Mit Mathe durch die Nacht

Die jährliche „Lange Nacht der Mathematik“ fand auch dieses Jahr in der Herschelschule statt. Am Freitag, den 23. November 2018 haben viele Schülerinnen und Schüler aus der Herschelschule an der Mathenacht teilgenommen.

In Kleingruppen durften die Schülerinnen und Schüler (und auch Lehrerinnen und Lehrer) die kniffligen Aufgaben lösen. Es gab drei Runden. Eine Runde hatte jeweils zehn Aufgaben, die mit lustigen Titeln versehen wurden wie zum Beispiel „Hochgenommen!“. Und ja, viele Aufgaben haben uns „hochgenommen“. Zum Teil haben Schülerinnen und Schüler mehrere Stunden an Aufgaben gesessen bis sie die richtige Lösung gefunden hatten. Die Aufgaben erforderten viel Konzentration. Auch wenn nicht immer die Konzentration da war, sind wir recht weit gekommen. Zudem gab es noch weitere Highlights. Zum Beispiel durften die Schülerinnen und Schüler Pizzen, deren Preis nur minimal am Blackfriday, der zum Zeitpunkt der Langen Nacht der Mathematik war, reduziert wurden, bestellen und diese dann verzehren. Selbstverständlich durften die Gesellschaftsspiele nicht fehlen. Und auch dieses Mal wurden bis zum Morgenlicht Filme angesehen. Auch Sport wurde getrieben: Es sind diverse Pogo-Stick-Battles entstanden und es wurde viel Badminton und Fußball gespielt. Natürlich dienten diese Einheiten nur als kleine Pausen, um kurz darauf wieder an den Aufgaben zu arbeiten. Das Arbeiten war dieses Mal problemlos. Die im letzten Jahr angesprochenen Probleme mit der Website sind dieses Mal nicht aufgetreten. Insgesamt hat uns die Lange Nacht der Mathematik viele lustige Ereignisse und viele Erfolge beschert. Gerade an solchen Tagen merkt man, dass sich das Lernen für Mathe gelohnt hat.

Dank geht an Frau Schwerdt, Herrn Steinbart und Frau Salomon, die uns ermöglicht haben, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

                                                                                                                      Ekhlas Ahmed (10C)

Herschelige Weihnachtsklänge 2018

Das diesjährige zweite Weihnachtskonzert am 20. Dezember war wieder einmal ein musikalischer Höhepunkt des Schulhalbjahres. Die Ensembles begeisterten mit ihren Klängen das Publikum in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula und ernteten tosenden Applaus. Für festliche Stimmung sorgten kammermusikalisch vorgetragene Weihnachtschoräle jeweils zu Beginn der ersten und zweiten Konzerthälfte. 

Zunächst versetzte die 9M (unter der Leitung von Herrn Gruber) das Publikum mit rockigen Songs, wie beispielsweise Michael Jacksons „Thriller“, in die 80er Jahre, während die 10M mit Jazz und Swing so manchen Zuhörer im Takt mitwippen ließ. Jazzige Klänge waren selbstverständlich auch wieder von der Big-Band unter der Leitung von Herrn Borges zu hören. In verschiedenen Stilrichtungen wurden die unterschiedlichen Register der Band gefeatured, sodass alle auf beeindruckende Weise zeigen konnten, was in ihnen steckt.

Ein Gänsehautmoment war definitiv das Gesangsduett bestehend aus den Schülerinnen Lorina Ismail und Alicja Kotzur der Klasse 11D. Begleitet wurden sie am Klavier von Frau Maier. Einen besonderen Auftritt legte das neu gegründete Schülerensemble hin. Dieses besteht aus Schülerinnen und Schüler, welche eine Ausbildung zu Musikmentoren absolviert haben. Mit Filmmusik aus dem Wald-Disney-Film Aladdin entführten sie die Zuhörer in den fernen Orient und ließen das Publikum das dunkle Dezemberwetter vergessen.

