die bei der Turnierorganisation sehr behilflich waren, an die Fotografin Jannika Balschun, die sehr viele schöne Momente auf Fotos festhielt, an den Teambetreuer Karsten Schlegel sowie an die Schulsanitäter, die jederzeit helfend zur Seite standen. Das Mitwirken aller Herschel-Beteiligten ließ dieses 26. Volleyballturnier zu einem großen Erfolg für die Herschelschule werden. Der Volleyball in Hannover gewinnt durch solch sehenswertes Turnier und durch die vielen motivierten, jungen Talente weiter an Attraktivität und wird dadurch nach vorn gebracht.

Karsten Schlegel
Leiter der Volleyball-AG

Der Tag der offenen Tür 2017

Am alljährlichen Tag der offenen Tür öffnete die Herschelschule Hannover wieder einmal ihre Pforten für alle interessierten Besucherinnen und Besucher. Vom Rundgang durch die Schule über die Präsentation der unterschiedlichen Themenklassen sowie einiger Fachbereiche war alles vertreten. Nach diesem ereignisreichen Mittwochnachmittag steht nun eins fest: Dieses Jahr war definitiv für jeden etwas dabei!

Die folgenden Eindrücke zeigen nur einen reduzierten Ausschnitt des abwechslungsreichen Gesamtprogramms:

Für die Eltern und die neugierigen Grundschülerinnen und Grundschüler gab es vielfältige Möglichkeiten, sich über die neue Schule ihrer Kinder zu informieren…

Um 17 Uhr stellte die Schulleiterin Ute Kamlah die Herschelschule als Ganzes in der Mensa vor…

Neben dem Musikzweig präsentierten sich das naturwissenschaftliche und das theaterpädagogische Profil der Schule. Spannende Experimente, Instrumente zum Ausprobieren und eine richtige Theaterbühne konnte man hautnah erleben…

Die Fremdsprachen warben mit unterschiedlichen Spielen, einem lecken Crêpes-Verkauf und einer Vielzahl an Informationsangeboten über die Austauschprogramme der Herschelschule sowie das Angebot des Bilingualen Unterrichts…

Ob die Bibliothek, der Freizeitbereich oder die Sporthalle, die gesamte Schule stand zum Spielen und Erkunden offen…

Der Schulsanitätsdienst präsentierte einen echten Rettungswagen draußen auf dem Schulhof und informierte die Besuchergruppen über ihr Ehrenamt…

Das Elterncafé sorgte mit einem reichlichen Angebot für das leibliche Wohl aller Besucher…

Abschließend lässt sich also sagen, dass der Tag der offenen Tür 2017 ein rundum gelungenes Erlebnis war! Wir sind schon alle gespannt auf die Projekte und Präsentationen im nächsten Jahr!

Text und Bilder: Zoi Vasiliadis

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Herzlichen Glückwunsch Caroline Herschel!

Die Namensgeberin unserer Schule hätte heute ihren 267. Geburtstag feiern können! Eigentlich sollte Caroline Herschel Sängerin werden, doch ihre Faszination und Leidenschaft galt vielmehr den Rätseln des Universums! Sie zählt heute zu den bekanntesten deutschen Astronominnen.

Am 16. März 1750 in Hannover geboren, entdeckte Caroline Herschel im 18. Jahrhundert sieben Kometen und viele Doppelsterne. Sie berechnete die sogenannten astronomischen Reduktionen und erstellte einen Zonenkatalog, auf dem hunderte Sternhaufen und Nebel eingetragen waren. Schon ihr Vater und ihre Brüder, eine Familie von Hofmusikern, waren alle Bewunderer der Astronomie, doch Caroline sollte sich lieber den häuslichen Pflichten widmen, statt sich mit der Wissenschaft zu beschäftigen.

Zum Glück gab es also ihren älteren Bruder Wilhelm!
Er arbeitete als Musiker im britischen Bath und experimentierte nebenbei mit Teleskopen. 1981 entdeckte er den Planeten Uranus und wurde europaweit bekannt. Herschel war Sopranistin und suchte interessiert neben ihrer Arbeit selbst Nacht für Nacht den Sternenhimmel ab. So kam es zu den unglaublichen Entdeckungen von sieben Kometen!

Nach dem Tod ihres Bruders ging sie zurück nach Hannover und ordnete das umfangreiche Material, das ihr Bruder ihr hinterlassen hatte. Bedeutende Gelehrten suchten sie in ihrem Anwesen in der Marktstraße auf und sogar der König hatte Kontakt zu ihr. Sie war die erste Frau, der zahlreiche Auszeichnungen wie die „Goldmedaille der Royal Astronomical Society“ (1828) verliehen wurden.

Wir gedenken an diesem Tag einer bewundernswerten Frau – herzlichen Glückwunsch Caroline Herschel!

