Roter Teppich für die 10C

Im Januar reichte eine Filmcrew der Klasse 10C einen im Kunstunterricht entstandenen Kurzfilm beim niedersächsischen Schülerwettbewerb „Ganz schön anders“ ein. Das Thema des diesjährigen inklusiven Kurzfilmwettbewerbs lautete „Ganz schön aufregend“. Der Kurzfilm „Ganja“ handelt von einem Jungen, der mit Drogen in Kontakt kommt. Hinter diesem Film steckt eine klare Botschaft: Drogen sind keine Lösung! Die Veranstalter des Wettbewerbs veröffentlichten alle 62 eingereichten Filme auf YouTube.

Innerhalb von wenigen Wochen wurde „Ganja“, der Film der Herschelschülerinnen und -schüler, über zweitausendmal aufgerufen und gehörte damit zu den beliebtesten Beiträgen des Wettbewerbs. Am 3. April 2019 war es dann soweit und die Klasse 10C nahm an der Filmgala im ASTOR Grand Cinema in Hannover teil. Es war ein besonderes Erlebnis, mit der ganzen Klasse bei der Preisverleihung dabei zu sein. Die Filmgala wurde aufgezeichnet und am 16. April 2019 vom Sender „h1“ ausgestrahlt.

Ekhlas Ahmed, 10C

Känguru-Wettbewerb 2019

Der dritte Donnerstag im März ist immer ein besonderer Tag: Der „Känguru-Wettbewerb-Tag“!

Der Mathematik-Wettbewerb, der in fast 80 Ländern weltweit jährlich durchgeführt wird, wurde auch dieses Mal von knapp 200 Herschels der Jahrgangsstufen 5 bis 10 mit Wettkampfgeist in Angriff genommen. Unter dem Grundgedanken „Mathematik mal anders“ durften die Schülerinnen und Schüler ganz ohne Notendruck und in verschiedenen Themenfeldern knobeln, überschlagen, tüfteln und rechnen. Neben kleinen und großen Erfolgen in allen Jahrgangsstufen haben sich besonders unsere jungen Nachwuchstalente Rida Koschützki und Dino Lalic (beide Klasse 6B) hervorgetan. Sie erreichten unglaubliche 98,75 bzw. 95 Punkte und erhielten für ihre außergewöhnlichen Leistungen tolle Extragewinne. Einen Gewinn gab es aber natürlich für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer: den Qwürfel. Angelehnt an den allgemein bekannten Zauberwürfel, darf hier wieder in Form gedreht werden, was bereits zu viel Spaß im Klassenzimmer und in den Pausen führte.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren Erfolgen und freuen uns schon auf das nächste Mal!

Bec

Aufruf an die Herschels!

Vor sechs Jahren startete die Aktion ,,500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung’’ des Vereins ,,Deckel drauf’’ mit dem Ziel weltweit Kinder gegen Polio (Kinderlähmung) zu impfen.

Leider nimmt diese Aktion aus diversen Gründen bald ein Ende, wodurch wir nicht mehr lange den Verein ,,Deckel drauf’’ unterstützen können. 

(Schaut vorbei bei: https://deckel-gegen-polio.de)

Wir, die SV, möchten allen Mitgliedern unserer Schule für den bisherigen Einsatz danken, sei es für das Sammeln der Deckel oder den Transport zum Wertstoffhof. Gemeinsam mit unseren Beiträgen sind bereits jetzt über 452.560.500 Kunststoffdeckel zusammengekommen und somit mehr als 905.121 Kinder durch von euch mitfinanzierte Schluckimpfungen gegen Polio geimpft.

Jetzt seid IHR noch einmal gefragt!

An alle Herschels und Freunde, helft uns noch bis zum 31. Mai 2019 so viele Deckel wie möglich zu sammeln. Es ist ganz einfach, nehmt die Kunststoffdeckel von all euren Getränkeflaschen und -kartons ab und schmeißt sie bei uns in der Eingangshalle in die rote Tonne.

für die SV Jonas Bönnighausen, 11C

„Putzmunter“ in der Herschelschule!

Im Rahmen der diesjährigen Aktion „Hannover ist putzmunter“ haben sich neben der Klasse 8b auch die Klassen 5m, 6c, 6m und 7a sowie der Profilkurs Geophysik Jg. 8 der Herschelschule auf die Mission begeben, so viel Müll wie möglich rund um die Herschelschule und im angrenzenden Wohngebiet zu sammeln.

