#LeaveNoOneBehind – Jeder Mensch zählt!

Gemeinsame Stuhlaktion an der Herschelschule Hannover

In den letzten Tagen erreichten uns erschreckende Bilder aus Griechenland. Nach einem Großbrand im Geflüchtetenlager Moria sahen sich tausende Menschen aus verschiedenen Nationen dieser Welt gezwungen, für unbestimmte Zeit auf der Straße zu leben. In den letzten Jahren mussten diese Menschen ohnehin schon Schweres erleiden; so lebten über 12000 Menschen jahrelang unter menschenunwürdigen Bedingungen in einem Lager, das einst nur für 2800 Menschen ausgerichtet wurde.

Doch was haben wir mit dieser humanitären Katastrophe zu tun? 
Was können wir hier schon ausrichten?

„Sehr viel“, sagt Daniel Derscheid, Fachobmann für Musik an der Herschelschule Hannover, der gemeinsam mit Zoi Vasiliadis-Dogan zu diesem Anlass eine schulinterne Aktion durchführen wollte. „An unserer Schule lernen viele Kinder, die eine Zuwanderungsgeschichte haben oder sogar selbst Erfahrungen in Lagern oder Notunterkünften dieser Welt machen mussten!“, erklärt Daniel Derscheid.

Mehrere Organisationen, darunter SeebrückeSea-Watch und Campact, haben in der vergangenen Woche tausende weiße Stühle vor dem Reichstag in Berlin aufgestellt, um die Aufnahme weiterer Flüchtlinge, insbesondere aus griechischen Lagern, zu fordern. Gleichzeitig wurden Menschen medial dazu aufgerufen, ihre Stühle zu Hause unter dem Hashtag „LeaveNoOneBehind“ zu verlinken, um ihre Aufnahmebereitschaft und Solidarität den Geflohenen gegenüber auszudrücken. 

Diesem Aufruf wollten die zwei Lehrkräfte der Herschelschule folgen und planten kurzerhand eine jahrgangsübergreifende Aktion, die gleichzeitig dem strengen Hygienekonzept der Schule in der Corona-Pandemie entsprechen sollte. „Wir wollten zeigen, dass das Weltgeschehen nicht an unserer Schülerschaft vorbeigeht und uns diese Bilder betroffen machen“, erklärt Zoi Vasiliadis-Dogan, die als Lehrerin für Deutsch und Französisch seit fast fünf Jahren an der Schule tätig ist. 

So machten sich die Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, dem 16.09.2020, an die Arbeit. In der 4. Stunde begann der Aufruf zur Aktion über die Lautsprecher. Altersgerechte Unterrichtsmaterialien zum Thema Flucht wurden ausgearbeitet und vorher an die Fachlehrkräfte verschickt. Im ersten Teil der Stunde sollten alle Klassen unter Anleitung der Lehrkräfte über das Thema Flucht sprechen. Viele Kolleginnen und Kollegen berichteten von rührenden Geschichten über Einzelschicksale von Schülerinnen und Schülern und von dem großen Interesse seitens der Schülerschaft, über dieses wichtige Thema zu sprechen und die Möglichkeit zu erhalten, offene Fragen zu stellen und in einen Dialog miteinander zu treten. 

Im zweiten Teil der Stunde wurde den Schülerinnen und Schülern der 5. bis 10. Klassen die Gelegenheit geboten, eine eigene Botschaft auszuarbeiten. Die Kinder fotografierten in dieser praktischen Phase ihre eigenen Stühle des Klassenraums und positionierten auf ihnen Gegenstände wie Bücher, Nahrungsmittel oder digitale Endgeräte, die symbolisch für ihre privilegierte Situation stehen, Zugang zu Bildung, Nahrungsmitteln und alltäglichen Vorzügen zu haben. Andere Schülerinnen und Schüler schmückten ihre Stühle wiederum mit selbstgemalten Bildern oder Schriftzügen in verschiedenen Sprachen, die an die geflohenen Kinder gerichtet sind und eine offene Haltung ihnen gegenüber ausdrücken sollten. Viele Lehrerinnen und Lehrer berichteten von der großen Freude der Schülerinnen und Schüler selbst tätig zu werden und ihre eigenen Ideen, Gedanken und Gefühle kreativ umzusetzen. 