Als letztes spielte das DaCapo unter der Leitung von Frau Mischke, Herrn Gruber und Herrn Klingemann. Das Orchester konnte erneut mit anspruchsvoller sinfonischer Blasmusik die Zuhörer für sich gewinnen.

Eine Besonderheit stellte in diesem Jahr außerdem derProjektchor „König der Löwen“ dar, der sich aus Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften, Ehemaligen und Eltern zusammensetzt. Die musikalische Leitung übernimmt hier Herr Derscheid. Mit den Stücken „Der ewige Kreis“ und „Jagd der Löwinnen“ präsentierte er einen Einblick in die kommende konzertante Musicalproduktion im Sommer 2019. Der Applaus spricht für sich! Nach dieser überzeugenden Darbietung steht dem Erfolg nichts mehr im Wege. Es lohnt sich also am im kommenden Jahr, weitere Konzerte der Herschelschule zu besuchen…

„Zeich mal!“- Zeitgenössige Musik in der Schule

Nach drei Monaten voller klangreicher Erkundungen, vielfältigem Ausprobieren und intensivem Austausch trafen sich am Mittwoch, den 21. November, Schülerinnen und Schüler aus ganz Niedersachsen in Hannover. Bei einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung präsentierten die Schulklassen ihre zusammen mit den Künstlerinnen und Künstlern erarbeiteten Kompositionen vor Publikum.

Jörn Marcussen-Wulff arbeitete mit seinem Interaktions- und Improvisationskonzept „Zeich mal!“ daran, die Ohren der Schülerinnen und Schüler der Klasse 7m der Herschelschule Hannover und der KGS Bad Bevensen Fritz-Reuter-Schule für ihre Umwelt zu öffnen. Im selbstbestimmten, spielerischen Prozess der Komposition legten diese in kleinen Gruppen durch eine selbstentwickelte Zeichensprache fest, was sie selber als musikalisch sinnvoll erachten. Das Ergebnis war so zu 100% der kreative Prozess der Schülerschaft und jedes Mal wieder anders.

Herschelklänge auf dem Adventsmarkt

Mit weihnachtlichen Klängen einer Herschel-Combo wurde am Freitag, den 7.12.2018, der diesjährige Adventsmarkt auf dem Sahlkampmarkt eröffnet. Neun Schülerinnen und Schüler der 9m und 10m hatten sich unter Leitung von Frau Maier zusammengefunden, um den Marktbesuchern mit stimmungsvollen Weihnachtsliedern eine Freude zu bereiten. Für dieses tolle musikalische Engagement bedankten sich Zuschauer und Veranstalter mit warmem Applaus.

Manege frei für die Herschels

Am Mittwoch, den 21.11.2018 präsentierten die Klassen 5b und 5c die Ergebnisse der Zirkusarbeit mit dem Zirkus Salino. In der gefüllten Sporthalle konnten die anwesenden Eltern ihre Kinder mit Einrädern fahren sehen, riskante Würfe mit Diabolos bestaunen, Akrobatik bewundern oder über die Clownshow lachen. Sie honorierten es mit anerkennendem Applaus. Die stolzen Schülerinnen und Schüler genossen das Rampenlicht und boten eine tolle Show.

Auch die begleitenden Sportlehrkräfte Frau Schulz und Herr Steinbart zeigten Begeisterung, so konnte Herr Steinbart resümieren: „Ein tolles Projekt. Das mache ich auf jeden Fall nächstes Jahr wieder!“

O du fröhliche…

Weihnachtskonzerte 2018 

Das 1. Weihnachtskonzert in diesem Jahr fand am 6.12.2018 um 19 Uhr in der Aula der Herschelschule statt und war ein großer Erfolg . Die Musikklassen und das Mittelstufenorchester „accento!“ präsentierten die Ergebnisse ihrer Arbeit. 