Allen ist dabei aufgefallen, dass die pinken Müllsäcke vor allem mit Zigarettenstummeln, kleinen und großen Verpackungen von Bonbonpapier, über Zigarettenschachteln bis Chipstüten, etc. und Glasflaschen gefüllt waren. In der Nähe von Schnellrestaurants gab es besonders viel Verpackungsmüll wie Servietten, Einweggeschirr und To-Go-Bechern mit Strohhalmen. Auch die angrenzenden Baustellen waren Fundorte von ganz verschiedenen Müllsorten. 

Für uns Schülerinnen und Schüler ist der Eindruck entstanden, dass viele Menschen ihren Müll einfach achtlos in die Umwelt werfen oder am Straßenrand stehen lassen. Der Wind trägt den besonders leichten Müll dann in die Büsche, wo er zum Teil von herabfallendem Laub überdeckt wird – aus den Augen aus dem Sinn?! Auch am Mittellandkanal ist in und am Wasser erstaunlich viel Müll gefunden worden. Während unserer Sammlung sind wir vielen vorbeigehenden Menschen aufgefallen und ab und zu wurden wir gelobt. Wir fragen uns jedoch wie viele Menschen sonst selbst Müll aufheben, wenn sie ihn sehen. 

Wir wünschen uns sehr, dass zukünftig erstens weniger Müll entsteht und zweitens weniger Müll die Umwelt und damit schließlich uns selbst belastet. Dafür muss jeder mehr Verantwortung für seinen Müll übernehmen und ihn in die bereitstehenden Mülltonnen werfen oder eben zuhause entsorgen. Auch wenn aha keinen Aktionstag durchführt, kann jeder, der wilden Müll herumliegen sieht, diesen einfach aufheben und in den nächsten Mülleimer werfen. 

Wenn wir ALLE ein bisschen aufmerksamer werden und mithelfen Müll zu vermeiden und zu entsorgen, können wir viel verändern!

Melodi und Eva, 8b

Kunstausstellung im BDK Niedersachsen

Anton Dreval, Magdalena Kupka, Rushma Mirza und Annika Todt stellen ihre Kunstwerke im BDK Niedersachen (Jakobistraße 40, Hannover/List) aus. Die großformatigen Kohlezeichnungen sind im Rahmen einer Einheit zum Thema Bild des Menschen – Kritische Grafik im Kunstunterricht der Jahrgangsstufe 12 entstanden.

Die Schülerinnen und der Schüler hatten sich mit der Plakatkunst von Käthe Kollwitz und dem Essay „Empört Euch!“ von Stéphane Hessel auseinandergesetzt und eigene Themen grafisch bearbeitet. Magdalena und Annika haben ihre Plakate dem Thema Rassismus gewidmet, Rushma setzt sich in ihrer Grafik mit dem Krieg auseinander und Antons Zeichnung visualisiert eine Dystopie angesichts der gegenwärtigen Umweltverschmutzung.

Gut sichtbar sind die Kunstwerke der Herschelschülerinnen und des Herschelschülers nun bis Mitte Mai 2019 im Schaufenster des Berufsverbandes der Kunsterzieher zu sehen.

A. Bremm

Ein Musikvideo gegen Mobbing

Zuhörer von Fireflies werden zu Zuschauern, denn anstelle eines klassischen Musikvideos, zeigt das Video zum Song einen Kurzfilm. In diesem spielt Noah Tammen (11 A) einen Jungen, der sich im Sport weder von Klischees noch von den abfälligen Blicken seiner Mitschülerinnen und Mitschüler einschüchtern lässt, für sein selbst gesetztes Ziel kämpft und Niederlagen als Ansporn nutzt, besser zu werden. Hilfe erhält er zunächst nur von seinem Trainer. Sein Vater ist anfangs noch zu sehr in Geschlechterrollen gefangen, um seinem Sohn die nötige Unterstützung geben zu können. Das Durchhaltevermögen seines Sohnes überzeugt ihn jedoch zunehmend und seine Gegner und Neider nehmen ihn letzten Endes doch noch ernst.

Der Kontakt zur Produktionsfirma „Jungtrieb“ kam über die Agentur „Stage Perform“, bei welcher Noah unter Vertrag steht. Die Dreharbeiten fanden innerhalb einer Woche während der Sommerferien 2018 statt. Gefilmt wurde an verschiedenen Orten in und um Braunschweig.