Zoi Vasiliadis

Das Katzenhaus: Ein Märchen in Versen

Die Theaterklasse 6A hat unter der Leitung von Brigitte Pothast und Thomas Hamann am 20.02 und 21.02 mit großem Erfolg das Theaterstück das Katzenhaus aufgeführt. In dem Märchen von Samuil Marschak geht es um die hochnäsige Fürstin Koschka und ihren grimmigen Wachkater Wassja. Beide müssen lernen, dass sich wahre Freunde nicht mit Geld kaufen lassen und sich das Schicksal auch gegen einen wenden kann. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6A verkörperten die einzelnen Rollen sehr professionell und zeigten eindrucksvoll, was sie in der zweijährigen Probezeit erarbeitet haben. Besonders eindrucksvoll waren dabei die Leistung der Hauptdarstellerinnen Maria Flampoulidou und Ecem Ceyran als Fürstin Koschka. Ebenfalls eine sehr überzeugende Darstellung lieferten Cayan Dizek und Emirkan Tasdelen als Wachkater Wassja ab. Doch letztendlich war es natürlich die tolle Leistung der gesamten Klasse, die zu dem vielfach gelobten Erfolg geführt hat.

Text: Thomas Hamann
Bilder: Zoi Vasiliadis

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele!“

Getreu des Mottos der genossenschaftlichen Idee der Hannoverschen Volksbank sorgten im Norden und Osten Hannovers der Filialdirektor Karl-Heinz Duensing gemeinsam mit dem Firmenkundenbetreuer Martin Thiele für große Freude bei insgesamt fünf Einrichtungen.

Im KompetenzCenter Buchholz-Bothfeld überreichten sie symbolische Spendenschecks an fünf unterschiedliche Einrichtungen, darunter der Förderverein Pausenträume e.V. oder die Kindertagesstätte Kleefelder Frischlinge e.V.

Die Herschelschule erhielt einen großzügigen Scheck in Höhe von 2000 Euro, der für die Anschaffung eines leistungsstarken Rechners für die digitale Tafel dienen soll.

Schon seit vielen Jahren engagiert sich die Hannoversche Volksbank für soziale und kulturelle Projekte sowie für den Sportbereich in der Wirtschaftsregion Hannover-Celle. Martin Thiele erklärt dazu: „Wir unterstützen aus Überzeugung Vereine und Institutionen bei der Realisierung ihrer Projekte.“ „Wir helfen dort, wo sich Menschen engagieren“, ergänzt Karl-Heinz Duensing.

Vielen Dank!

 

Neues Logo für die Schulsanitäter

 

 

 

 

 

Pia Marie Fukas‘ Design-Entwurf für das Logo der Schulsanitäter landet nicht in der Schublade, sondern wird bald auf den T-Shirts der engagierten Ersthelfer zu sehen sein.

Im Rahmen des Kunstunterrichts setzte sich die Klasse 9M mit dem Thema Produkt- und Grafikdesign auseinander. Von Kriterien für ein gutes Logo über die Wirkung verschiedener Schrifttypen bis zur ästhetischen, praktischen und symbolischen Funktion eines Design-Produkts erwarben die Schüler im Unterricht von Frau Bremm nicht nur theoretisches Wisse, sondern konnten dies in eigenen Design-Projekten auch praktisch anwenden. Pias zeichnerischer Entwurf hat die Schulsanitäter der Herschelschule überzeugt. Nachdem in der Sanitäter-AG kleinere Anpassungen diskutiert wurden, entwarf Herr Bülow eine digitale Version des Logos, die bald auf dem Rücken der Schulsanitäter zu sehen sein wird.

„Cool, eigentlich!“

Auf den Beginn des Vorlesewettbewerbs warteten am Freitag, dem 17. Februar zwanzig Sechstklässlerinnen und Sechstklässler gespannt mit ihren Eltern, Freundinnen und Freunden sowie Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern. Die beste Leserin oder besser noch der beste Leser der Stadt Hannover sollte gefunden werden. Für die Herschelschule hatte sich Alessandro Rabe aus der 6m beim Schulentscheid qualifiziert und der saß nun wie die meisten anderen beeindruckt von den vielen Büchern um sich herum in der Buchhandlung Decius. Da die Teilnehmerzahl hoch war, gab es zwischendurch eine kurze Pause, in der sich auch Alessandro mit Saft und Keksen versorgte. Und noch bevor er wieder richtig auf seinem Platz saß und den letzten Kekskrümel herunterschlucken konnte, wurde er auch schon zum Lesen auf das Podium gebeten. Unaufgeregt, locker, man möchte fast sagen „cool“ ging er nach vorne, stellte sein Buch aus der Reihe „Die drei ???“ vor und begann seinen überzeugenden Lesevortrag. Seine Anspannung wurde erst erkennbar, als er sich nach dem Lesen mit einem „Puh!“ erleichtert auf seinen Stuhl setzte. Die Jury, in der auch die Jugendbuchautorin Nikola Huppertz saß, hatte es nicht leicht, denn jedes Kind las auf seine Weise sehr ansprechend und unterhaltsam vor.

Alessandro hat zwar nicht den 1. Preis gewonnen, aber trotzdem einige Geschenke mitnehmen können und viele Erfahrungen gesammelt. Sein Fazit zum Wettbewerb: „Cool, eigentlich!“