Die Oberstufe der Herschelschule Hannover führte derweilen eine Aktion unter freiem Himmel durch. Mit Masken ausgestattet und unter Einhaltung von jeglichen Abstands- und Hygieneregeln positionierte jeder Schüler/jede Schülerin der 11. bis 13. Klassen seinen/ihren eigenen Stuhl nacheinander auf einem zuvor festgelegten Platz auf dem Schulhof. Die leeren Stühle ergaben in der Summe ein großes H für die Herschelschule sowie ein Herz, das die Solidarität der Schülerschaft gegenüber den Geflüchteten ausdrücken sollten. Jeder Stuhl stand symbolisch für die Wahrung von Menschenrechten auf dieser Welt unabhängig von Herkunft, Religion, Alter, Geschlecht und sozialem Status. 

„Wir haben das Glück, in einem freien, demokratischen Land leben zu können und es tut uns allen gut, uns ab und andiesem Privileg bewusst zu werden“, sagt David Borges, Fachobmann für Sport, der in dieser Aktion die Chance sah, mit seinen Schülerinnen und Schülern in Austausch zu treten und über aktuelle Ereignisse dieser Welt zu sprechen. „Unsere Schule ist Teil eines Netzwerks von über 3300 Schulen mit der Zertifizierung einer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Unsere Selbstverpflichtung innerhalb dieses Projektes ist es unter anderem, ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchzuführen, um langfristig gegen jegliche Form von zwischenmenschlichen Herabsetzungen, insbesondere Rassismus, vorzugehen.“, fügt Zoi Vasiliadis-Dogan hinzu.  

Unter dem Motto „Leave No One Behind“ wollte die Schule ihr Mitgefühl gegenüber allen Menschen ausdrücken, die gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen und sich in einem anderen Land ein friedliches und erfülltes Leben erhoffen. Die Aktion war rückblickend ein voller Erfolg und hat alle daran Beteiligten zum Nachdenken angeregt.

Die Herschelschule möchte auch zukünftig für Menschenrechte eintreten und plant weitere Projekttage zu diesem Thema, um inhaltlich weiterzuarbeiten und auch das Interesse der Schülerinnen und Schüler an sozialem Engagement in der Gesellschaft zu wecken.

Wir sind viele, wir sind bunt, wir schauen hin – Leave No One Behind!

Neue Termine zur Berufs- und Studienwahl

Frau Koller, unsere Berufsberaterin der Bundesagentur für Arbeit, ist an folgenden Terminen an der Herschelschule und informiert in Einzelgesprächen über alle Fragen der Berufs- oder Studienwahl:

08.10.2020, 09:00 – 14:00 Uhr
17.11.2020, 09:00 – 14:00 Uhr
18.12.2020, 09:00 – 14:00 Uhr
28.01.2021, 09:00 – 14:00 Uhr
23.02.2021, 09:00 – 14:00 Uhr

Schule in Corona-Zeiten – Regeln für das Schuljahr 2020/21

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,

das Schuljahr 2020/21 startet wie keines zuvor. Unser Leben ist derzeit geprägt von der COVID-19-Pandemie. Das hat auch Auswirkungen auf die Schulen. Glücklicherweise ist es wieder möglich, dass alle Schülerinnen und Schüler der einzelnen Jahrgänge gemeinsam lernen. Damit der jetzt mögliche sogenannte eingeschränkte Regelbetrieb (Szenario A) aufrechterhalten werden kann, sind wir alle gefordert, Verantwortung für uns selbst und für die Gemeinschaft zu tragen, indem wir uns alle an die Regeln halten. Mittlerweile ist bekannt, dass das Virus jeden treffen kann und dass langfristige Folgeschäden nach einer Erkrankung möglich sind. Das ist ein Grund mehr, auf sich selber und auf andere aufzupassen und Rücksicht zu nehmen. Es wäre schön, wenn wir den Zeitraum, bis ein Impfstoff verfügbar ist, gemeinsam und gesund verbringen könnten.