Wir an der Herschelschule können uns mit der Botschaft des Films gut identifizieren und freuen uns darüber, dass unserer Schüler Noah diese auf so anschauliche Art und Weise überbringt.

Hier der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=aD1L4R1HOtA

Klimahaus – wie faszinierend!

Wusstet ihr, dass man im Klimahaus Bremerhaven eine Reise durch alle Klimazonen machen kann?

Nein? Aber ja, das geht, indem man einige Länder, die sich auf dem 8. Längengrad Ost befinden, durchstreift.Auf diese Reise begaben sich auch die Erdkundekurse der Klassen 8a, c und m am Montag, dem 14. Januar 2019.

Nach einer zweistündigen Busfahrt kamen wir im Klimahaus Bremerhaven an, wurden nett empfangen und in einen Raum geführt, in dem uns ein kurzer Film das Klimahaus näher brachte und eine erste Orientierung bot. Danach begaben wir uns auf die sogenannte „Reise“.

Die erste Station war Isenthal in der Schweiz. Dort sah man, wie Kühe im Gebirge auf der Wiese grasten. Danach ging es weiter nach Seneghe in Sardinien, wo man das Klima in Europa näher betrachtete, aber auch viele kleine Insekten kennenlernte.

In Kanak im Niger lernte man das Leben der Einheimischen per Fernseher an der Decke kennen. Viele blieben dort länger, da es entspannend war, zu liegen und sich den Film anzugucken.

Beim Betreten der nächsten Station – Ikenge in Kamerun – überraschte das viele Grün, die hohen Temperaturen, die man mit dickem Pullover kaum aushalten konnte, und Hängebrücken, von denen aus man die Fische im Wasser darunter beobachten konnte.

In der Antarktis dagegen betrug die Temperatur dann minus 6°C, es war bitterkalt und wir reisten schnell nach Satitoa in Samoa weiter, wo türkisblauesMeer, weißerSandstrandund ein Aquarium mit einer Vielfalt von bunten Fischen auf uns wartete – inklusive Dori.

Die Reise ging weiter, und zwar nach Gambell in Alaska, wo die Auswirkungen der Müllproduktion auf die Tierwelt sichtbar gemacht werden.

Nachdem wir auf der Hallig Langeness in Deutschland Station gemacht hatten, endete unsere Reise wieder in Bremerhaven. Wir waren fasziniert, denn jede Station hatte ihre Besonderheit und die Eindrücke und Gefühle waren überall anders.

Die Reise war somit zu Ende, doch unser Besuch im Klimahaus noch nicht. Im World Future Lab konnte man sich um Probleme und Aufgaben kümmern, die die Weltbevölkerung angehen. Meine Gruppe musste eine neue Energiequelle erfinden, damit man sie bei Stromausfall nutzen konnte. Dies war eine Pflanze, aus der man Strom gewinnen konnte.

Meine Highlights des Museums waren die Dachterrasse, von der aus man ganz Bremerhaven sehen kann, und die Station Erde bei Nacht, wo sehr viele Lichter den Sternenhimmel nachbilden. Dies sah wunderschön aus.

Doch alles Schöne hat auch ein Ende, unser Ausflug in das Klimahaus war faszinierend.

Wir bedanken uns bei Frau Eckermann, Frau Kappenberg und Herrn Gaar, dass sie diesen Ausflug organisiert haben.

Zuletzt möchten wir euch allen empfehlen, das Klimahaus zu besuchen, denn dort kann man Erfahrungen machen, die man nicht vergessen wird.

Maria P. Flampoulidou, 8a

Debattierwettbewerb des 8. Jahrgangs

Ecem Ceyran (8a) geht als Siegerin hervor

Jedes Jahr in den 8. Jahrgängen findet ein Debattierwettbewerb statt. Dabei werden die besten aus der Klasse gekürt. Auch in diesem Jahr hat eine Debatte stattgefunden. Am 24. Januar 2019 traten die aus allen 8. Klassen ausgewählten Debattanten vor der Jury an. 

In jeder Klasse findet zuvor ein klasseninterner Wettbewerb statt, wobei die oder der beste Schüler/-in ausgesucht wird. Diese/- er soll dann am Wettbewerb antreten. Auch in diesem Jahr wurden die besten aus den Klassen ausgewählt. Ecem Ceyran aus der 8a, Baree Baez aus der 8b, Jakup Köker aus der 8c und Alessandro Rabe aus der 8m waren dieses Jahr die ausgewählten Debattanten, die dann vor der Jury antraten. Die Jury bestand dieses Jahr aus Frau Kamlah, Herrn Bruns, Frau Eckermann und Herrn Strauß, sowie den siebten und achten Jahrgängen. In der Aula traten sie gegeneinander an. Die diesjährige Streitfrage lautete: „Sollten Schüler ihre Lehrer bewerten?“. Diese Streitfrage wurde von den Debattanten ausdiskutiert, wobei jeweils zwei dafür und zwei dagegen waren.