Hier finden Sie einige Impressionen des 1. Weihnachtskonzerts vom 6.12.2018:

Das 2. Weihnachtskonzert findet am  Donnerstag, den 20.12.2018, um 19.00 Uhr in der Aula der Herschelschule statt. Neben den Musikklassen 9M und 10M, der Band und dem da capo orchestra tritt erstmals der Projektchor „König der Löwen“ auf, der sich aus Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften, Ehemaligen und Eltern zusammensetzt. Dieser erste Auftritt soll Ihnen einen Vorgeschmack auf das große Aufführung „König der Löwen“ im Sommer zu geben. Vielleicht entscheidet sich der eine oder andere von Ihnen ja noch, mit zu machen. Wir würden uns freuen!

Herschel-Vorlesetag 2018

Freut Euch auf den gemeinsamen Vorlesetag in der Herschelschule!

Am kommenden Freitag, den 16.11.2018 wird in unserer Schule in allen Klassen und Kursen in der 6. Stunde vorgelesen. Dazu halten eure Lehrerinnen und Lehrer viele schöne Texte bereit, oder ihr sucht euch gerne auch eigene liebgewonnene Bücher aus, die vorgelesen werden sollen, bzw. aus denen ihr selbst vorlesen möchtet. Der Ablauf der 6. Stunde wird von der/m entsprechenden Fachkollegin/en mit euch besprochen.

Viel Spaß beim Lesen, Zuhören und Träumen!

 

Sag’s mal – total global!

So lautete das Motto der Jugendbuchwoche 2018, die vom 4.-9. November in Hannover stattfand. Die Bücherregale im Künstlerhaus mussten weichen, um den zahlreich erschienenen Gästen bei der Auftaktveranstaltung zur Jugendbuchwoche in Hannover möglichst viel Platz zu bieten. Unter diesen war auch die Klasse 7c, die sich am Freitag, den 9.11.2018 aus der Herschelschule begeben hatte, um sich ein Bild von der Vielfalt der neu erschienenen Jugendbücher zu machen.

Um 09:00 Uhr begann dann auch die Autorenlesung mit Renate Ahrens, einer Autorin, die sich darauf spezialisiert hat, Jugendromane in deutscher und englischer Sprache zu schreiben. Über 45 Minuten lang lauschten die angereisten Schülerinnen und Schüler aus vielen Teilen Hannovers dem neuen Roman mit dem Titel „Was ist mit dem Jungen los?“.

Im Anschluss daran durften Hypothesen zum Ausgang der Romanhandlung gestellt und zudem noch viele Fragen an die Autoren gerichtet werden.
So erfuhren die Kinder, dass das Leben eines Autors ziemlich anstrengend sein kann, da Verlage teilweise Monate brauchen, um dem Erscheinen eines Buches überhaupt zuzustimmen oder es müssen fortwährend Änderungen in das Manuskript eingearbeitet werden.
Alles in allem war das ein gelungener Besuch, der eins gezeigt hat:

Lesen bereichert die Welt enorm, lässt uns in Traumwelten flüchten und man kann immer etwas dazu lernen. Eine Lesung ist inspirierend, für alle!

Fette Hupen in der Herschelschule

Am letzten Dienstag durfte die Herschelschule ein Konzert der Extraklasse erleben. Die vor noch nicht einmal einem Jahr von Hans Wendt und David Borges gegründete Herschel Big Band spielte ihr erstes öffentliches Konzert und wurde im zweiten Teil von der Fetten Hupe Hannover flankiert. Die Herschel Big Band präsentierte sich breit aufgestellt. Kernige Swingnummern reihten sich an groovige Sounds und ruhige Balladen. Fast alle Bandmitglieder spielten dabei auch Soli. Der Auftritt wurde mit tosendem Applaus honoriert und die Newcomer-Big-Band beschloss stolz den ersten Teil des Abends.

Doch wer glaubte, das sei schon alles gewesen, der hatte nicht mit der Fetten Hupe Hannover gerechnet.

