26. Volleyballturnier an der Herschelschule

Die Herschelschule präsentierte sich 2017 als guter Gastgeber

Am vergangenen Freitag, den 03.03.2017, empfing die Herschelschule in der Sporthalle am Sahlkamp eine Vielzahl an Gastmannschaften, um auch in diesem Jahr um den traditionellen Wanderpokal „Das Herschel-Fernrohr“ zu spielen. Der Einladung von Thomas Mönch, dem als Organisator auch in diesem Jahr wieder ein großartiges Volleyball-Event gelungen ist, folgten die Wilhelm-Raabe-Schule (als Titelverteidiger), die Schillerschule, die IGS Langenhagen, die Waldorfschule, die Tellkampfschule, die Käthe-Kollwitz-Schule, die IGS Roderbruch, die Helene-Lange Schule, die Bismarckschule und das Gymnasium Langenhagen. Bei vollem Haus, guter Laune und sehr hohem Spielniveau präsentierte sich die Herschelschule als würdiger Gastgeber und schlug sich in der Vorrunde noch beachtlich. Das abschließende Platzierungsspiel wurde dann aber leider unglücklich verloren, sodass die Platzierung an diesem Tage eher zweitrangig wurde.

Gegen 10 Uhr pfiff Herr Mönch auch in diesem Jahr die ersten Spiele des Turniers zentral an. Es wurden zuvor zwei Turniergruppen mit je fünf bzw. sechs Mannschaften ausgelost. In der ersten Staffel begegneten sich die Wilhelm-Raabe-Schule, die Schillerschule, die IGS Langenhagen, die Waldorfschule und die Tellkampfschule. In der zweiten Staffel spielten die Käthe-Kollwitz-Schule, die IGS Roderbruch, die Herschelschule, die Helene-Lange-Schule, die Bismarckschule und das Gymnasium Langenhagen gegeneinander. Gespielt wurde in diesem Jahr auf drei Feldern zu je zweimal 8 Minuten. Das Herschelteam wurde durch die Mitspielerinnen Jessica Walter, Celina Kohlenberg, Madeleine Laqua sowie Duygu Candemir und durch die Mitspieler Mohammad Zamani, Vua Lam, Berkan Kafali, Maxim Golban und Cina Abdollahzadeh Behzad repräsentiert. Betreut wurde das Herschelteam von Karsten Schlegel, dem Leiter der Volleyball-AG.

Im ersten Spiel traf das Herschelteam auf das Team der Helene-Lange-Schule. Das Spiel war zunächst von Nervosität und Aufregung geprägt. Lange Zeit blieb der erste Satz ausgeglichen, da beiden Teams immer wieder kleinere individuelle Fehler unterliefen. Erst am Ende der ersten acht Minuten konnten sich die Herschels durch eine gelungene Aufschlagsserie etwas absetzen und gewannen diesen Satz mit 18:11 Punkten. Im zweiten Satz der Partie wurden die Herschelschüler dann sicherer und kombinierten sich, wie aus der Volleyball-AG gewohnt, in ihren Ballwechseln zu sicheren Punkten. Sehenswerte Ballaktionen resultierten letztlich zum 37:18 Punkteerfolg. Mit diesem Sieg im Rücken ging es für das Herschelteam in das zweite Spiel gegen die Käthe-Kollwitz-Schule. Die Gegner fanden von Beginn an in ihr sicheres Zusammenspiel hinein und machten kaum eigene Fehler. Vor allem die druckvollen Aufschläge brachten die Herschels immer wieder in Schwierigkeiten und ließen den Aufbau des eigenen Spiels kaum zu. Zum Seitenwechsel stand es schnell 19:11 Punkte und am Ende der Zeit ging das Spiel mit 34:19 Punkten verloren. Die darauffolgende Begegnung gegen die IGS Roderbruch war von Beginn an hart umkämpft. In diesem Spiel zeigte das Herschelteam in den insgesamt 16 Minuten sowohl herausragende Leistungen, wie sehr gut platzierte Aufschläge, präzise Annahme und erfolgreiche Angriffe, aber auch immer wieder Unsicherheiten im Zusammenspiel und jede Menge kleinere individuelle Fehler im Spielaufbau. Nach wirklich hartem Kampf und großartiger Stimmung auf dem Feld gewann das Herschelteam diese Partie mit 24:23 Punkten. Nach diesem Start ins Turnier und der erbrachten Leistung des Teams zeigte sich der Teambetreuer Karsten Schlegel sehr zuversichtlich und war optimistisch hinsichtlich des Turnierausganges.
Doch leider folgte nun ein nicht vorhersehbarer Leistungs- und Motivationseinbruch im Team der Herschelschule, der sich dann in den letzten beiden Vorrundenspielen negativ auswirken sollte. So spielten die Herschels zwar noch recht engagiert gegen die Bismarckschule mit, konnte aber die zwingenden Ballwechsel nicht für sich entscheiden. So ging dieses Spiel mit 27:22 Punkten verloren. Im letzten Spiel traf das Herschelteam auf das Gymnasium Langenhagen. Die Langenhagener spielten von Beginn an mit ihren Vereinsspielern souverän auf und führten zum Seitenwechsel bereits mit 18:11 Punkten. Im zweiten Satz zeigten sich dann die Herschels kampflos und es fehlte in so mancher Spielaktion auch das nötige Glück. Am Ende gewann das Gymnasium Langenhagen mit 35:18 Punkten.