Anschließend diskutierten die Debattierenden zwölf Minuten miteinander und versuchten die Zuhörer und die Jury zu überzeugen. Am Ende der Debatte hatte jeder Debütant zwei Minuten Zeit, seine eigene Sicht nochmals klar darzustellen. Nach der Debatte kürte die Jury einen Gewinner, in diesem Jahr Ecem Ceyran aus der 8a. Herzlichen Glückwunsch! 

Jeder Debattant hat es toll gemacht, doch was uns allen am meisten gefallen und uns geprägt hat, ist, dass man eine Erfahrung sammeln konnte, die man nicht alle Tage sammelt.

(Baree Baez und Nasia Khan, 8b)


Die Herschelschule stellt sich vor

Am alljährlichen Tag der offenen Tür öffnete die Herschelschule Hannover wieder einmal ihre Pforten für alle interessierten Besucherinnen und Besucher. Vom Rundgang durch die Schule über die Präsentation der unterschiedlichen Themenklassen sowie einiger Fachbereiche und der Schüler- und Elternvertretung waren alle vertreten.

Wir freuen uns über das rege Interesse an unserer Herschelschule und danken allen Besucherinnen und Besuchern!

Die folgenden Eindrücke zeigen nur einen kleinen Ausschnitt des abwechslungsreichen Gesamtprogramms:

Für die Eltern und die neugierigen Grundschülerinnen und Grundschüler gab es vielfältige Möglichkeiten, sich über die neue Schule ihrer Kinder zu informieren…

Um 17 Uhr stellte unsere Schulleiterin Ute Kamlah die Herschelschule als Ganzes in der Mensa vor…

Neben dem Musikzweig präsentierten sich das naturwissenschaftliche und das theaterpädagogische Profil der Schule. Spannende Experimente, Instrumente zum Ausprobieren und „Mini-Dramen“ im Elterncafé konnte man hautnah erleben…

Die Fremdsprachen warben mit unterschiedlichen Spielen, einem leckeren Crêpes-Verkauf und einer Vielzahl an Informationsangeboten über die Austauschprogramme der Herschelschule sowie das Angebot des Bilingualen Unterrichts. Daneben wurde auch ein aktuelles Unterrichtsprojekt in Zusammenarbeit mit Amnesty International präsentiert…

Ob die Bibliothek, der Freizeitbereich oder die Mensa, die gesamte Schulestand zum Spielen und Erkunden offen…

Das Elterncafé sorgte mit einem reichlichen Angebot für das leibliche Wohl aller Besucher…

Der Tag der offenen Tür 2019 war ein rundum gelungenes Erlebnis war! Wir freuen uns schon auf die interessierten Eltern und Kinder im nächsten Jahr!

Nachlese zum Vorlesen

Anfang Dezember 2018 war es wieder soweit: Die besten Vorleserinnen und Vorleser der sechsten Klassen trafen sich in der Schülerbibliothek zum Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs. Sie trugen Texte aus selbst gewählten Büchern vor: spannende, lustige oder gruselige.

Der Jury, die Frau Kamlah, Frau Eckermann, die Vorjahressiegerin Hewi Hami (7M) und Alessandro Rabe (8M) bildeten, fiel es auch dieses Mal schwer, sich für eine Siegerin bzw. einen Sieger zu entscheiden, so dass noch ein Text gelesen werden musste, den Frau Beushausen aus einem neuen, sehr spannenden Buch ausgewählt hatte.

Schließlich stand die Siegerin fest: Mendy Ojutalayo aus der 6B. Auf den weiteren Plätzen folgten die beiden Teilnehmer aus der 6C: Leon Gregorian und Hamasa Amadsch.

Doch damit ist der Vorlesewettbewerb noch nicht vorbei. Am 28. Februar 2019 geht es weiter. Dann tritt Mendy gegen die Sieger anderer Hannoverscher Schulen im Regionalwettbewerb an.

Wir drücken ihr ganz fest die Daumen!

Claudia Schwerdt, Ute Beushausen (Bibliothek)