AHA ist nach wie vor die wichtigste Regel: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske. Die Maskenpflicht gilt im gesamten Schulgebäude außer in den Klassenräumen und während der Einnahme des Mittagessens in der Mensa. Sie gilt auch für Besucher*innen der Herschelschule. Liebe Eltern, so gern wir Sie sonst in der Herschelschule sehen: Bitte beschränken Sie Ihre Besuche in Pandemie-Zeiten auf das absolut Notwendige. Zur Zeit ist es z. B. nicht gestattet, dass Sie Ihre Kinder in das Schulgebäude begleiten bzw. aus dem Schulgebäude abholen.

Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Kind völlig gesund ist, wenn es die Schule besucht. Auch bei leichten Krankheitsanzeichen muss es zu Hause bleiben. Das Fernbleiben vom Präsenzunterricht von Schüler*innen aus Risikogruppen ist nur nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung möglich. Schüler*innen, die mit Angehörigen aus Risikogruppen in einem Haushalt zusammenleben, können ebenfalls wieder regelmäßig am Präsenzunterricht teilnehmen.

Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten dürfen die Herschelschule nur betreten, wenn ein negativer Corona-Test vorliegt. Der Zeitraum zwischen Testung und Mitteilung des Ergebnisses muss in häuslicher Quarantäne verbracht werden.

Die Jahrgänge sind nach folgenden Eingangsbereichen und Fahrradabstellmöglichkeiten eingeteilt:

  1. Jahrgänge 5 und 6 betreten die Schule vom Parkplatz aus; die Fahrräder werden im regulären Fahrradkeller abgestellt.
  2. Jahrgänge 8, 9 und 10 betreten die Schule von der Mensa aus, wo auch die Fahrräder abgestellt werden.
  3. Jahrgänge 7, 11, Q1 und Q2 betreten die Schule vom Haupteingang aus; die Fahrräder werden im regulären Fahrradkeller abgestellt.

Die Mensa ist wieder geöffnet, sodass die Schüler*innen der Klassen 5 bis 7 wie gewohnt zweimal pro Woche im Klassenverband essen und auch Schüler*innen der anderen Jahrgänge Mittagessen bestellen können. Auch in der Mensa gelten coronabedingt Hygienevorschriften, die unbedingt einzuhalten sind. Der aktuelle Hygieneplan der Herschelschule wird am ersten Schultag mit Ihren Kindern besprochen und hängt in den Klassen aus. Informieren auch Sie, liebe Eltern, sich auf der Homepage über die genauen Regeln.

Die Nutzung der Corona-Warn-App wird empfohlen.

Sollte es pandemiebedingt zu einer teilweisen oder kompletten Schulschließung (Szenarien B und C) kommen, werden wir darüber umgehend über den Messenger-Dienst und die Homepage informieren. Ich hoffe aber, liebe Schülerinnen und Schüler und liebe Eltern, dass es dazu nicht kommen wird.

Herzliche Grüße
Ute Kamlah

Weiterführende Informationen:
1.) Pausenplan der Herschelschule2.) Hygiene – und Pausenplan der Herschelschule – Szenario A
3.) Niedersächsischer Rahmen-Hygieneplan Corona Schule

Sommerferien

Am Mittwoch, dem 15.07.2020 endet der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler nach der 3. Stunde, in der die Zeugnisausgabe erfolgt.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erholsame und sonnige Sommerferien!

Herschel goes Diversity – eine Schule der Vielfalt

Die letzten Wochen und Monate haben unser Leben weitreichend auf den Kopf gestellt. Einen solch einschneidenden und so plötzlichen Eingriff in unser vertrautes schulisches und privates Leben hat keiner von uns in dieser Form zuvor erlebt und bis heute bleibt unsere Zukunft immer noch ungewiss. Es gibt bisher noch keinen Impfstoff oder kein Medikament gegen das Corona-Virus und tatsächlich macht dieses weder vor Grenzen noch sozialen Lagen oder Hautfarben Halt. Das Corona-Virus betrifft uns also alle gleichermaßen.

Und gerade diese Erfahrung sollte uns noch einmal verstärkt vor Augen führen, dass wir nur gemeinsam etwas bewegen können. Wir sind alle gleich und doch verschieden und das ist auch gut so! In diesem Sinne soll die Heterogenität aller Menschen gewahrt werden, wir sollten sie wertschätzen lernen und als selbstverständliche Voraussetzung für unser Zusammenleben akzeptieren.