Hannovers bekannteste Big Band wurde ihrem Namen mal wieder gerecht. Die Aula der Herschelschule wurde vom krachenden Big Band Tutti ins Schwingen versetzt und nachdem das Publikum die Energie der Band aufgenommen hatte, waren Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Gäste nicht mehr zu halten. Jubelnder Applaus nach Soli, gerufene Zustimmung beim Head-Arrangement und immer wieder riesiger Applaus für die Band um den charismatischen Leiter Jörn Marcussen-Wulff. Ein Abend, der mehr verspricht.

Das nächste Auftritt der Herschel Big Band wird auf dem zweiten Winterkonzert der Schule sein.

Fotos: Michelle Mildner, 10m

Unterwegs in Berlin und Potsdam

Vom 24.-29.10.2018 waren wir unterwegs und haben viel gesehen und viel erlebt:
Es ging nach Berlin und Potsdam.

Erste Eindrücke von Berlin hatten wir bereits am ersten Tag. Das Regierungsviertel und das Brandenburger Tor waren natürlich unter anderem ein Muss. Am Dienstag ging es in den Filmpark Babelsberg. Nach der Begrüßung durch eine verschlafene und pummelige Katze haben wir die Sets verschiedener Filme und Serien besichtigt. Das für die meisten beste Erlebnis war das 4D Cinema, in dem wir die Chinesische Mauer mit einem imaginären Fahrer entlangfuhren und auf unseren Sitzen quasi komplett durchgerüttelt wurden. Viele haben den Film drei oder vier Mal angesehen, da sie so viel Spaß daran hatten. Frau Bahr und Frau Bremm dagegen reichte eine Fahrt und sie haben stattdessen direkt Frank Walter Steinmeier live erlebt, der ebenfalls den Filmpark besucht hat. Auch nicht schlecht.

Am Mittwoch waren wir in Hohenschönhausen, das zunächst unter der Besatzung Stalins als Internierungslager diente und in DDR Zeiten Stasi-Gefängnis war. Wir erfuhren durch unseren Führer, einem Zeitzeugen, der selbst inhaftiert war, viel über die Methoden der Stasi und das Leben in der ehemaligen DDR. Wenn die eine Seite der Medaille, die wir kennen, Freiheit und Demokratie heißt,  konnten wir uns aufgrund der Berichte und Geschichten unseres Führers ein Bild von der anderen Seite der Medaille machen. Es war sehr verstörend zu hören und zu sehen, wie Menschen damals behandelt wurden.

Anschließend sind wir dann noch zu einigen Szeneplätzen Berlins gefahren und abschließend sind wir an dem Reststück  der ehemaligen Mauer, die Berlin teilte, entlanggelaufen und haben den ein oder anderen Straßenmusiker an der Spree genossen.

Am Donnerstag sind wir dann bei herrlichem Sommerwetter mit Fahrrädern durch das idyllische Potsdam gefahren, in dem sich ein Prachtbau an den anderen reiht und Wasser die Landschaft beherrscht.  Und wieder hatten wir eine tolle Führerin, die in der DDR aufgewachsen ist und uns viel über die ehemalige DDR erzählt hat. Immer wieder hat sie uns auch die ehemalige Grenze zwischen Berlin und Potsdam erfahrbar gemacht. Am Nachmittag waren wir am Schloss Sanssouci und haben im Schlosspark einen langen Spaziergang von ca. 10 Kilometern gemacht.

Am Freitag gab es dann noch einen Museumsbesuch in dem sehr interessant gestalteten „Story of Berlin“. Und was die Abende in der Jugendherberge anbetraf: Zuerst haben wir eigentlich immer das unglaublich schöne Außengelände direkt am Wannsee genutzt und dann Werwolf, Tabu, Wahrheit oder Pflicht gespielt. Wir hatten wirklich viel Spaß!

Besonders als eine der Klassen, die nur die eine Fahrt machen durfte, sind wir froh, dass wir gleich in zwei herrliche Städte fahren durften.  Ein Erlebnis, welches keiner von uns vergessen wird.