Enttäuscht über die Vorrundenleistung ging das Herschelteam nun abschließend in das Platzierungsspiel um Platz 9 in die Partie gegen die Tellkampfschule. Das anfängliche Motivationstief der Herschels führte schnell zu einem deutlichen Rückstand, welcher jedoch nach und nach durch viele gute Ballaktionen, zum Beispiel durch gute Aufschläge von Vua Lam, fast wieder egalisiert wurde. Am Ende fehlte jedoch etwas die Konzentration und die Kraft, sodass eine 32:25 Punkte-Niederlage resultierte. Mit Platz 10 kann das Herschelteam nach phasenweise guter, spielerischer Leistung zwar nicht ganz zufrieden sein, jedoch stimmten sehr oft der Zusammenhalt und die gute Laune auf und neben dem Feld. Das lässt das erzielte Mannschaftsergebnis zweitrangig werden.
Der weitere Turnierverlauf der anderen Teams brachte den Zuschauern noch viele tolle Ballwechsel, die mit so mancher technischen Finesse und von sehenswerten, hart umkämpften Ballwechseln geprägt waren. Im Finale spielten dann die Wilhelm-Raabe-Schule und die Schillerschule gegeneinander. Mit einer sehr soliden und souveränen Leistung der Wilhelm-Raabe-Schule wurde der ersten Satz von diesem Team gewonnen. Im zweiten Satz begann die Schillerschule um jeden Ball zu kämpfen und so gestaltete sich der Satzausgang sehr knapp. Letztlich hat das Team der Wilhelm-Raabe-Schule erneut die Nase mit 26:24 Punkten vorn. So konnte der Vorjahressieger auch in diesem Jahr den Pokal für sich entscheiden und mit nach Hause nehmen.
Am Ende des Turniers lobte der Turnierorganisator Thomas Mönch bei der Siegerehrung den fairen Umgang der Teams miteinander, den verletzungsfreien Turnierverlauf sowie das spielerisch hohe Niveau, welches an diesem Tage mehrfach von den Mannschaften gezeigt wurde. Ein dickes Dankeschön ging zudem an die Kollegen David Borges und Janosch Bülow, die bei der Turnierorganisation sehr behilflich waren, an die Fotografin Jannika Balschun, die sehr viele schöne Momente auf Fotos festhielt, an den Teambetreuer Karsten Schlegel sowie an die Schulsanitäter, die jederzeit helfend zur Seite standen. Das Mitwirken aller Herschel-Beteiligten ließ dieses 26. Volleyballturnier zu einem großen Erfolg für die Herschelschule werden. Der Volleyball in Hannover gewinnt durch solch sehenswertes Turnier und durch die vielen motivierten, jungen Talente weiter an Attraktivität und wird dadurch nach vorn gebracht.

Karsten Schlegel
Leiter der Volleyball-AG

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