Unsere Schule lebt nach dieser Haltung und zielt in der Bildung von jungen Heranwachsenden darauf, die Positionen jeder_s Einzelnen zu reflektieren. Unser Verständnis von Vielfalt ist auf die Wertschätzung und Anerkennung aller Menschen gerichtet, unabhängig von ihrem Lebensalter, ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung, ihrer physischen oder psychischen Fähigkeiten oder anderer Merkmale. Diversity heißt Gemeinsamkeiten entdecken und unsere Schule macht es sich täglich zu ihrer Aufgabe, die Potentiale junger Menschen zu entfalten und sie somit aktiv in die Gestaltung der Gesellschaft einzubringen.

Der aktuell geführte Diskurs über eine „Zweiklassengesellschaft“ der Gymnasien steht diesem weltoffenen Blick auf Menschen deutlich gegenüber. Der vergleichsweise hohe Anteil der Schüler*innen mit sogenanntem Migrationshintergrund an einigen Gymnasien Hannovers wird hierin zum Anlass genommen, um von zweitklassigen Gymnasien zu schreiben. Ungeachtet der Tatsache, dass diese undifferenzierte Einordnung keine kausalen Zusammenhänge offenbart, empfinden wir diese Aussagen als rassistisch und menschenverachtend. Eine Gegenüberstellung von Schüler*innen mit und ohne Migrationshintergrund wird unserem pädagogischen Leitbild nicht gerecht. Nach unserer Auffassung bedeutet Vielfalt, dass wir tagtäglich jungen Menschen mit unterschiedlichen Interessen, interkulturellen Kompetenzen und Lernausgangslagen konstruktiv begegnen wollen. Alle jungen Menschen an allen Gymnasien Niedersachsens machen das gleiche Abitur. Sie alle sind Abiturientinnen und Abiturienten ungeachtet ihrer sozialen und ethnischen Herkunft.

Die Weiterentwicklung hin zu einer inklusiven, Vielfalt berücksichtigenden Kultur ist für die Herschelschule von zentraler Bedeutung. Neben der alltäglich gelebten Praxis stehen wir für eine intensive Reflexion unserer eigenen Arbeit und die Weiterentwicklung einer offenen und positiven Haltung gegenüber Unterschiedlichkeiten.

Gerade in diesen Zeiten sollten wir alle deshalb verstärkt hinterfragen, wie wir selbst hier in Deutschland und in unserer Stadt Hannover dazu beitragen können, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu fördern.

Das ist unsere kollektive Verantwortung – die Herschelschule ist sich dieser schon lange bewusst und trägt mit ihrer Arbeit jeden Tag dazu bei.

Ausbau der „LernRäume“: Angebote in den Sommerferien

Die Corona-Pandemie trifft nicht nur Menschen, die zu den sogenannten Risikogruppen gehören, sondern gerade auch Kinder und Jugendliche in besonderer Weise. Mit dem Projekt „LernRäume“ ist ein freiwilliges, außerschulisches Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler geschaffen worden, die in der Pandemiesituation einer besonderen Unterstützung bedürfen. Der Aufschlag kam zunächst von der Konföderation evangelischer Kirchen und des Diakonischen Werkes in Niedersachsen gemeinsam mit den katholischen Bistümern und der Caritas in Niedersachsen – mit Förderung und Unterstützung des Landes Niedersachsen. Inzwischen wurde das Projekt „LernRäume“ für die Sommerferien wird ausgebaut: Mit neuen Partnern und zusätzlichen Mitteln ausgestattet können vor Ort weitere Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche auf den Weg gebracht werden. Das Niedersächsische Kultusministerium stellt dafür zusätzlich 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Für Eltern und Erziehungsberechtigte fallen keine Kosten an.

Weitere Informationen finden Sie in den Briefen des Kultusministers in der nebenstehenden Downloadliste. Anregungen und Fragen können Sie zudem an folgende Mailadresse senden: LernRaeume(at)mk.niedersachsen.de

Als Partner für die Umsetzung vor Ort hat das Kultusministerium die anerkannten außerschulischen Lernstandorte in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Waldpädagogikzentren und Schullandheime sowie Einrichtungen der Erwachsenenbildung wie Volkshochschulen, Heimvolkshochschulen und Landeseinrichtungen wie z.B. den Verein Nds. Bildungsinitiativen gewinnen können.

Die jeweiligen Angebote werden schwerpunktmäßig an Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 1 – 8 ausgerichtet, können aber auch bis zum 10. Schuljahrgang ausgeweitet werden. Die Projekte können je nach Bedarf und Möglichkeiten vor Ort verschiedene zeitliche Rahmen und inhaltliche Formate haben. Sinnvoll sind aus organisatorischer und pädagogischer Sicht Angebote, die mindestens eine Woche abdecken.

Inhaltlich können Naturerlebnisse und pädagogisch begleitete Umwelterfahrungen im Fokus stehen, ebenso Erlebnisse, die die Teamfähigkeit und das soziale Miteinander stärken, Sport und Bewegungsangebote, aber auch kreative, künstlerisch-musische Aktivitäten können Teil der LernRäume sein.

Die Anbieter der LernRäume stellen sicher, dass alle Schulen im regionalen Umfeld über die entsprechenden Angebote informiert sind. Die Schulen wiederum geben diese Informationen gezielt an Schülerinnen und Schüler weiter, so dass Angebot und Nachfrage direkt vor Ort in Einklang gebracht werden.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat sich mit dem Niedersächsischen Bund für freie Erwachsenenbildung e.V. (nbeb) und der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) darauf verständigt, zur Umsetzung des Projekts LernRäume eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Beteiligten zu schließen. Die Landesschulbehörde wird die Projekte der Außerschulischen Lernorte BNE, Waldpädagogikzentren und Schullandheime prüfen und die Zahlungsabwicklung übernehmen.

Weitere Informationen zum Projekt „LernRäume“

Projektbericht „Europa macht Schule“

Der russische Gaststudent Alexey Rybakov, welcher an der Universität Hannover im Bereich Chemie und Physik promoviert, führte sein Projekt mit dem Titel: „Märchen und Musik als Mittler von Kultur“ an der 10. Klasse der Herschelschule Hannover durch.Da für Alexey das Leben sehr vielfältig ist und nicht nur aus Naturwissenschaften besteht, hat er sich für ein Projekt entschieden, welches v.a. seine eigene Kultur, aber auch die interkulturellen Gemeinsamkeiten beleuchtet.Carl G. Jung sagte einmal: „Wenn du ein begabter Mensch bist, heißt dies nicht, du hast etwas bekommen. Es heißt, du hast etwas zurück zu geben“. Diesem Zitat möchte Alexey ergänzen, dass das Wissen, welches man im Laufe seines Lebens erwirbt, frei zugänglich zur Verfügung gestellt werden muss, um anderen Menschen Denkanstöße zu geben.In vielen Ländern lernen Kinder und Jugendliche fast ausschließlich das kulturelle Erbe ihres eigenen Landes kennen, da sie es von der eigenen Familie und der Schule beigebracht bekommen. Viele Schüler/-innen reicht der nationale Bezug nicht mehr aus; sie möchten auch die Kulturen anderer Länder kennen lernen. Und was bietet sich da nicht besser an, als ein direkter Austausch zu einer Person aus einem anderen Land? Oftmals fehlen hier aber leider die Kontakte oder aber man sucht Dinge im Internet, die teilweise nur Stereotypen bedienen oder manchmal sogar gar nicht stimmen.Durch Europa macht Schule hatte Alexey jedoch das Glück, eine solche Person zu sein, die im direkten Austausch mit Schulkindern in Deutschland stand und ihnen so von der russischen Kultur, insbesondere der Mythologie in Märchen und Musik, berichten konnte und für Fragen zu Verfügung stand.Während der Projektdurchführung wurde über die sehr spektakuläre und kontroverse Figur, der alten Hexe Baba Jaga diskutiert. Sie kommt in vielen Märchen vor und wird einerseits als sehr gütig und weiße, andererseits aber auch als grausame und verrückte alte Frau dargestellt. Manchmal hilft sie daher trotz ihrer Grausamkeit den guten Menschen in Not, indem sie Barmherzigkeit zeigt. Über diese interessanten Widersprüche von Baba Jaga und ihrer Bedeutung in der Mythologie und der russischen klassischen Musik wurden im Rahmen des EmS-Projekts heiß diskutiert und analysiert. Hinzu kamen viele weitere Themen, wie bspw. der Kater Bayun, der in einigen Märchen bei Baba Jaga lebt. Er kann mit seiner einzigartigen Stimme Menschen zu Tode verzaubern und Krankheiten heilen.Dabei stellte sich als Hauptaussage der Songdiskussion heraus, dass man auch ohne Sprachkenntnisse verstehen kann, was ein uns sprachlich unverständliches Lied durch Musik vermitteln will. Denn Emotionen sind universell: Sie hängen weder von der Kultur noch von der Sprache ab, und ihr Verständnis ist nicht nur dem Menschen, sondern auch vielen anderen Tierarten inhärent.
„Ich bin dem Programm Europa macht Schule sehr dankbar, dass es mir die Möglichkeit gab, mein Wissen weitergeben und meine Interessen teilen zu können. Und ich hoffe, dass ich noch mehr als eine Gelegenheit haben werde, etwas in die Gesellschaft zurück geben zu können.“

Alexey Rybakov, Student aus Russland am Standort Hannover 2019/20

Wiederaufnahme des Sportunterrichts

Liebe Schülerinnen und Schüler,
ab Montag (22.06.) werden wir den Sportunterricht wieder aufnehmen. Auch der Schwimmunterricht wird, wie vorgesehen, ab Montag im Lister Bad durchgeführt. Durch das Einfügen der Sportunterrichte ergeben sich im Stundenplan Änderungen, die unter WebUntis einsehbar sind.
Die Fachgruppe Sport hat ein Hygienekonzept für den Sportunterricht erstellt, für das wir gemeinsam Sorge tragen werden. Bitte informiert euch am Wochenende über die neuen Regelungen für den Sportunterricht und die neuen Stundenpläne.

Wir freuen uns auf gemeinsames Sporttreiben!
Die Sportfachgruppe

Wer radelt mit im Team Herschelschule?

Alle, die Rad fahren und sich der Herschelschule verbunden fühlen!

Nicht trotz, sondern wegen der Corona-Pandemie wollen wir in diesem Jahr wieder besonders viele Fahrradkilometer beim „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ zählen können. Ab Sonntag, dem 7. Juni bis zum 27. Juni zählt wieder jeder Kilometer, den wir auf dem Rad zurücklegen. Meldet euch über den folgenden Link direkt beim Team Herschelschule an.

Nach wenigen Klicks seid ihr dann angemeldet. Im Team Herschelschule können sich alle anmelden, die sich der Herschelschule verbunden fühlen. Wer möchte, lädt sich die kostenlose App „Stadtradeln“ auf das Handy und trägt so die erradelten Kilometer selber ein.

In der Region Hannover sind wir als „Team Herschelschule“ angemeldet.
Es wäre toll, wenn wir nicht nur viele angemeldete Teilnehmer/innen, sondern am Ende auch viele geradelte Kilometer vorweisen könnten.

Wir sind gespannt, wie viele Kilometer wir in diesem Jahr zusammenbekommen!

Herschels in Corona-Zeiten

Die vergangenen Wochen waren für uns alle eine besondere Herausforderung. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten ihre Freunde und Verwandte nur über digitale Kanäle treffen, gemeinsame Unternehmungen wurden schwieriger und auch der normale Alltagsrhythmus war ein ganz anderer als sonst. Bundesweite Schulschließungen sorgten dafür, dass der Alltag aller auf den Kopf gestellt wurde, gerade unsere Schüler*innen standen auf einmal vor ganz anderen Herausforderungen und der Begriff des „Homeschoolings“ ist seitdem in aller Munde.

Diese Zeit hat mit uns allen etwas gemacht und die beste Art dies zu verarbeiten, war (ist) es, kreativ zu werden, sei es Musik zu machen, sich zu bewegen, Texte zu schreiben, zu fotografieren oder zu malen.

In diesem Beitrag sollen ausgewählte Schülerprodukte ausgestellt werden, denn eins hat uns diese Zeit gezeigt: Wir Herschels haben aus allem das Beste gemacht und gemeinsam vieles bewegt!

Wettbewerb zum Thema Kleidung – Spanisch – Jg.6

Lesetagebuch – Andreas Steinhöfel – Rico, Oskar und die Tieferschatten

Erklärfilm „Tropischer Regenwald“: https://youtu.be/UcYgCPp42ps (Viktoriya, 8C)